Google Search Console einrichten: Anleitung für 2026

Seit dem 31. August 2026 zeigt die Google Search Console jeder Website weltweit eigene Berichte zur generativen Suche – mit genau einer Kennzahl: Impressionen. Klicks, Suchanfragen, Position und Klickrate fehlen darin. Damit gibt es erstmals offizielle Zahlen zur Sichtbarkeit in KI-Antworten, und zwar die halbe Wahrheit. Ein guter Anlass, das Werkzeug einmal von vorne durchzugehen: Einrichtung, Indexierung, Statusmeldungen und die Auswertungen, die wirklich etwas bringen.

Was 2026 neu ist – und was verschwunden ist

Die Search Console ist ein kostenloses Diagnosewerkzeug. Sie bringt Ihre Website nicht zu Google – Google stellt ausdrücklich klar: „Damit Ihre Website in die Google-Suchergebnisse aufgenommen werden, müssen Sie sich nicht für die Search Console registrieren." Sie zeigt Ihnen, was Google mit Ihrer Website macht. Und was sie zeigt, hat sich in den vergangenen zwölf Monaten spürbar verändert.

Die Berichte zur generativen Suche

Am 3. Juni 2026 hat Google eigene Leistungsberichte für die generative Suche angekündigt, getrennt für Suche und Discover. Am 31. August 2026 kam der Nachtrag: „we've rolled out these insights to all websites worldwide". Abgedeckt sind KI-Übersichten (AI Overviews) und der KI-Modus (AI Mode); Experimente aus den Search Labs bleiben außen vor.

Enthalten ist genau eine Metrik: Impressionen, definiert als „how many times links to your site were shown to a user in a generative AI feature on Google Search". Aufschlüsseln lässt sich das nach Seiten (jeweils die finale URL nach Weiterleitungen), Ländern, Geräten und Datum. Nicht enthalten sind Klicks, Suchanfragen, Position und Klickrate. Google kündigt lediglich an, „adding additional metrics over time".

Der Punkt, den viele übersehen

Diese KI-Daten sind zusätzlich in Ihrem normalen Leistungsbericht enthalten – KI-Übersichten seit August 2024, der KI-Modus seit Juni 2025, jeweils innerhalb des Suchtyps „Web". Sie können sie dort nicht herausrechnen. Wer seine Klickrate von 2023 mit der von 2026 vergleicht, vergleicht also nicht mehr dieselbe Suchergebnisseite.

Wie groß dieser Effekt ist, misst Google nicht öffentlich. Eine Auswertung von SISTRIX für Deutschland liefert Anhaltspunkte – ausdrücklich eine Fremdstudie, keine Google-Zahl: Auf Position 1 fällt die Klickrate demnach von 27 % ohne KI-Übersicht auf 11 % mit KI-Übersicht, über die gesamte Ergebnisseite von 57 % auf 33 %. Betroffen sind laut dieser Erhebung rund 20 % aller Keywords; der durchschnittliche Klickverlust über alle Keywords liegt bei 6,6 %.

Klickrate in Deutschland – mit und ohne KI-Übersicht01734516827 %Position 1, ohne KI11 %Position 1, mit KI57 %ganze Seite, ohne KI33 %ganze Seite, mit KI
Klickraten mit und ohne KI-Übersicht in Deutschland. Fremdstudie von SISTRIX auf Basis von über 100 Millionen Keywords, veröffentlicht am 25. Februar 2026, aktualisiert am 21. August 2026. Google selbst veröffentlicht keine Klickraten-Benchmarks.

Für die Praxis heißt das: Wenn Ihre Impressionen stabil bleiben oder steigen, während die Klicks sinken, ist das 2026 kein Beweis für ein Problem auf Ihrer Website. Es kann schlicht die veränderte Suchergebnisseite sein. Was Sie stattdessen tun können, um in KI-Antworten aufzutauchen, beschreibe ich im Beitrag zur GEO-Optimierung.

Diese Berichte gibt es nicht mehr

  • Mobilfreundlichkeit: Der frühere Bericht „Mobile Usability" fehlt in Googles aktueller Berichtsübersicht, ebenso der Mobile-Friendly-Test. Das exakte Abschaltdatum ließ sich nicht belegen – gesichert ist nur sein Fehlen in der Übersicht vom 5. September 2026. Ersatz: der Live-Test im URL-Prüftool, der Core-Web-Vitals-Bericht und der Gerätefilter im Leistungsbericht.
  • FAQ-Rich-Results: Google hat dokumentiert: „This feature will no longer appear in Google Search starting May 7, 2026." Am 15. Juni 2026 wurde die zugehörige Dokumentation entfernt. Wenn Ihr FAQ-Bericht seit Mai 2026 keine Impressionen mehr erzeugt, liegt das nicht an Ihrer Website. Bestehendes FAQ-Markup müssen Sie nicht löschen, einen Sichtbarkeitsvorteil bringt es aber nicht mehr.
  • Weitere Rich-Result-Typen: Google lässt die Unterstützung für weitere Typen auslaufen, angekündigt im Juni 2025, darunter Kursinformationen, Gehaltsschätzungen, ClaimReview und Fahrzeugangebote.

