KI-Textgenerator: Werkzeuge im Vergleich und ein Prompt-Baukasten

45 Prozent aller KI-Antworten in der bislang größten öffentlichen Untersuchung enthielten mindestens einen erheblichen Fehler. Geprüft wurden über 3.000 Antworten von ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity durch 22 öffentlich-rechtliche Medienhäuser aus 18 Ländern. Die gute Nachricht für den Büroalltag: Beim Umschreiben eines mitgelieferten Textes ist das Risiko deutlich kleiner – vorausgesetzt, der Auftrag an die KI ist präzise. Genau dafür ist der Baukasten unten gebaut.

Kostenloses Werkzeug – ohne Anmeldung

Prompt-Baukasten für KI-Texte

Sie füllen die Felder aus, der Baukasten schreibt daraus einen vollständigen Auftrag für ChatGPT, Claude oder Vibe. Alles läuft in Ihrem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

Jede Aufgabe bringt eigene Regeln in den Prompt.

Zeichen sind besser prüfbar als Wörter. Zählen Sie hinterher nach.

Namen, Adressen, Kundennummern und Telefonnummern vorher durch Platzhalter wie [KUNDE] ersetzen und nach dem Umschreiben wieder einsetzen.

Je konkreter, desto weniger Floskeln.

Ein Beispielsatz aus Ihren eigenen Texten wirkt noch stärker.

Durchgängig gleich halten – KI-Texte kippen hier gern.

Die wirksamste einzelne Zeile im ganzen Prompt.

Ihr fertiger Prompt

–
Zeichen im Ausgangstext
–
Zielvorgabe in Zeichen
–
Verhältnis zur Ausgangslänge

Der Prompt erscheint hier.

Aufbau des Prompts: Rolle, Aufgabe, Rahmen, aufgabenspezifische Regeln, harte Grenzen, Ausgabeformat, Selbstkontrolle, abgegrenzter Ausgangstext.

Der Baukasten: was er tut und warum er kein Generator ist

Das Werkzeug oben schreibt keinen Text. Es schreibt den Auftrag, mit dem ein Sprachmodell Ihren Text schreibt. Sie wählen die Aufgabe, fügen Ihren Ausgangstext ein, nennen Zielgruppe, Tonalität, Ansprache, eine Längengrenze in Zeichen und Ihre verbotenen Wörter. Heraus kommt ein vollständiger Prompt, den Sie kopieren und in ChatGPT, Claude oder Vibe einfügen.

Warum kein eigener Textgenerator? Weil das ehrlich betrachtet ein schlechteres Produkt wäre. Ein echter Generator auf dieser Seite bräuchte ein Server-Backend, das jede Anfrage an ein Sprachmodell weiterreicht – mit laufenden API-Kosten, einem zusätzlichen Datenempfänger und einem Modell, das ich nicht selbst betreibe. Sie hätten am Ende ein weiteres mittelmäßiges Textfeld, hinter dem dieselben Modelle stecken, die Sie ohnehin kostenlos nutzen können. Ein guter Prompt bringt in der Praxis mehr: Er läuft in dem Werkzeug, das Sie schon haben, er kostet nichts, und Sie können ihn abspeichern, anpassen und im Team weitergeben.

Was der Baukasten bewusst nicht macht

Er sendet nichts. Alle Eingaben bleiben in Ihrem Browser, es gibt keine Anmeldung, keine Speicherung und keine Übertragung an mich oder an Dritte. Sobald Sie den Prompt aber in ChatGPT, Claude oder Vibe einfügen, gelten die Regeln des jeweiligen Anbieters – dazu steht weiter unten alles Wichtige.

Warum ein guter Prompt mehr bringt als ein weiteres Werkzeug

Ein Prompt, der brauchbare Ergebnisse liefert, ist keine Frage, sondern ein Auftrag. Er enthält dieselben Angaben, die man einem neuen Werkstudenten geben würde, der den Text zum ersten Mal sieht. Fehlt ein Baustein, füllt das Modell die Lücke selbst – mit dem Durchschnitt aus seinem Trainingsmaterial. Daher kommen die glatten, austauschbaren KI-Texte, die inzwischen jeder erkennt.

