Wer in ChatGPT empfohlen werden will, muss dort stehen, wo ChatGPT nachschaut. KI-Suchen erfinden ihre Empfehlungen nicht, sie fassen Quellen zusammen: Vergleichsportale, Branchenverzeichnisse, Fachartikel, Foren und Bewertungen. Der KI-Quellen-Check zeigt Ihnen für einen konkreten Prompt, welche Quellen ChatGPT, Perplexity und der Google KI-Modus heranziehen. Und er filtert gleich heraus, in welche davon Sie realistisch hineinkommen.
KI-Quellen-Check: In welche Quellen müssen Sie rein?
Geben Sie einen Prompt ein, wie ihn Ihre Kunden ChatGPT & Co. stellen, und Ihre Website. Der Check fragt ChatGPT, Perplexity und den Google KI-Modus live ab, sammelt alle Quellen, die die KI-Antworten heranziehen, und filtert daraus die Quellen, in die Sie realistisch hineinkommen. Ergebnis: eine konkrete To-do-Liste statt einer bloßen Linkliste.
Bis zu 3 Checks pro Tag. Ihre Eingaben werden zur Abfrage an unseren Datenanbieter DataForSEO übermittelt; Ergebnisse werden 24 Stunden zwischengespeichert, mehr dazu in der Datenschutzerklärung. KI-Antworten schwanken, der Check ist eine Momentaufnahme.
So funktioniert der Check
- Live-Abfrage: Ihr Prompt geht gleichzeitig an ChatGPT (mit Websuche aus Deutschland), Perplexity und den Google KI-Modus.
- Quellen sammeln: Alle zitierten Seiten werden nach Domain gebündelt. Quellen, die mehrere KI-Suchen nutzen, zählen mehr.
- Einordnen: Jede Quelle bekommt einen Typ: Wettbewerber, Verzeichnis oder Vergleich, Bewertungsportal, Magazin, Forum, Video, Verband oder Plattform.
- To-do-Liste: Aus den erreichbaren Quellen entsteht eine sortierte Liste mit einer konkreten Aktion je Quelle. Wettbewerber fliegen raus, denn dort kommen Sie ohnehin nicht hinein.
Warum die Quellen wichtiger sind als die Antwort
Ein Beispiel aus einem Test im Oktober 2026: Auf die Frage „Welche Google-Ads-Agentur in Nürnberg ist empfehlenswert?“ stützte sich ChatGPT vor allem auf zwei Vergleichsportale für Agenturen und auf Google-Unternehmensprofile. Perplexity zog zusätzlich Sortlist, ExpertLocal und werbeagentur.de heran. Empfohlen wurden vor allem Agenturen, die diese Portale weit oben führen.
Das ist die eigentliche Erkenntnis von GEO (Generative Engine Optimization): Die eigene Website allein reicht nicht. Die KI vertraut Dritten. Wer in den Verzeichnissen, Vergleichen und Fachartikeln fehlt, die sie zitiert, taucht in der Antwort kaum auf, egal wie gut die eigene Seite ist.
So lesen Sie das Ergebnis
- Realistisch: Branchenverzeichnisse, Vergleichsportale, Bewertungsportale, Foren, Social Media und Google-Unternehmensprofile. Hier entscheiden Sie selbst, ob Sie drinstehen. Meist reichen ein vollständiges Profil, ein Eintrag oder eine Anfrage.
- Mit Aufwand: Magazine, Fachblogs, Videos, Verbände und Hersteller-Plattformen. Hier brauchen Sie die Redaktion, einen Gastbeitrag, eigene Daten, eine Mitgliedschaft oder einen Partnerstatus.
- Nicht erreichbar: Websites von Wettbewerbern und Nachschlagewerke wie Wikipedia. Die tauchen trotzdem in einer eigenen Liste auf, weil Sie daraus lernen können, welche Inhalte die KI belohnt.
Zitiert oder nur genannt?
Die beiden Kennzahlen oben im Ergebnis messen Verschiedenes. Zitiert heißt: Eine Seite Ihrer Website steht in den Quellen der KI-Antwort. Genannt heißt: Ihr Marken- oder Domainname taucht im Antworttext auf, etwa als Empfehlung. Das Ziel ist beides. Genannt werden Sie meist über Dritte, zitiert werden Sie über eigene Inhalte, die die Frage besser beantworten als alle anderen.