Vier kleinere Neuerungen, die Arbeit sparen

  1. Wochen- und Monatsansicht (10. Dezember 2025). Über das Auswahlfeld „Daily" stellen Sie die Diagramme jetzt auf wöchentlich oder monatlich um. Das macht Zeitraumvergleiche lesbar, weil verschobene Wochenenden die Kurven nicht mehr verzerren.
  2. Benutzerdefinierte Annotationen (17. November 2025). Rechtsklick ins Diagramm, „Add annotation", maximal 120 Zeichen plus Datum. Markieren Sie Relaunch, Serverwechsel, Content-Offensive. Nach zwölf Monaten ist das der Unterschied zwischen „der Traffic ist im März eingebrochen" und „der Traffic ist zwei Wochen nach der Migration eingebrochen". Beachten Sie: Alle Personen mit Zugriff auf die Property sehen diese Notizen.
  3. Branded-Queries-Filter (allgemein verfügbar seit 11. März 2026). Trennt Suchanfragen mit Ihrem Markennamen von allen anderen und beantwortet damit die Frage, die in jeder Marketingrunde gestellt wird: Wächst unsere Sichtbarkeit oder wächst nur unsere Bekanntheit? Die Einordnung erfolgt laut Google über ein KI-gestütztes System und kann im Einzelfall danebenliegen. Verfügbar nur für Top-Level-Properties mit ausreichendem Anfragevolumen.
  4. KI-gestützte Konfiguration (4. Dezember 2025, experimentell). Sie beschreiben die gewünschte Auswertung in normaler Sprache, das System setzt die Filter. Google warnt selbst: „AI can sometimes misinterpret requests." Der Rollout läuft schrittweise.

Eine Klarstellung aus dem Juni 2026 gehört auch hierher, weil sie regelmäßig als Aufgabe verkauft wird: Eine llms.txt wird für die Google-Suche nicht benötigt und beeinflusst Sichtbarkeit oder Rankings weder positiv noch negativ.

Search Console einrichten
Domain-Property oder URL-Präfix?
Welche Daten Ihre Property tatsächlich sieht
Property:
Ihre Website – URL-Varianten (Beispiel)
https://www.beispiel.de/erfasstfehlt
https://www.beispiel.de/blog/erfasstfehlt
http://www.beispiel.de/erfasstanderes Protokoll
https://beispiel.de/erfasstohne www
https://m.beispiel.de/erfasstSubdomain
https://shop.beispiel.de/erfasstSubdomain
Daten in dieser Property
0von 6 Varianten erfasst
Lückenhaft: Die Daten von http, ohne www und Subdomains tauchen hier nirgends auf.Vollständig: alle Subdomains und Protokolle in einer Ansicht.
Schreibweise
inklusive Protokoll und wwwohne Protokoll, ohne Pfad, ohne www
Bestätigung
mehrere Wege möglichausschließlich per DNS-Eintrag
DNS (TXT)HTML-DateiHTML-TagAnalyticsTag Manager
Häufiger Fehler: nur eine URL-Präfix-Property anlegen. Läuft ein Teil des Traffics über die Variante ohne www oder eine Subdomain, fehlen diese Daten komplett.Empfehlung: Domain-Property, sobald Sie DNS-Zugriff haben. Und mit zwei Methoden bestätigen, zum Beispiel DNS und zusätzlich HTML-Tag – fällt das Token weg, ist die Property samt Historie weg.
Beispielhafte Darstellung mit der fiktiven Domain beispiel.de. Klicken Sie auf „URL-Präfix“ oder „Domain-Property“, um beide Varianten zu vergleichen.

Google Search Console einrichten: Property, Bestätigung, Rechte

Die erste Entscheidung fällt gleich beim Anlegen und wird selten bewusst getroffen: Domain-Property oder URL-Präfix. Sie bestimmt, welche Daten Sie später überhaupt sehen.

MerkmalDomain-PropertyURL-Präfix-Property
Schreibweisebeispiel.de – ohne Protokoll, ohne Pfad, ohne wwwhttps://www.beispiel.de/ – inklusive Protokoll
Abdeckungalle Subdomains (m, www usw.) und mehrere Protokolle (http, https, ftp)nur URLs mit genau diesem Präfix, Protokoll inbegriffen
Bestätigungausschließlich per DNS-EintragHTML-Datei, HTML-Tag, Analytics, Tag Manager, DNS-Eintrag beim Domainanbieter
Typischer EinsatzStandardansicht für die gesamte Websitegetrennte Auswertung eines Verzeichnisses oder einer Subdomain
Einschränkungohne DNS-Zugang nicht möglicheinzelne neuere Funktionen wie der Branded-Filter sind nur für Top-Level-Properties verfügbar

Meine Empfehlung ist eindeutig: Domain-Property, sobald Sie DNS-Zugriff haben. Damit entfällt das klassische Anfängerproblem, dass Daten auf vier Properties verteilt liegen – http, https, mit und ohne www – und keine davon das vollständige Bild zeigt. Eine zusätzliche URL-Präfix-Property für einen wichtigen Teilbereich, etwa den Blog, ist sinnvoll, wenn Sie diesen getrennt auswerten wollen. Properties kosten nichts und beeinflussen sich nicht gegenseitig.