BausteinWas hineingehörtTypischer Fehler
AusgangstextDer Text, klar abgegrenzt durch Markierungen wie --- ANFANG TEXT ---Ohne Abgrenzung hält die KI Teile des Textes für Anweisungen und befolgt sie
ZielWas der Text beim Leser bewirken soll: einen Rückruftermin auslösen, eine Rückfrage beantworten„Informieren" ist kein Ziel
ZielgruppeRolle, Branche, Vorwissen, Zeitbudget, Haltung„Kunden" – zu unscharf, um Floskeln zu verhindern
TonalitätSachlich, förmlich, werblich, plus die Ansprache Sie oder DuDie Anrede fehlt, der Text kippt mitten im Absatz
LängeHarte Zahl mit Einheit, am besten Zeichen inklusive Leerzeichen„Kurz" – jedes Modell versteht darunter etwas anderes
FormatFließtext, Stichpunkte, Betreff plus Text, TabelleOhne Vorgabe kommt fast immer eine Liste mit Zwischenüberschriften
Verbotene WörterNegativliste aus KI-Verräterwörtern und firmeneigenen UnwörternWird weggelassen – dabei ist es die wirksamste Zeile im Prompt
BeispielEin bis zwei Sätze aus einem eigenen Text: „So klingt unsere Firma"Abstrakte Tonalitätsbeschreibung statt Beispiel
Unveränderliche FaktenZahlen, Preise, Namen, Fristen mit dem Zusatz, dass sie nicht verändert werden dürfenFehlt – und das Modell rundet oder ergänzt

Der Baukasten setzt diese Bausteine automatisch zusammen und ergänzt zwei Teile, die in gängigen Prompt-Sammlungen fast immer fehlen. Erstens die harten Grenzen: Zahlen, Preise, Fristen und Namen werden exakt übernommen, nichts wird gerundet oder ergänzt, und fehlende Informationen werden mit [PRÜFEN] markiert statt geraten. Zweitens die Selbstkontrolle am Ende: Das Modell soll die Zeichen nachzählen, alle übernommenen Fakten auflisten und ausdrücklich sagen, ob es inhaltlich etwas verändert hat. Diese drei Zeilen sind die schnellste Prüfung, die es gibt – Sie sehen sofort, ob der Text an einer Zahl geschraubt hat.

Für Prompts jenseits des Textumschreibens habe ich die Grundstruktur in einem eigenen Beitrag zu ChatGPT-Prompts beschrieben. Die Logik ist dieselbe: Rolle, Aufgabe, Kontext, Format, Grenzen.

Suchanfragen pro Monat bei Google Deutschland01.4852.9704.4555.940Aug 25SepOktNovDezJan 26FebMärAprMaiJunJul 262.9002.900„ki text generator"„text umschreiben ki"
Die interessante Beobachtung im Markt: Die Suche nach dem Werkzeug „ki text generator" hat sich binnen zwölf Monaten von 5.400 auf 2.900 Anfragen fast halbiert, während die aufgabenbezogene Suche „text umschreiben ki" stabil bei rund 2.900 bis 3.600 liegt (Quelle: DataForSEO, Google-Ads-Suchvolumen, Deutschland, August 2025 bis Juli 2026).

Diese Kurve ist der Grund, warum dieser Beitrag so aufgebaut ist, wie er aufgebaut ist. Das generische Interesse an KI-Textgeneratoren sinkt, auch „ki textgenerator kostenlos" fiel im selben Zeitraum von 1.000 auf 480 Anfragen. Aufgabenbezogene Suchen bleiben dagegen stabil: „ki texter" liegt konstant zwischen 9.900 und 12.100 Anfragen im Monat, und der größte Begriff im ganzen Themenfeld ist mit 27.100 Anfragen schlicht „text umschreiben". Die Leute suchen nicht mehr das Werkzeug, sie suchen die Aufgabe. Ein Baukasten für Aufgaben ist deshalb nützlicher als der elfte Generator.

Die Werkzeuge im Vergleich: zehn Steckbriefe und eine Tabelle

Alle Angaben mit Stand 5. September 2026, Preise ohne Gewähr und in der Währung, die der Anbieter ausweist. Bei mehreren Anbietern lädt die Preisseite ihre Zahlen per JavaScript nach und war maschinell nicht auslesbar – diese Preise sind unten ausdrücklich als unbestätigt gekennzeichnet und sollten Sie vor einer Kaufentscheidung selbst nachsehen.