Die To-do-Liste abarbeiten
Die Liste ist so sortiert, dass oben die Quellen mit dem besten Verhältnis aus Gewicht und Aufwand stehen. Bewährt hat sich diese Reihenfolge:
- Mehrfach zitierte Verzeichnisse und Vergleiche zuerst: Profil anlegen, vollständig ausfüllen und Aufnahme in Bestenlisten anfragen. Achten Sie auf identische Firmendaten überall, siehe Branchenbucheinträge und NAP-Konsistenz.
- Bewertungen aufbauen: Taucht Google Maps in den Quellen auf, lesen KI-Suchen Ihre Bewertungen mit. Wie Sie Ihr Profil dafür aufstellen, steht im Beitrag Google-Unternehmensprofil optimieren.
- Redaktionen mit Substanz ansprechen: Fachmagazine nehmen selten Werbung auf, aber gern Zahlen, Studien und Expertenzitate. Eigene Daten sind dafür der stärkste Hebel, siehe Datenstudien.
- Foren und Communities: Antworten Sie hilfreich auf die zitierten Fragen, offen als Anbieter und ohne Werbetext. Ein Beitrag, der wirklich weiterhilft, wird auch von der KI wieder aufgegriffen.
- Die eigene Seite nachziehen: Prüfen Sie parallel mit dem KI-Website-Check, ob Ihre eigene Seite für KI-Crawler lesbar ist und die Frage direkt beantwortet.
Tipp: Mehrere Prompt-Varianten prüfen
Kunden fragen unterschiedlich: „beste“, „empfehlenswert“, „Erfahrungen mit“, mit und ohne Ort. Prüfen Sie drei bis fünf Varianten Ihrer wichtigsten Frage. Quellen, die in allen Varianten auftauchen, gehören ganz nach oben auf Ihre Liste.
Was Sie von den Wettbewerbern lernen
Wird eine Wettbewerber-Seite direkt zitiert, lohnt ein genauer Blick: Meist beantwortet sie die Frage schon im ersten Absatz, nennt konkrete Zahlen und Preise, hat eine FAQ und ist klar strukturiert. Das ist Ihre Vorlage für eine eigene Seite zum Prompt, die es besser macht.
Häufige Fragen
Wie aktuell sind die Ergebnisse?
Der Check fragt ChatGPT, Perplexity und den Google KI-Modus live ab. Damit identische Prompts nicht doppelt Kosten verursachen, wird jedes Ergebnis 24 Stunden zwischengespeichert. Wer denselben Prompt am selben Tag erneut prüft, sieht also denselben Stand.
Warum sieht meine eigene ChatGPT-Antwort anders aus?
Ihre eigene ChatGPT-Sitzung ist personalisiert: Verlauf, Erinnerungen, Standort und gewähltes Modell verschieben Antwort und Quellen. Der Check fragt neutral aus Deutschland ab, ohne Konto und ohne Verlauf. Außerdem antworten KI-Suchen nie zweimal exakt gleich. Prüfen Sie deshalb mehrere Formulierungen Ihres Prompts.
Wie werden die Quellen eingeordnet?
Bekannte Plattformen wie Branchenbücher, Bewertungsportale, Foren, Wikipedia oder YouTube erkennt der Check über eine feste Liste. Alle übrigen Quellen ordnet ein KI-Modell anhand der zitierten Adresse und Ihrer Website ein: Wettbewerber, Verzeichnis, Magazin, Verband oder Plattform. Das trifft in den allermeisten Fällen, kann im Einzelfall aber danebenliegen.
Was passiert mit meinen Eingaben?
Prompt und Website werden zur Abfrage an unseren Datenanbieter DataForSEO übermittelt und 24 Stunden zwischengespeichert. Personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Für das Tageslimit wird Ihre IP-Adresse nur als täglich wechselnder Hashwert verwendet. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Kostet der Check etwas?
Nein. Sie können bis zu drei Prompts pro Tag kostenlos prüfen, ohne Anmeldung. Wer laufend viele Prompts beobachten will, braucht ein Monitoring-Tool. Dabei helfe ich gern.
Fazit
GEO beginnt nicht auf der eigenen Website, sondern in den Quellen, denen die KI vertraut. Der KI-Quellen-Check macht diese Quellen sichtbar und trennt die erreichbaren von den unerreichbaren. Arbeiten Sie die Liste von oben ab und prüfen Sie nach vier bis acht Wochen erneut.
Sie wollen in diese Quellen rein, ohne selbst Portale, Redaktionen und Foren abzuarbeiten? Ich übernehme die GEO-Offpage-Arbeit für Sie: Einträge, Redaktions-Outreach und Bewertungsaufbau.GEO-Beratung anfragen