Die Bestätigungsmethoden im Vergleich

MethodeMöglich fürVorteilNachteil
DNS-Eintrag (TXT)Domain- und URL-Präfix-Propertyunabhängig von CMS, Theme und Plugins; übersteht RelaunchesDNS-Zugang nötig; laut Google „bis zu zwei oder drei Tage" bis zur Wirkung
HTML-Dateinur URL-Präfixkein Eingriff in den Quellcodebei Baukastensystemen meist unmöglich; die Search Console folgt bei der Suche nach der Datei keinen Weiterleitungen
HTML-Meta-Tagnur URL-PräfixStandardweg für WordPress, Wix und Shopify; über jedes SEO-Plugin einfügbarverschwindet bei Theme-Wechsel oder Plugin-Deaktivierung; muss im head und in den ersten 2 MB der Datei stehen
Google Analyticsnur URL-Präfixkein zusätzlicher Code, wenn Analytics ohnehin läuftdasselbe Google-Konto nötig; bricht bei Wechsel des Analytics-Setups
Google Tag Managernur URL-Präfixzentral verwaltbarabhängig von Container-Rechten; riskant, wenn der GTM erst nach Cookie-Einwilligung lädt

Google prüft laufend, ob das Bestätigungstoken noch vorhanden ist. Fällt es weg, verlieren Sie die Property – und mit ihr die Historie. Deshalb der wichtigste Rat dieses Abschnitts: Bestätigen Sie mit zwei Methoden, zum Beispiel DNS und zusätzlich HTML-Tag. Das ist der häufigste vermeidbare Datenverlust, den ich in KMU-Setups sehe.

Einrichtung bei WordPress, Shopify und Wix

Die folgenden Abläufe stammen aus der Dokumentation der jeweiligen Anbieter, nicht von Google.

  • WordPress mit Yoast SEO: In der Search Console URL-Präfix wählen, im Dialog den Tab „HTML-Tag" öffnen, den Meta-Tag kopieren und im WordPress-Dashboard unter Yoast SEO, Einstellungen, Site-Verbindungen in das Feld „Google" einfügen. Speichern, dann in der Search Console auf „Bestätigen" klicken. Die Adresse der Yoast-Sitemap prüfen Sie vor dem Einreichen im Sitemap-Menü des Plugins – sie ist in der herangezogenen Anbieterdokumentation nicht genannt.
  • WordPress mit Rank Math: Meta-Tag unter Rank Math SEO, General Settings, Webmaster Tools im Feld „Google Search Console" einfügen. Alternativ verbindet das Plugin Ihr Google-Konto und legt die Property automatisch an. Die Sitemap liegt standardmäßig unter /sitemap_index.xml mit 200 Links je Datei.
  • Shopify: Meta-Tag im Theme-Code in der Datei theme.liquid direkt unter dem head-Tag einfügen. Die Sitemap wird automatisch erzeugt und liegt unter /sitemap.xml; in der Search Console reichen Sie unter Indexierung, Sitemaps den Dateinamen sitemap.xml ein. Wichtig: Ist der Shop passwortgeschützt, kann Google die Sitemap nicht abrufen.
  • Wix: Meta-Tag im Wix-Dashboard unter SEO und GEO, Tools and settings, Site Verification, Google Search Console einfügen. Voraussetzungen laut Wix: kostenpflichtiger Tarif, verbundene eigene Domain, veröffentlichte Inhalte, keine passwortgeschützte Startseite und der aktivierte Schalter „Let search engines index your site".

Berechtigungen: Wer darf was?

RolleRechteFür wen
Inhaber (bestätigt)uneingeschränkte Kontrolle über die Property; Identität über ein Token belegtmindestens zwei Personen aus Ihrem Unternehmen
Inhaber (delegiert)identische Rechte, ohne eigene Bestätigungnur in Ausnahmefällen vergeben
Uneingeschränkter Nutzersieht die meisten Daten, reicht Sitemaps ein, prüft URLs; darf keine Nutzer hinzufügenAgentur, Freelancer, interne SEO-Verantwortliche
Eingeschränkter Nutzerüberwiegend Lesezugriff, deutlich weniger HandlungsspielraumRedaktion, Vertrieb, Praktikanten
Partner (Associate)Zugriff auf bestimmte Daten oder Aktionen ohne direkten Search-Console-Zugangverknüpfte Dienste und Plattformen

Google warnt ausdrücklich: „Wenn alle bestätigten Inhaber den Zugriff verlieren, können auch Nutzer nicht mehr auf die Property zugreifen." Legen Sie die Property deshalb mit einem Unternehmenskonto an, nicht mit einem persönlichen Konto und nicht mit dem Konto Ihrer Agentur. Und entziehen Sie Berechtigungen aktiv, wenn Mitarbeitende ausscheiden.