  • neuroflash (neuroflash GmbH, Deutschland): Deutsche Komplettsuite mit deutscher Oberfläche, Server in Deutschland und ISO/IEC 27001:2022. Das Alleinstellungsmerkmal sind Zielgruppenprofile, gegen die sich Entwürfe vorab testen lassen. Einstieg 42 € im Monat, die stärksten Modelle bleiben dem Enterprise-Tarif vorbehalten. Ob es noch einen dauerhaften Gratis-Tarif gibt, ist unklar: Die offizielle Preisseite nennt nur eine siebentägige Testphase mit Kreditkarte, zwei deutsche Testberichte aus März und Juli 2026 nennen dagegen 2.000 Wörter im Monat.
  • Mindverse Studio (Relativity GmbH, Berlin): Der kompromissloseste Datenschutz-Ansatz im Feld – Verarbeitung ausschließlich auf deutschen Servern, ab dem Pro-Tarif laufen die Modelle vollständig auf deutscher Infrastruktur. Ab 19 € pro Nutzer und Monat, kein dauerhafter Gratis-Tarif, dafür sieben Tage Test ohne Kreditkarte. Schwäche ist das Credit-System: 800 Credits im Pro-Tarif reichen laut Anbieter für rund 266 Standard-Chats, aber nur für etwa 80 Chats mit den starken Modellen.
  • TextCortex (TextCortex AI, Berlin): Die seltene Kombination aus EU-Hosting und internationalem Funktionsumfang. Der Anbieter hostet nach eigener Angabe ausschließlich in der EU, ausdrücklich einschließlich der zugekauften Modelle, und schließt Datentraining aus. Integriert sich in Slack, Teams und Outlook. 29,99 $ pro Nutzer und Monat. Es gibt einen Free-Tarif, er ist aber nicht beziffert – man weiß vorab nicht, wie weit man damit kommt.
  • DeepL Write (DeepL SE, Köln): Für reines Umschreiben und Glätten deutscher Texte das präziseste Werkzeug im Feld. Korrigiert, formuliert um, schlägt Wortalternativen vor und passt den Ton an. Klare Zusage: Texte werden ohne Zustimmung nie zum Modelltraining verwendet. Der Haken: Es ist kein Generator, sondern verbessert nur vorhandenen Text. Kostenlos sind laut Sekundärquelle 2.000 Zeichen pro Anfrage; die Euro-Preise waren nicht belegbar auslesbar.
  • LanguageTool (LanguageTooler GmbH, Potsdam, Konzernmutter in den USA): Das günstigste ernstzunehmende deutsche Werkzeug. Läuft als Browser-Erweiterung und Word-Add-in direkt im Arbeitsfluss, Team-Styleguides erzwingen einheitliche Firmensprache, und die Open-Source-Engine lässt sich selbst hosten – der einzige echte On-Premise-Weg in diesem Vergleich. Gratis sind 2.000 Zeichen pro Textfeld, aber nur drei KI-Umformulierungen am Tag. Wichtiger Vorbehalt: Laut Sekundärquelle kann die Verarbeitung in den USA stattfinden, und Eingaben bei KI-Funktionen können zur Modellverbesserung genutzt werden.
  • QuillBot (USA, Firmensitz nicht belegt): Das einzige Werkzeug, das sich ohne Registrierung und ohne Kreditkarte sofort im Browser nutzen lässt – 125 Wörter pro Umschreibvorgang, beliebig oft, ohne Tageslimit, mit deutscher Oberfläche. 125 Wörter sind rund eine halbe Seite, für einen Artikel muss man in Häppchen arbeiten. Keine EU-Hosting-Zusage, für Kundentexte aus DSGVO-Sicht kritisch.
  • ChatGPT (OpenAI, San Francisco): Für den Baukasten der wichtigste Zielort, weil der Free-Tarif unbegrenzte Text-Chats erlaubt – jede Vorlage lässt sich kostenlos einsetzen. Sehr gute Deutsch-Qualität, versteht mehrteilige Anweisungen, größte Verbreitung im Mittelstand. Der Preis dafür: Eingaben werden in den Consumer-Tarifen standardmäßig zum Modelltraining verwendet, der Widerspruch muss aktiv in den Kontoeinstellungen gesetzt werden. Die Tarifpreise waren am 5. September 2026 auf der Preisseite nicht maschinell auslesbar und stehen deshalb hier nicht.
  • Claude (Anthropic, San Francisco): Befolgt lange, strukturierte Anweisungen mit vielen Nebenbedingungen am zuverlässigsten – genau das, was ein Baukasten-Prompt verlangt. Datenschutzfreundlichere Voreinstellung als ChatGPT: Consumer-Chats fließen nur mit ausdrücklicher Zustimmung ins Training, Incognito-Chats nie. Pro kostet 20 $ im Monat, 17 $ bei Jahreszahlung. Zwischen Pro und Max ab 100 $ liegt nichts.
