Ein Favicon ist 16 Pixel groß und trotzdem das meistgesehene Bild Ihrer Marke: im Browser-Tab, in Lesezeichen, auf dem Smartphone-Startbildschirm und seit 2023 auch in Googles Desktop-Suchergebnissen. Der Generator erzeugt aus einem Logo oder aus zwei, drei Buchstaben den kompletten Satz – sieben Größen, eine .ico-Datei, das Web-Manifest und den Einbau-Code. Alles im Browser, nichts wird hochgeladen.
Favicon-Generator
Bild hochladen oder Buchstaben-Favicon gestalten – Sie bekommen alle Größen (16 bis 512 px), eine .ico-Datei, das Web-Manifest und den fertigen HTML-Code. Alles läuft in Ihrem Browser, es wird nichts hochgeladen.
Vorschau
HTML-Code für den <head>
So nutzen Sie den Favicon-Generator
Sie haben zwei Wege. Mit Buchstaben-Favicon gestalten Sie in Sekunden ein Icon aus Initialen: Zeichen eintippen, Hintergrund- und Schriftfarbe wählen, Rundung einstellen. Das ist der schnellste Weg für Websites ohne quadratisches Logo. Mit Eigenes Bild laden Sie Ihr Logo (PNG, JPG oder SVG, idealerweise quadratisch und mindestens 512 Pixel) – der Generator skaliert es in alle Größen und setzt auf Wunsch einen Rand oder einen Hintergrund.
Die Vorschau zeigt das Ergebnis so, wie es im Browser-Tab und als App-Icon wirkt. Prüfen Sie vor allem die 16-Pixel-Variante: Was hier nicht erkennbar ist, funktioniert als Favicon nicht. Feine Linien, kleine Schrift und Verläufe verschwinden – klare Formen und hoher Kontrast bleiben.
Was im ZIP steckt – und wohin es gehört
- favicon.ico mit 16, 32 und 48 Pixeln – der Klassiker, den jeder Browser versteht und den Google für die Suchergebnisse auswertet.
- favicon-16.png bis favicon-512.png – die einzelnen PNG-Größen für moderne Browser, Android und Progressive Web Apps.
- apple-touch-icon.png (180 Pixel) – das Icon, das erscheint, wenn jemand Ihre Seite auf dem iPhone zum Startbildschirm hinzufügt.
- site.webmanifest – die Manifest-Datei, die Android und Chrome für Installations-Icons und die Themenfarbe lesen.
- einbau.html – die fünf Zeilen für den <head> Ihrer Seite.
Die Dateien gehören ins Stammverzeichnis Ihrer Domain, also dorthin, wo sie unter ihre-domain.de/favicon.ico erreichbar sind. Bei WordPress ist das der Ordner mit der wp-config.php. Danach den HTML-Code in den Head einfügen – bei Divi unter Theme Options → Integration, bei anderen Themes über ein Header-Footer-Plugin oder die functions.php.
Warum nicht einfach das WordPress-Website-Icon?
Der Customizer nimmt ein einziges Bild und lässt WordPress daraus die Größen rechnen. Das funktioniert, liefert aber keine .ico-Datei, kein Manifest und keine Kontrolle über die 16-Pixel-Variante. Wer sein Favicon bewusst gestaltet, fährt mit dem kompletten Satz besser – und Google findet die favicon.ico zuverlässig.
Favicon und SEO: Was Google verlangt
Google zeigt Favicons in den Suchergebnissen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Das Icon ist quadratisch und mindestens 48 × 48 Pixel groß, es ist auf der Startseite per link rel="icon" verknüpft, und Googlebot darf es crawlen – die Datei darf also nicht in der robots.txt gesperrt sein. Ein fehlendes oder generisches Favicon kostet keine Rankings, aber messbar Klicks: In der mobilen Suche ist das Icon oft das erste, was Nutzer von Ihrer Website sehen.
Häufige Fragen
Welche Favicon-Größen brauche ich?
Für Browser reichen 16 und 32 Pixel als PNG plus eine favicon.ico; Apple-Geräte nutzen das Apple-Touch-Icon mit 180 Pixeln; Android und Progressive Web Apps greifen auf 192 und 512 Pixel zurück. Der Generator liefert alle Größen in einem ZIP.
Zeigt Google mein Favicon in den Suchergebnissen?
Ja, in der mobilen und seit 2023 auch in der Desktop-Suche. Google verlangt ein quadratisches Bild von mindestens 48 × 48 Pixeln, das per link rel="icon" verknüpft ist und für den Googlebot erreichbar ist.
Wohin lade ich die Dateien bei WordPress?
Ins Stammverzeichnis der Installation, also neben wp-config.php – per FTP oder Dateimanager des Hosters. Bei Divi tragen Sie den HTML-Code unter Theme Options → Integration → Head ein. Alternativ funktioniert das Website-Icon im Customizer, das aber nur eine Größe verwaltet.
Wird mein Bild irgendwohin hochgeladen?
Nein. Der Generator arbeitet vollständig in Ihrem Browser mit der Canvas-API. Weder das Ausgangsbild noch die erzeugten Dateien verlassen Ihren Rechner.
Fazit
Ein Favicon ist in fünf Minuten erledigt und wirkt jahrelang. Nehmen Sie ein Motiv, das bei 16 Pixeln noch erkennbar ist, laden Sie den kompletten Satz hoch und prüfen Sie einmal im Inkognito-Fenster, ob Tab und Suchergebnis das neue Icon zeigen – Browser cachen Favicons hartnäckig.
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