Sitemap einreichen und Indexierung beantragen

Google unterstützt XML, RSS, mRSS, Atom 1.0 und Textdateien. Für alle gilt dieselbe harte Grenze: „All formats limit a single sitemap to 50MB (uncompressed) or 50,000 URLs." Wird sie überschritten, teilen Sie die Sitemap auf und fassen die Teile in einer Indexdatei zusammen – eingereicht wird dann nur diese eine Datei.

Zwei Angaben in der Sitemap sind wirkungslos, werden aber bis heute optimiert: priority und changefreq werden von Google ignoriert. Wer glaubt, mit „priority 1.0" Seiten bevorzugt indexieren zu lassen, folgt einem Mythos, dem Googles eigene Dokumentation widerspricht. Genutzt wird lastmod, aber nur, wenn der Wert „consistently and verifiably accurate" ist. Ein CMS, das bei jedem Cache-Lauf alle Datumsangaben auf heute setzt, macht das Signal unbrauchbar.

Einreichen können Sie auf vier Wegen: über den Sitemaps-Bericht, die Search Console API, eine Zeile in der robots.txt oder per WebSub für Feeds. Nur der erste Weg zeigt Ihnen dauerhaft den Abrufstatus.

„Erkannte Seiten" ist kein Erfolgsmaß

Google formuliert es unmissverständlich: „Es gibt keine Garantie dafür, dass eine in einer Sitemap gefundene Seiten-URL von Google gecrawlt oder indexiert wurde oder künftig gecrawlt und indexiert wird." Der Abgleich, der zählt, ist ein anderer: eingereichte URLs aus dem Sitemaps-Bericht gegen indexierte URLs aus dem Seitenindexierungsbericht. Die Lücke dazwischen ist Ihre Arbeitsliste.

Das URL-Prüftool – zwei Modi, ein wichtiger Unterschied

Der Standardmodus zeigt „die zuletzt indexierte Version einer Seite, nicht der Live-Version im Web" – nach einer Korrektur also weiterhin den alten Stand. Erst der Live-Test ruft die URL in Echtzeit ab und sagt Ihnen, ob die Reparatur greift. Nicht geprüft werden Qualitäts- und Sicherheitsrichtlinien, manuelle Maßnahmen, rechtliche Entfernungen und vorübergehende Blockierungen. Und: „‚URL ist auf Google‘ heißt nicht, dass Ihre Seite in den Suchergebnissen erscheint."

Die dokumentierten Grenzen von „Indexierung beantragen"

Google ist hier ungewöhnlich deutlich. Vier Sätze aus der Dokumentation reichen, um die häufigste Zeitverschwendung im Tool zu beenden:

  1. Einmal beantragen genügt. „requesting a recrawl multiple times for the same URL won't get it crawled any faster" – wörtlich so dokumentiert.
  2. Rechnen Sie in Wochen. „Crawling can take anywhere from a few days to a few weeks."
  3. Es gibt keine Garantie. „Requesting a crawl does not guarantee that inclusion in search results will happen instantly or even at all." Google priorisiert nach eigener Aussage die schnelle Aufnahme hochwertiger, nützlicher Inhalte.
  4. Der Knopf repariert nichts. Bei noindex, robots.txt-Sperre oder Serverfehler ändert der Antrag gar nichts. Erst die Ursache beheben, dann beantragen. Für größere Mengen ist die Sitemap das richtige Werkzeug.

Google dokumentiert außerdem Tageskontingente für Prüfanfragen, Live-Prüfungen und Indexanfragen – nennt dazu aber keine konkreten Zahlen. Die in der SEO-Szene kursierenden Angaben wie „zehn URLs pro Tag" sind nicht belegt. Planen Sie nicht mit einer bestimmten Zahl.

Noch eine Grenze, die im Ernstfall zählt: Das Entfernen-Tool blendet eine URL nur „für ca. sechs Monate" aus den Suchergebnissen aus und verhindert nicht, dass die Seite gecrawlt wird. Es ist die Notbremse für die ersten Stunden. Die eigentliche Lösung – Inhalt löschen, Passwortschutz, 404 oder 410, noindex – muss innerhalb dieser sechs Monate stehen.

Die Statusmeldungen im Seitenindexierungsbericht

Das ist der Abschnitt, wegen dem die meisten Menschen überhaupt suchen. Die Suchvolumen zeigen es deutlich: Nach der Fehlermeldung „gecrawlt zurzeit nicht indexiert" wird in Deutschland jeden Monat gesucht, nach der Einrichtung ebenfalls – der Markenbegriff „google search console" selbst liegt mit 110.000 Suchanfragen pro Monat weit außerhalb der folgenden Skala und ist deshalb nicht abgebildet.

Suchanfragen pro Monat in Deutschlandgoogle webmaster tools2.400url prüfung720google search console einrichten390sitemap erstellen320website bei google anmelden170indexierung google110gecrawlt zurzeit nicht indexiert70search console einrichten50google search console sitemap einreichen20google search console anleitung10
Durchschnittliche monatliche Suchanfragen in Deutschland zu Search-Console-Themen. Quelle: DataForSEO auf Basis von Google-Ads-Suchvolumendaten, Standort Deutschland, Sprache Deutsch, abgerufen am 5. September 2026. Google-Ads-Werte sind gerundet und in Stufen gruppiert.