  • Vibe, früher Le Chat (Mistral AI, Paris): Der einzige europäische Anbieter unter den großen Chat-Assistenten und mit 14,99 $ der günstigste Pro-Tarif im Feld, inklusive API-Credits. Der Free-Tarif ist dauerhaft kostenlos, die Grenzen sind aber nicht beziffert. Der Produktfokus verschiebt sich Richtung Entwickler; für Marketing und Vertrieb ist das ungenutzte Leistung. Serverstandort und Trainingspolitik gehen aus der Preisseite nicht hervor.
  • Jasper (Jasper AI, Rollingwood, Texas): Am weitesten entwickelt beim Thema Markenstimme – Brand Voice und Knowledge Assets sorgen dafür, dass alle Texte im Firmenton und mit den richtigen Produktfakten entstehen. Dafür der teuerste Einstieg mit 69 $ im Monat für einen einzigen Nutzer, kein dauerhaft kostenloses Kontingent, keine deutsche Oberfläche. Und eine Lücke, die im Mittelstand zählt: Die Datenschutzerklärung sagt nicht ausdrücklich, ob Kundeninhalte zum Training verwendet werden.
WerkzeugAnbieter und FirmensitzKostenloses KontingentEinstiegspreisServerstandort und DSGVOTraining mit Nutzertexten?
neuroflashneuroflash GmbH, Deutschland7 Tage Test mit Kreditkarte; dauerhafter Free-Plan mit 2.000 Wörtern unbestätigt42 € / Monat (Essential)Deutschland, ISO/IEC 27001:2022Nein
Mindverse StudioRelativity GmbH, BerlinKein Gratis-Tarif; 7 Tage ohne Karte, 3 Nutzer, 200 Credits19 € / Nutzer / Monat (Starter)Ausschließlich DeutschlandKeine Angabe gefunden
TextCortexTextCortex AI, BerlinFree-Tarif vorhanden, aber nicht beziffert29,99 $ / Nutzer / MonatAusschließlich EU, ISO und SOC 2Nein
DeepL WriteDeepL SE, Köln2.000 Zeichen pro Anfrage (unbestätigt)ab 8,99 € / Nutzer / Monat (unbestätigt)DSGVO, SOC 2 Type II, eigene Schlüssel möglichNein, nicht ohne Zustimmung
LanguageToolLanguageTooler GmbH, Potsdam (Holding USA)2.000 Zeichen pro Textfeld, 3 KI-Umformulierungen pro Tag19,90 € / Monat, 59,89 € / Jahr (unbestätigt)ggf. USA und Drittländer; Self-Hosting möglichMöglich bei KI-Funktionen (unbestätigt)
QuillBotQuillBot, USA (unbestätigt)125 Wörter pro Vorgang, unbegrenzt oft, ohne Anmeldungca. 8,33 $ / Monat jährlich (unbestätigt)Vermutlich USA (unbestätigt)Nicht geprüft
ChatGPTOpenAI, San FranciscoFree dauerhaft: unbegrenzte Text-Chats, begrenzte UploadsPreise nicht belegbarUSAJa, standardmäßig; Widerspruch möglich
ClaudeAnthropic, San FranciscoFree 0 $, Menge begrenzt und nicht beziffert20 $ / Monat, 17 $ bei Jahreszahlung (Pro)USA; Enterprise mit Audit-LogsNein, nur mit Zustimmung; Incognito nie
Vibe (früher Le Chat)Mistral AI, ParisFree dauerhaft, Nachrichten begrenzt und nicht beziffert, plus 10 $ API-Credits14,99 $ / Monat (Pro)Keine Angabe auf der PreisseiteNicht geprüft
JasperJasper AI, Rollingwood TX, USAKein Gratis-Tarif, nur 7 Tage Test69 $ / Monat, 59 $ bei Jahreszahlung (Pro)USA und ggf. weitere LänderKeine ausdrückliche Aussage
Einstiegstarife in Euro pro MonatDeepL Starter (unbestätigt)8,99 €Mindverse Starter19,00 €LanguageTool Premium (unbestätigt)19,90 €neuroflash Essential42,00 €
Einstiegstarife in Euro pro Monat. DeepL und LanguageTool sind mit Sekundärquellen belegt und deshalb als unbestätigt gekennzeichnet (Quelle: Anbieterseiten und genannte Testberichte, Stand 5. September 2026).
Einstiegstarife in US-Dollar pro MonatQuillBot Premium (unbestätigt)8,33 $Vibe Pro (Mistral)14,99 $Claude Pro20,00 $TextCortex Premium29,99 $Jasper Pro69,00 $
Einstiegstarife in US-Dollar pro Monat. Nicht umgerechnet, weil die Anbieter selbst in Dollar auszeichnen. ChatGPT fehlt, weil auf der Preisseite am 5. September 2026 keine Preise auslesbar waren (Quelle: Anbieterseiten, Stand 5. September 2026).

