Die Google Search Console hat einen eigenen Bericht für generative KI – und er ist in Deutschland angekommen. Unter „Leistung › Generative KI" sehen Sie erstmals offiziell, wie oft Google Links zu Ihrer Website in KI-Übersichten und im KI-Modus ausgespielt hat. Das ist ein Fortschritt. Es ist aber auch nur ein Ausschnitt: eine einzige Kennzahl, keine Klicks, keine Suchanfragen. Ich habe mir den Bericht in einem echten Konto angesehen und zeige Ihnen, was drinsteht, wie Sie ihn lesen – und wo seine Grenzen liegen.
Das Wichtigste in Kürze
Kurzantwort
- Was: ein eigener Leistungsbericht für die generativen KI-Funktionen der Google Suche, also KI-Übersichten (AI Overviews) und KI-Modus (AI Mode). Für Discover gibt es einen separaten Bericht.
- Wo: in der linken Navigation unter „Leistung" → „Generative KI". Der Bericht selbst heißt „Auf generativer KI basierende Funktion" und trägt das Label „Beta".
- Seit wann: angekündigt am 3. Juni 2026, in Deutschland ab Anfang Juli schrittweise, seit dem 31. August 2026 für alle Websites weltweit.
- Kennzahl: nur Impressionen. Keine Klicks, keine Klickrate, keine Position, keine Suchanfragen.
- Aufschlüsselung: nach Seite, Land, Gerät und Datum – mehr nicht.
- Größte Falle: Die KI-Impressionen stecken zusätzlich schon in Ihrem normalen Leistungsbericht. Sie dürfen die beiden Zahlen nicht addieren.
Wo Sie den KI-Bericht finden
Öffnen Sie Ihre Property in der Search Console und klappen Sie in der linken Navigation den Punkt „Leistung" auf. Darunter erscheint der Eintrag „Generative KI". Ein Klick darauf öffnet den Bericht mit der Überschrift „Leistung › Auf generativer KI basierende Funktion". Der Zusatz „Beta" ist ernst gemeint: Google hat angekündigt, nach und nach weitere Messwerte zu ergänzen.
Hat Ihre Website auch Sichtbarkeit in Google Discover, finden Sie dort einen eigenen Bericht zu den KI-Funktionen in Discover. Er ist getrennt von dem Bericht für die Suche und fehlt bei Websites ohne Discover-Daten.
Sie sehen den Bericht nicht? Drei mögliche Gründe
- Zu wenig Daten: Kleine Websites, die in KI-Antworten (noch) kaum verlinkt werden, bekommen keinen Bericht angezeigt.
- Ausgeschlossen: Wurde die Website über die neue Einstellung von generativen KI-Funktionen ausgeschlossen, gibt es auch keine KI-Impressionen.
- Falsche Property: Prüfen Sie Domain- und URL-Präfix-Property. Die Einstellung zur generativen KI wird von der Domain-Property an untergeordnete Properties vererbt.
Was der Bericht zeigt
Der Bericht kennt genau einen Messwert: Impressionen insgesamt. Google definiert ihn so: Die Zahl gibt an, wie oft Links zu Ihrer Website einer Nutzerin oder einem Nutzer in einer generativen KI-Funktion der Google Suche präsentiert wurden. Entscheidend ist das Wort „Links". Eine Erwähnung Ihrer Marke im Antworttext ohne Link zählt nicht.
Wichtig für die Interpretation: Tauchen in derselben KI-Antwort mehrere Links zu Ihrer Website auf, zählt Google das als eine Impression für die Website. Deshalb können sich die Summe in der Grafik und die Summe der Tabellenzeilen unterscheiden.