Der Bericht teilt Ihre URLs in indexiert und nicht indexiert und nennt für jede nicht indexierte URL einen Grund. Entscheidend ist die Einordnung: Nicht jede Meldung ist ein Fehler. Drei davon sind sogar das gewünschte Ergebnis.

MeldungWas Google damit meintWas zu tun istDringlichkeit
Gecrawlt – zurzeit nicht indexiertDie Seite wurde gecrawlt, aber nicht indexiert. Sie könnte in Zukunft indexiert werden. Google hat sie gelesen und sich vorerst dagegen entschieden.Kein erneutes Crawling. Zuerst sortieren, welche dieser URLs überhaupt in den Index sollen. Für die übrigen: Inhaltstiefe und interne Verlinkung verbessern, dann abwarten.mittel – kein technischer Fehler
Gefunden – zurzeit nicht indexiertGoogle kennt die URL, hat sie aber noch nie gelesen. Ein Crawl-Versuch hätte die Website überlastet.Serverleistung und Antwortzeiten im Bericht zu den Crawling-Statistiken prüfen. Prüfen, ob es sich um wertvolle URLs oder um tausende Filterkombinationen handelt. Interne Verlinkung stärken.mittel bis hoch bei vielen wichtigen URLs
Alternative Seite mit richtigem kanonischen TagDie Seite verweist korrekt auf die indexierte kanonische Seite. Beabsichtigtes Verhalten.Nichts. Einzige Kontrolle: stichprobenartig prüfen, dass das Canonical auf die richtige Zielseite zeigt.keine
Durch robots.txt blockiertDie Seite wurde durch Ihre robots.txt blockiert. Wichtig: robots.txt „is not a mechanism for keeping a web page out of Google".Beabsichtigt bei Filtern, Warenkorb und interner Suche. Soll die Seite gar nicht in der Suche erscheinen: Sperre entfernen und noindex setzen – sonst kann Google das noindex nie lesen.hoch, wenn wichtige Seiten betroffen sind
Seite mit WeiterleitungEine nicht kanonische URL, die auf eine andere Seite weiterleitet. Nicht-kanonische Weiterleitungen lassen sich nicht indexieren.Nichts, solange das Weiterleitungsziel indexiert ist. Hinschauen, wenn wichtige Zielseiten hier auftauchen oder Weiterleitungsketten entstehen.gering – nach Relaunches normal
Soft 404Die Seite liefert eine nutzerfreundliche Fehlermeldung ohne den passenden HTTP-Code – Status 200 statt 404.Korrekten Code 404 oder 410 liefern. Gibt es einen echten Nachfolger: 301-Weiterleitung. Soll die Seite bleiben: substanziellen Inhalt ergänzen.hoch bei Shops mit ausgelaufenen Produkten
Duplikat – Google hat eine andere Seite als kanonisch bestimmtSie haben diese URL als kanonisch gekennzeichnet, Google hält eine andere für geeigneter. Die eigene Angabe ist „a hint, not a rule".Im URL-Prüftool die vom Nutzer angegebene und die von Google gewählte kanonische URL vergleichen. Ist Googles Wahl sinnvoll: akzeptieren. Sonst Sitemap, interne Links und Canonical in Einklang bringen – oder die Seiten zusammenlegen.hoch, wenn Umsatzseiten betroffen sind
Serverfehler (5xx)Der Server hat beim Abruf einen 5xx-Fehler zurückgegeben.Host-Verfügbarkeit in den Crawling-Statistiken prüfen, Kapazität erhöhen, prüfen ob DNS, Firewall oder DoS-Schutz den Googlebot blockieren.sehr hoch
URL als „noindex" markiertGoogle ist beim Indexierungsversuch auf die Anweisung noindex gestoßen.Bei gewünschter Indexierung Tag oder HTTP-Header entfernen und mit dem Live-Test kontrollieren. Häufigste Ursache: ein Rest aus der Entwicklungsumgebung.sehr hoch, wenn unbeabsichtigt

Die häufigste Fehlinterpretation betrifft die erste Zeile. „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert" ist kein technisches Problem, deshalb hilft auch kein technischer Eingriff. Sitemap neu einreichen, robots.txt umbauen, Massenanträge auf Indexierung – all das kostet Zeit und ändert nichts.

Den Leistungsbericht richtig lesen

Vier Metriken, vier Definitionen von Google. Klicks sind Klicks in den Suchergebnissen auf Ihre Website. Impressionen zählen, wie oft Ihre Website in den Suchergebnissen erschienen ist. Die Klickrate ist Klicks geteilt durch Impressionen. Und die durchschnittliche Position wird unterschiedlich berechnet, je nachdem, wo sie steht: im Diagramm „the average position of the topmost result from your entire site", in der Tabelle „the average position in Search results for the specific URL or grouping dimension".