Sechs der zehn Werkzeuge lassen sich dauerhaft kostenlos nutzen. Meine Einschätzung für den Mittelstand: Wer nur umschreiben und glätten will, kommt mit DeepL Write oder LanguageTool weiter als mit jeder Suite. Wer neue Texte braucht und kein Budget hat, nimmt ChatGPT Free, Claude Free oder Vibe Free plus einen ordentlichen Prompt. Und wer Kundentexte verarbeitet, zahlt die 19 bis 42 Euro für neuroflash, Mindverse oder TextCortex – nicht für bessere Texte, sondern für Serverstandort und die Zusage, dass die eigenen Texte nicht ins Modelltraining fließen.

KI-Texte prüfen
Was beim Umschreiben still kaputtgeht
Ausgangstext und KI-Fassung im Abgleich – mit vier Punkten der Prüfliste
AusgangstextOriginal
Sparen Sie bis zu 30 Prozent Energie. Die Wartung gibt es ab 890 Euro. Das Angebot gilt nur für Neukunden bis 31. März. Rufen Sie uns an – wir beraten Sie gern.
KI-Fassungliest sich flüssig
Sparen Sie 30 Prozent1 Energie. Die Wartung kostet rund 900 Euro2. Das Angebot gilt für alle Kunden3. Ruf uns an – wir beraten dich4 gern.
Zahlen gegengeprüftPreise, Prozente, Fristen gegen das Original halten1 + 2: stille Rundungen – „bis zu“ und „ab“ sind weg
Rechtliches geprüftEinschränkungen und Bedingungen erhalten?3: Bedingung verschwunden – Neukunden, Frist
Ton und Anrede gleichSie oder Du – aber nicht beides4: Anrede kippt mitten im Text zu Du
Länge nachgemessenZeichen zählen, nicht der KI glauben0 von max. 150 Zeichen – passt
Die KI schreibt den Text um …
Beispielhafte Darstellung: Der Werbetext ist erfunden. Die Fehlertypen – stille Rundungen, verschwundene Einschränkungen, kippende Anrede – und die Prüfpunkte stammen aus diesem Artikel.

Was KI-Texte nachweislich schlecht können

Die belastbarste öffentliche Untersuchung stammt von der Europäischen Rundfunkunion unter Beteiligung von ARD und ZDF, veröffentlicht am 22. Oktober 2025. Geprüft wurden über 3.000 Antworten von ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity durch 22 Medienorganisationen aus 18 Ländern in 14 Sprachen. Ergebnis: 45 Prozent aller Antworten wiesen mindestens einen erheblichen Fehler auf, 31 Prozent zeigten gravierende Probleme bei den Quellenangaben – erfundene, falsch zugeordnete oder nicht existierende Belege –, und 20 Prozent enthielten deutliche Ungenauigkeiten oder veraltete Informationen.

Diese Zahlen betreffen Nachrichtenfragen, also freies Antworten aus dem Modellwissen. Beim Umschreiben eines mitgelieferten Textes ist das Risiko deutlich geringer, weil das Modell nichts erfinden muss. Es verschwindet aber nicht. Typische Fehler beim Umschreiben, die ich immer wieder sehe:

  • Stille Rundungen: Aus „bis zu 30 Prozent" wird „30 Prozent", aus „ab 890 Euro" wird „rund 900 Euro". Der Text liest sich besser und ist falsch.
  • Erfundene dritte Zahlen: Aus zwei Angaben im Ausgangstext leitet das Modell eine dritte ab, die dort nie stand.
  • Verschwundene Einschränkungen: Gerade beim Kürzen und Vereinfachen fallen Bedingungen, Fristen und Vorbehalte als erstes heraus – also genau die Teile, die rechtlich zählen.
  • Zeichen zählen: Sprachmodelle zählen nicht, sie schätzen. Eine Vorgabe von 280 Zeichen wird regelmäßig deutlich verfehlt. Nachmessen ist Pflicht, gerade bei Betreffzeilen, Meta-Titeln und Anzeigentexten.
  • Übersetzungsklang: Chat-Assistenten denken oft auf Englisch vor. Ergebnis sind Sätze wie „das macht Sinn" oder Satzstellungen, die im Deutschen schief klingen. Hier sind DeepL Write und LanguageTool den allgemeinen Assistenten überlegen.
  • Gleichförmigkeit: Zwanzig Produkttexte aus demselben Prompt haben zwanzig Mal denselben Rhythmus. Das fällt Lesern und Suchmaschinen auf.

Woran man KI-Texte im Detail erkennt und welche Erkennungswerkzeuge taugen, habe ich im Beitrag KI-Texte erkennen aufgeschrieben. Für den Alltag reicht die Erkenntnis: Wer die KI umschreiben lässt, arbeitet im sicheren Bereich. Wer sie recherchieren lässt, nicht.

Datenschutz beim Einfügen fremder Texte

Der praktisch häufigste Rechtsverstoß im Mittelstand ist banal: Jemand kopiert eine Kunden-E-Mail, ein Angebot oder ein Bewerbungsschreiben in ein kostenloses KI-Werkzeug, um es umschreiben zu lassen. Damit werden personenbezogene Daten an einen Dienstleister übermittelt, oft in den USA.