Daraus entsteht der häufigste Reportingfehler. Die Durchschnittsposition verbessert sich rechnerisch, wenn schwach rankende Seiten aus dem Index verschwinden – ohne jede tatsächliche Verbesserung. Als Kennzahl für die Geschäftsführung ist sie ungeeignet.

Fünf dokumentierte Grenzen sollten Sie kennen, bevor Sie eine Zahl aus diesem Bericht weitergeben:

  • 16 Monate Aufbewahrung: Mehr geht in der Oberfläche nicht. Google verweist für längere Zeiträume auf die eigene Speicherung über API oder Bulk-Datenexport. Der Export nach BigQuery ist kostenlos einzurichten, beginnt aber am Tag der Einrichtung – eine rückwirkende Befüllung gibt es nicht.
  • Anonymisierte Suchanfragen: Seltene Anfragen werden zum Schutz der Privatsphäre ohne Anfragetext ausgewiesen. Die Summe der Klicks über alle einzelnen Suchanfragen ist deshalb immer kleiner als der Gesamtwert. Das ist kein Fehler.
  • Abweichende Summen: „The chart totals can sometimes differ from the table totals. This is usually due to differences in aggregation (property vs. page)." Eine Impression zählt auf Property-Ebene einmal, auch wenn drei Ihrer Seiten auf derselben Ergebnisseite stehen; auf Seitenebene sind es dann drei.
  • Zeilenlimits: Für den Links-Bericht dokumentiert Google 1.000 Zeilen, für die API einen Standardwert von 1.000 bei einem gültigen Bereich bis 25.000. Ein Zeilenlimit speziell für die Tabellen des Leistungsberichts in der Oberfläche ließ sich in Googles aktueller Dokumentation nicht belegen. Für vollständige Daten arbeiten Sie mit API oder Bulk-Export.
  • Datenanomalien: Google führt eine öffentliche Liste bekannter Messprobleme. Für 2026 sind dort unter anderem mehrere Protokollierungsfehler bei Discover und der Google-Suche sowie ein Ausfall von zwei Tagen im Bulk-Datenexport (28. Februar und 1. März 2026) dokumentiert. Prüfen Sie diese Seite, bevor Sie einen Ausschlag erklären.

Die neuesten Tage sind außerdem vorläufig: „Preliminary data is indicated by a dotted line on the graph." Eine gepunktete Linie ist kein Einbruch.

Die zehn nützlichsten Auswertungen

Alle Auswertungen starten an derselben Stelle: linke Navigation, Leistung, Suchergebnisse. Von dort arbeiten Sie mit drei Bedienelementen – der Metrik-Leiste oben (Klickrate und Position sind standardmäßig ausgeschaltet), der Filterzeile darunter und den Tabellen-Tabs unten. Filter sind kumulativ: Wer Seite, Land und Gerät gleichzeitig filtert, sieht die Schnittmenge.

AuswertungKlickpfadWas Sie daraus ableiten
1. Viele Impressionen, schlechte PositionLetzte 3 Monate, alle vier Metriken an, Tab Seiten, nach Impressionen absteigend sortieren, erste 20 bis 30 Zeilen prüfenDie Nachfrage existiert und Google hält die Seite für relevant. Sie überzeugt nur im Wettbewerb nicht. Der günstigste Ansatzpunkt überhaupt – die Seite muss nicht entstehen, nur besser werden.
2. Suchanfragen auf Position 8 bis 20Letzte 3 Monate, Tab Suchanfragen, nach Position sortieren oder Tabelle exportieren und in der Tabellenkalkulation filternUntere erste bis zweite Seite. Der Weg von Position 12 auf 6 ist deutlich kürzer als der von 40 auf 10. Immer zusätzlich nach einer Mindestzahl an Impressionen filtern.
3. Klickrate gegen PositionLetzte 3 Monate, Tab Suchanfragen, exportieren, nach Positionsgruppen (1 bis 3, 4 bis 6, 7 bis 10) mitteln, Ausreißer suchenDie absolute Klickrate sagt wenig. Aussagekräftig ist der interne Vergleich: Warum erreicht eine Seite auf Position 4 neun Prozent und eine andere zwei? Ursachen sind Title, Snippet, Suchintention oder ein KI-Element darüber.
4. Einbruch nach einem UpdateLetzte 16 Monate, Granularität auf wöchentlich oder monatlich, dann Datumsfilter, Tab Vergleichen, alle Tabellen-Tabs nacheinander öffnenImpressionen und Klicks fallen gemeinsam: Sichtbarkeitsverlust. Impressionen stabil, Klicks fallen: Darstellungsproblem. Nur ein Land oder ein Gerät: lokales beziehungsweise technisches Thema. Alle Seiten gleichmäßig: siteweite Ursache.
5. Neue SuchanfragenDatumsfilter, Tab Vergleichen, letzte 3 Monate gegen vorherigen Zeitraum, Tab Suchanfragen, nach Differenz Impressionen sortierenZeilen ohne Werte im früheren Zeitraum sind neu. Der interessanteste Fall sind neue Anfragen mit Impressionen, aber ohne Klicks – daraus entstehen berechtigte neue Inhalte statt Themen, die niemand nachfragt.
6. KannibalisierungTab Suchanfragen, wichtige Anfrage anklicken (wird zum Filter), zu Tab Seiten wechselnErscheinen mehrere eigene URLs mit relevanten Impressionen, teilen sie sich interne Links und Verweise, statt eine starke Seite zu bilden. Google dokumentiert keine Strafe dafür, wohl aber die kanonische Auswahl. Zusammenführen oder klar differenzieren.
7. Indexierte Seiten ohne KlicksIndexierung, Seiten, indexierte Seiten exportieren; dann Leistung, letzte 12 Monate, Tab Seiten exportieren; beide Listen über die URL abgleichenKandidatenliste für Überarbeitung, Zusammenlegung oder noindex. Vorher prüfen: Hat die Seite Impressionen? Erfüllt sie eine andere Funktion wie Impressum oder Kontakt? Kommt Traffic aus anderen Kanälen? Ist sie jünger als drei Monate?
8. Mobil gegen DesktopTab Geräte, dann Filter Gerät, Tab Vergleichen, Mobil gegen Desktop; anschließend Tab Seiten ansehenPosition mobil deutlich schlechter: technisches Problem oder anderes Layout der Ergebnisseite. Klickrate mobil schlechter bei gleicher Position: abgeschnittener Title oder ein Element oberhalb. Unterschiedliche Suchanfragen sind normal.
9. LänderLetzte 12 Monate, Tab Länder, nach Klicks sortieren; dann Filter Land auf den Heimatmarkt setzenViele Impressionen aus Ländern, die Sie nicht bedienen, senken Klickrate und Durchschnittsposition, ohne Umsatz beizutragen. Bewerten Sie Ihre Entwicklung grundsätzlich mit gesetztem Länderfilter.
10. Verlauf über die ZeitLetzte 16 Monate, Granularität monatlich, Klicks und Impressionen an, dann Vergleich der letzten 3 Monate im JahresvergleichVier Grundmuster: beide steigen (gesund), Impressionen steigen ohne Klicks (Ertragsproblem), Impressionen stabil und Klicks fallen (Darstellung oder mehr Konkurrenz um dieselben Klicks), beide fallen (Vorgehen nach Nummer 4).

Zwei Ergänzungen werten Auswertung 10 deutlich auf: Annotationen für jede größere Änderung, und die Trennung in Marken- und Nicht-Marken-Anfragen. Nur die Nicht-Marken-Kurve misst, ob Ihre SEO-Arbeit neue Menschen erreicht.

Ein realistischer Rhythmus

Wöchentlich fünf Minuten: Übersicht öffnen, auf Indexierungsfehler, manuelle Maßnahmen und Sicherheitsprobleme schauen. Monatlich eine halbe Stunde: Auswertungen 1, 2 und 5 durchgehen und Annotationen nachtragen. Quartalsweise zwei Stunden: Auswertungen 3, 6, 7 und 9 sowie den Abgleich eingereicht gegen indexiert. Google selbst schreibt dazu: „There is no need to sign in to the tool every day."

Acht Fehler, die Website-Betreiber machen

  1. Nur eine URL-Präfix-Property anlegen. Es wird eine Property für https://www.beispiel.de angelegt, ein Teil des Traffics läuft aber über die Variante ohne www oder über eine Subdomain. Diese Daten tauchen nirgends auf. Richtig: Domain-Property, sobald DNS-Zugriff besteht.
  2. „Indexierung beantragen" für alles benutzen. Jede neue Seite wird eingereicht, bei Untätigkeit mehrfach. Das beschleunigt nachweislich nichts und verbraucht Kontingent. Ab etwa zehn URLs ist die Sitemap das richtige Werkzeug.
  3. robots.txt benutzen, um Seiten aus der Suche fernzuhalten. Eine per Disallow gesperrte Seite kann trotzdem indexiert werden, wenn sie von anderen Websites verlinkt ist. Wer zusätzlich noindex setzt, verhindert, dass Google dieses noindex überhaupt liest. Richtig: noindex, und die Seite muss crawlbar bleiben.
  4. „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert" als technischen Fehler behandeln. Es folgen Sitemap-Neueinreichungen und robots.txt-Umbauten ohne jede Wirkung. Google empfiehlt ausdrücklich, kein erneutes Crawling anzufordern.
  5. Die durchschnittliche Position als Ranking lesen. „Wir stehen auf Position 6,4" ist keine Ranking-Aussage, sondern ein Durchschnitt über alle Suchanfragen, Länder, Geräte und Zeitpunkte. Betrachten Sie Position nur gefiltert – eine Anfrage, ein Land, ein Gerätetyp.
  6. Erwarten, dass die Summe der Suchanfragen den Gesamtwert ergibt. Anonymisierung und unterschiedliche Aggregation sorgen zwangsläufig für eine Differenz. Bei kleinen Websites mit vielen Nischenanfragen kann sie erheblich sein.
  7. Die 16-Monats-Grenze zu spät bemerken. Nach zwei Jahren soll ein Jahresvergleich entstehen – und die Vorjahresdaten existieren nicht mehr. Richten Sie den Bulk-Datenexport am Tag der Property-Einrichtung ein. Minimalvariante: monatlich die Tabellen Suchanfragen und Seiten exportieren und ablegen.
  8. Die Agentur als einzigen Inhaber eintragen. Beim Dienstleisterwechsel geht der Zugang samt Datenhistorie verloren. Und wurde über den Analytics-Code der Agentur bestätigt, bricht die Bestätigung, sobald dieser entfernt wird. Mindestens zwei Inhaber aus dem Unternehmen, die Agentur als uneingeschränkter Nutzer.