Die DSGVO verlangt dafür zweierlei, und beides wird gebraucht, nicht eines von beidem. Erstens eine Rechtsgrundlage nach Artikel 6 – der Vertrag mit dem Kunden deckt die Leistungserbringung, aber nicht automatisch die Weitergabe an ein KI-Werkzeug. Zweitens einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28. Ein solcher Vertrag berechtigt zur Verarbeitung, schafft aber keine Rechtsgrundlage, wenn keine besteht. Für besondere Kategorien nach Artikel 9 – Gesundheitsdaten, Gewerkschaftszugehörigkeit, religiöse oder politische Angaben – gilt ein grundsätzliches Verarbeitungsverbot mit engen Ausnahmen. Solche Inhalte gehören unter keinen Umständen in ein Consumer-Werkzeug. Und Artikel 4 der KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen zusätzlich, für ein ausreichendes KI-Kompetenzniveau der Beschäftigten zu sorgen: praktisch eine schriftliche Nutzungsrichtlinie und eine Schulung.

Was Sie einfügen wollenKostenloser Consumer-TarifBusiness-Tarif mit AuftragsverarbeitungsvertragDeutsches oder EU-gehostetes Werkzeug
Eigener Marketingtext ohne PersonenbezugUnproblematischUnproblematischUnproblematisch
Kundentext mit Namen und KontaktdatenNein – erst Platzhalter einsetzenMöglich, wenn Rechtsgrundlage vorliegtMöglich, wenn Rechtsgrundlage vorliegt
BewerbungsunterlagenNeinNur mit dokumentierter RechtsgrundlageNur mit dokumentierter Rechtsgrundlage
Gesundheits-, Finanz- oder andere besondere DatenNeinNur in engen Ausnahmefällen nach Artikel 9Nur in engen Ausnahmefällen nach Artikel 9
Betriebsgeheimnisse, Kalkulationen, VerträgeNein – auch ohne Personenbezug ein GeschäftsrisikoVertragslage und Trainingsklausel prüfenBevorzugte Wahl

Zur Trainingsfrage konkret: Bei ChatGPT werden Eingaben in den Consumer-Tarifen standardmäßig zum Training verwendet, der Widerspruch ist möglich, aber nicht voreingestellt. Claude nutzt Consumer-Chats nur mit ausdrücklicher Zustimmung, Incognito-Chats nie. DeepL, neuroflash und TextCortex schließen die Nutzung zum Modelltraining aus. Bei Jasper und Copy.ai findet sich dazu keine ausdrückliche Aussage in der Datenschutzerklärung, und bei LanguageTool deutet eine Sekundärquelle darauf hin, dass Eingaben bei KI-Funktionen zur Modellverbesserung genutzt werden können.

Die Lösung, die weder Vertrag noch Budget braucht

Ersetzen Sie vor dem Einfügen alle Namen, Adressen, Kundennummern, Telefonnummern und E-Mail-Adressen durch Platzhalter: [KUNDE], [ANSPRECHPARTNER], [KUNDENNUMMER]. Nach dem Umschreiben setzen Sie sie wieder ein. Das ist Datenminimierung nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c DSGVO, dauert fünf Sekunden und funktioniert ohne jede IT-Freigabe. Der Baukasten oben erinnert unter dem Textfeld daran.

Urheberrecht und Kennzeichnungspflicht

Paragraf 2 Absatz 2 UrhG schützt nur persönliche geistige Schöpfungen, und Urheber kann ausschließlich eine natürliche Person sein. Ein rein maschinell erzeugter Text ist damit nicht urheberrechtlich geschützt und grundsätzlich gemeinfrei nutzbar – auch durch Wettbewerber. Das Amtsgericht München hat diese Grenze am 13. Februar 2026 (Az. 142 C 9786/25) konkretisiert: Schutz kommt nur in Betracht, wenn der menschliche schöpferische Einfluss das Ergebnis „hinreichend objektiv und eindeutig identifizierbar prägt". Einen 1.700 Zeichen langen Prompt hat das Gericht ausdrücklich als nicht ausreichend zurückgewiesen und generische Anweisungen mit der bloßen Beauftragung eines menschlichen Entwicklers verglichen.

Für die Praxis heißt das dreierlei. Erstens: Kommerzielle Nutzung ist erlaubt, kein Schutz heißt nicht verboten, sondern nicht exklusiv. Zweitens: Ein rein KI-generierter Slogan kann vom Wettbewerber übernommen werden, ohne dass Sie urheberrechtlich dagegen vorgehen können – bei Claims und Markenkerntexten ist das ein echtes Risiko. Drittens: Der Schutz entsteht durch Ihre eigene Überarbeitung. Bewahren Sie deshalb den KI-Entwurf und Ihre Endfassung auf; das ist im Streitfall der Nachweis Ihres schöpferischen Beitrags. Zur Einordnung: Das ist ein amtsgerichtliches Urteil, keine höchstrichterliche Rechtsprechung, und dieser Abschnitt ist keine Rechtsberatung.