Häufige Fragen

Was kostet die Google Search Console?

Nichts. Google schreibt wörtlich: „Die Search Console ist ein kostenloser Dienst von Google." Es gibt keine kostenpflichtige Stufe, keine Begrenzung nach Websitegröße und keine Obergrenze für die Anzahl der Properties. Auch die Search Console API und der Bulk-Datenexport nach BigQuery kosten nichts – beim BigQuery-Export können allerdings auf Seiten der Google Cloud Speicher- und Abfragekosten anfallen.

Wie richte ich die Google Search Console ein?

Sie melden sich mit einem Google-Konto an, legen eine Property an und bestätigen, dass Ihnen die Website gehört. Wenn Sie Zugriff auf die DNS-Verwaltung Ihrer Domain haben, wählen Sie die Domain-Property und tragen den TXT-Eintrag beim Domainanbieter ein. Andernfalls wählen Sie URL-Präfix und fügen den HTML-Meta-Tag über Ihr SEO-Plugin oder das Theme in den Kopfbereich der Startseite ein.

Domain-Property oder URL-Präfix – was ist besser?

Für die meisten Unternehmen die Domain-Property. Sie erfasst laut Google alle Subdomains und mehrere Protokolle in einer Ansicht, sodass die Daten nicht auf vier Properties verteilt sind. Der Preis dafür: Sie lässt sich ausschließlich per DNS-Eintrag bestätigen. Ohne DNS-Zugang bleibt nur die URL-Präfix-Property.

Was bedeutet „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert"?

Google hat die Seite besucht und gelesen, sie aber nicht in den Index aufgenommen. Das ist kein technischer Fehler, deshalb hilft auch kein technischer Eingriff. Googles eigene Empfehlung lautet, kein erneutes Crawling anzufordern, sondern abzuwarten oder die inhaltliche Qualität zu prüfen. Prüfen Sie zuerst, ob die betroffenen Seiten überhaupt in den Index sollen.

Wie lange dauert es, bis Google meine Seite indexiert?

Google nennt eine Spanne, keine Garantie: „Crawling can take anywhere from a few days to a few weeks." Mehrfaches Beantragen derselben URL beschleunigt nichts, das ist ausdrücklich dokumentiert. Bei einer brandneuen Domain ohne Historie sind mehrere Wochen normal.

Warum wird meine Seite nicht indexiert?

Den Grund nennt Ihnen der Seitenindexierungsbericht unter Indexierung und Seiten. Er unterscheidet echte Blockaden wie Serverfehler, robots.txt oder noindex von beabsichtigten Zuständen wie Weiterleitungen und kanonischen Alternativen. Bei „Gecrawlt" und „Gefunden – zurzeit nicht indexiert" liegt weder ein Fehler noch eine Absicht vor, sondern eine Entscheidung von Google. Einen Anspruch auf Indexierung gibt es auch bei technisch einwandfreien Seiten nicht.

Sehe ich in der Search Console, wie oft ich in KI-Antworten erscheine?

Teilweise. Seit dem 3. Juni 2026 gibt es eigene Berichte zur generativen Suche, seit dem 31. August 2026 sind sie für alle Websites weltweit ausgerollt. Sie zeigen Impressionen aus KI-Übersichten und KI-Modus, aufgeschlüsselt nach Seiten, Ländern, Geräten und Datum. Klicks, Suchanfragen, Position und Klickrate enthalten diese Berichte nicht.

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Was in Ihren eigenen Daten steht

Die Search Console beantwortet drei Fragen, die kein anderes kostenloses Werkzeug so beantwortet: Welche Ihrer Seiten hat Google indexiert und welche nicht, über welche Suchanfragen kommen Menschen zu Ihnen, und wo verlieren Sie Klicks. Die Antworten liegen bereits in Ihrem Konto – sie müssen nur gelesen werden.

Ich mache eine technische Bestandsaufnahme Ihrer Website: Indexierungsstatus Seite für Seite, die Fehler aus dem Seitenindexierungsbericht nach Dringlichkeit sortiert, und die Potenziale aus Ihren eigenen Search-Console-Daten – Seiten kurz vor der Sichtbarkeitsschwelle, Suchanfragen ohne passende Seite, Klickverluste durch KI-Übersichten. Sie bekommen eine priorisierte Liste, keine Folienschlacht.

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