Zur Kennzeichnung. Artikel 50 Absatz 4 der KI-Verordnung gilt seit dem 2. August 2026 und verpflichtet zur Offenlegung – aber nur unter einer engen Voraussetzung: wenn ein KI-erzeugter oder KI-veränderter Text veröffentlicht wird, „um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren". Genau das ist der Punkt, an dem in Beratungsgesprächen die meisten Missverständnisse entstehen. Produkttexte, Newsletter, Angebote, Landingpages und Marketing-Blogposts ohne Nachrichtencharakter fallen in der Regel nicht darunter. So fasst es auch der Leitfaden des Mittelstand-Digital Zentrums Berlin zusammen. Die Ausnahme von der Ausnahme: wenn ein Text den Eindruck unabhängiger Berichterstattung erweckt.

Und selbst wo die Pflicht greifen würde, entfällt sie, wenn der Inhalt einer menschlichen Überprüfung oder redaktionellen Kontrolle unterzogen wurde und eine natürliche oder juristische Person die redaktionelle Verantwortung trägt. Die Prüfliste unten ist damit nicht nur Qualitätssicherung, sondern der Weg in diese Ausnahme. Zwei Dinge bleiben unberührt: Für Chatbots gilt nach Artikel 50 Absatz 1 eine eigene Offenlegungspflicht – wer einen KI-Chatbot auf der Website betreibt, muss sagen, dass Nutzer mit einer Maschine sprechen. Und für synthetische Bilder und Videos gelten strengere Regeln als für Text.

Die Prüfliste: zehn Punkte, bevor ein KI-Text rausgeht

Diese Liste gehe ich nach jedem KI-Text durch. Realistischer Zeitbedarf: drei bis fünf Minuten. Wer sie überspringt, spart die falsche Viertelstunde.

  1. Zahlen gegengeprüft. Jeden Preis, Prozentsatz, jede Jahreszahl, Frist und Stückzahl gegen die Originalquelle halten. Auf stillschweigende Rundungen achten. Faustregel: Kam eine Zahl im Ausgangstext nicht vor, muss sie raus.
  2. Namen und Eigenbezeichnungen geprüft. Firmen-, Produkt-, Personen- und Ortsnamen, Rechtsformen. Modelle verwechseln ähnliche Namen und korrigieren Schreibweisen, die bewusst so gewählt sind. Aus GmbH und Co. KG wird gern GmbH.
  3. Behauptungen belegt. Jede Aussage, die eine Studie, ein Gesetz, ein Zitat oder eine Auszeichnung nennt: Existiert die Quelle, und sagt sie das? Ohne Beleg wird die Aussage gestrichen, nicht abgeschwächt. Erfundene Quellen waren in der EBU-Studie mit 31 Prozent das häufigste Problem.
  4. Länge nachgemessen. Zeichen im Textprogramm zählen lassen, nicht der KI glauben. Bei Meta-Titeln, Betreffzeilen und Anzeigentexten mit harten Limits ist das Pflicht.
  5. Verbotene Wörter gesucht. Mit der Suchfunktion durch die eigene Negativliste gehen. Jedes gefundene Wort ersetzen, nicht nur streichen.
  6. Auf Deutsch geprüft, nicht auf Übersetzung. Laut lesen. Was man nicht flüssig aussprechen kann, hat der Leser auch nicht flüssig gelesen.
  7. Ton und Anrede durchgehend gleich. Sie oder Du, aber nicht beides. Und stimmt die Tonalität noch, oder wird der Text an einer Stelle plötzlich werblich?
  8. Doppelungen und Leerlauf gestrichen. Sagt ein Absatz dasselbe wie der vorherige? Beginnt der Text mit einem Satz, der nichts sagt? Streichen, nicht umformulieren.
  9. Rechtliches geprüft. Pflichtangaben vollständig, Einschränkungen und Bedingungen aus dem Ausgangstext erhalten, keine problematischen Aussagen über Wettbewerber.
  10. Platzhalter ersetzt und Freigabe erteilt. Steht nirgends mehr [KUNDE]? Und der letzte Schritt: Ein Mensch liest den Text vollständig und übernimmt die Verantwortung. Das ist zugleich die Bedingung für die Ausnahme von der Kennzeichnungspflicht nach Artikel 50 Absatz 4.

Häufige Fragen

Was ist ein KI-Textgenerator?

Ein KI-Textgenerator ist ein Programm, das aus einer Anweisung – dem Prompt – selbstständig Texte schreibt. Dahinter steckt ein Sprachmodell, das statistisch wahrscheinliche Formulierungen zusammensetzt, den Inhalt aber nicht im menschlichen Sinn versteht. Praktisch wichtiger ist die Unterscheidung zwischen Generatoren, die aus einem Briefing neue Texte erzeugen, und Umschreibern, die vorhandene Texte verbessern.

Gibt es einen KI-Textgenerator kostenlos und ohne Anmeldung?

QuillBot lässt sich ohne Registrierung direkt im Browser nutzen, allerdings nur mit 125 Wörtern pro Umschreibvorgang, dafür beliebig oft und ohne Tageslimit. Alles Leistungsfähigere verlangt ein kostenloses Konto: ChatGPT erlaubt im Free-Tarif unbegrenzte Text-Chats, Claude und Vibe einen dauerhaft kostenlosen Zugang mit begrenztem Umfang, LanguageTool 2.000 Zeichen pro Textfeld und drei KI-Umformulierungen pro Tag. Der Prompt-Baukasten auf dieser Seite funktioniert mit jedem dieser Gratis-Zugänge.

Welcher KI-Textgenerator ist der beste für deutsche Texte?

Das hängt von der Aufgabe ab. Zum Umschreiben und Glätten deutscher Texte ist DeepL Write aus Köln am präzisesten, zur laufenden Rechtschreib- und Stilprüfung im Arbeitsfluss LanguageTool aus Potsdam. Neue Texte schreiben ChatGPT und Claude am besten, wobei Claude lange Anweisungen mit vielen Nebenbedingungen zuverlässiger befolgt. Wenn Serverstandort Deutschland zählt, kommen neuroflash, Mindverse Studio oder TextCortex infrage.

Wie zuverlässig sind KI-Texte?

Beim Umschreiben eines mitgelieferten Textes sind die Fehlerraten niedrig, weil das Modell nichts erfinden muss. Bei freien Wissensfragen ist es umgekehrt: In einer Untersuchung der Europäischen Rundfunkunion mit über 3.000 geprüften Antworten wiesen 45 Prozent mindestens einen erheblichen Fehler auf, 31 Prozent hatten gravierende Probleme bei den Quellenangaben. Deshalb gehört jede Zahl und jede Quelle aus einem KI-Text gegengeprüft.

Darf ich Kundentexte in einen KI-Textgenerator einfügen?

Nur unter Bedingungen. Wer personenbezogene Daten an ein externes Werkzeug übermittelt, braucht nach der DSGVO eine Rechtsgrundlage nach Artikel 6 und einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28. Kostenlose Consumer-Tarife bieten in der Regel keinen solchen Vertrag an, Business-Tarife schon. Die einfachste Lösung ohne Vertrag und Budget: Namen, Adressen und Kundennummern vor dem Einfügen durch Platzhalter ersetzen.

Sind KI-Texte urheberrechtlich geschützt?

Ein rein maschinell erzeugter Text ist in Deutschland vermutlich nicht geschützt, weil Paragraf 2 Absatz 2 UrhG nur persönliche geistige Schöpfungen schützt und Urheber nur eine natürliche Person sein kann. Das Amtsgericht München hat am 13. Februar 2026 entschieden, dass ein 1.700 Zeichen langer Prompt dafür nicht ausreicht. Schutz entsteht erst durch die eigene, substanzielle Überarbeitung. Das ist ein amtsgerichtliches Urteil und keine Rechtsberatung.

Muss ich KI-generierte Marketingtexte kennzeichnen?

In aller Regel nicht. Artikel 50 Absatz 4 der KI-Verordnung gilt seit dem 2. August 2026, greift aber nur bei Texten, die veröffentlicht werden, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren. Produkttexte, Newsletter und Marketing-Blogposts fallen darunter in der Regel nicht. Zusätzlich entfällt die Pflicht, wenn ein Mensch den Text redaktionell geprüft hat und die Verantwortung dafür trägt. Für Chatbots und für Bilder gelten eigene, strengere Regeln.

Eigene KI-Tools statt Copy-and-Paste

Der eigentliche Hebel liegt oft eine Stufe tiefer als im Chatfenster: Bei der KI-Tool-Entwicklung baue ich Assistenten mit Ihrem Wissen, Automatisierungen und Workflows, die zu Ihren Prozessen und Systemen passen – erst Prototyp mit Ihren echten Daten, dann Umsetzung.

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Textprozesse mit KI, die im Alltag halten. Ich richte für Marketing, Vertrieb und Büro die Vorlagen ein, die zu Ihren Texten passen, lege die Prüfschritte und die Nutzungsrichtlinie fest und schule Ihr Team an Ihren eigenen Beispielen – damit aus dem Ausprobieren ein Ablauf wird, der Zeit spart und rechtlich sauber ist.

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