| Element | Was Sie bekommen |
|---|---|
| Messwert | Impressionen insgesamt – sonst nichts |
| Tabs | Seiten (finale URL nach Weiterleitungen), Länder, Geräte (Computer, Mobil, Tablet), Tage |
| Filter | Seite, Land, Gerät |
| Zeiträume | 24 Stunden, 7 und 28 Tage, 3 Monate, dazu 6, 12 und 16 Monate oder benutzerdefiniert; auch ein Vergleichsmodus ist vorhanden |
| Darstellung | täglich, wöchentlich oder monatlich (Zeitzone: Pacific Time) |
| Export | Google Sheets, Excel, CSV |
| Abgedeckt | KI-Übersichten und KI-Modus, nur Suchtyp „Web", ohne Search-Labs-Experimente |
| Grenzen wie gewohnt | maximal 1.000 Zeilen, jüngste Daten vorläufig |

Ein Blick in echte Daten
Theorie ist das eine. Ich habe mir den Bericht in einem echten Search-Console-Konto angesehen: ein Fachblog aus dem B2B-Umfeld, gut vier Monate Daten (18. Mai bis 20. September 2026). Domain und URLs sind anonymisiert, die Zahlen sind echt. Sechs Beobachtungen, die Sie in Ihrem eigenen Konto vermutlich ähnlich finden.
1. Die Historie ist kurz
Obwohl Sie „16 Monate" auswählen können, beginnen die Daten in diesem Konto am 18. Mai 2026. Einen Vorher-nachher-Vergleich über ein Jahr können Sie mit dem KI-Bericht also nicht machen.
2. KI ist ein Zehntel der Sichtbarkeit
Im gleichen Zeitraum stehen rund 15.600 KI-Impressionen etwa 152.000 Impressionen im normalen Leistungsbericht (Suchtyp Web) gegenüber. Grob jede zehnte Impression entstand also in einer KI-Antwort – und ist in den 152.000 bereits enthalten.
3. Eine Seite macht fast zwei Drittel aus
88 Seiten haben KI-Impressionen. Die stärkste Seite allein bringt 64 Prozent, die Top 10 zusammen 89 Prozent. Die übrigen 78 Seiten teilen sich den Rest. KI-Sichtbarkeit ist offenbar stark konzentriert – auf wenige Seiten, die für eine Frage besonders gut passen.
4. Hohe KI-Präsenz heißt nicht viele Klicks
Bei der stärksten Seite entspricht die Zahl der KI-Impressionen rund 20 Prozent ihrer Web-Impressionen. Im normalen Leistungsbericht hat diese Seite im selben Zeitraum eine Klickrate von 0,3 Prozent. Wie viele Klicks davon aus KI-Antworten kamen, verrät Ihnen keiner der beiden Berichte.
5. Die Kurve springt
Dreieinhalb Monate lang lagen die KI-Impressionen im zweistelligen Bereich pro Tag. Anfang September stiegen sie auf rund 1.000 am Tag, fielen innerhalb weniger Tage auf unter 100 und schossen am 18. September auf über 2.700. Solche Sprünge sehen Sie im normalen Leistungsbericht selten. Werten Sie deshalb nie einzelne Tage aus, sondern Wochen und Monate.
6. Desktop dominiert, Deutschland sowieso
73 Prozent der KI-Impressionen stammen von Computern, 25 Prozent von Mobilgeräten, 2 Prozent von Tablets. 88 Prozent kommen aus Deutschland, dazu Österreich und die Schweiz – insgesamt tauchen 79 Länder auf. Die Daten sind zwei bis drei Tage alt: Am 23. September reichte der Bericht bis zum 20. September.
Die Grenzen: zehn Dinge, die der Bericht nicht kann
Der KI-Bericht beantwortet genau eine Frage: Wie oft hat Google in KI-Funktionen auf meine Seiten verlinkt? Alles, was darüber hinausgeht, müssen Sie sich woanders holen. Diese Liste sollten Sie kennen, bevor Sie Zahlen daraus an die Geschäftsführung melden.
- Keine Klicks, keine Klickrate, keine Position. Sie wissen, dass Ihre Seite gezeigt wurde, aber nicht, ob jemand geklickt hat oder an welcher Stelle der Link stand.
- Keine Suchanfragen. Welche Frage die KI-Antwort ausgelöst hat, bleibt unsichtbar. Für die Content-Planung ist das die schmerzhafteste Lücke.
- Keine Trennung zwischen KI-Übersicht und KI-Modus. Beide Funktionen landen in einer Zahl. Ob Ihre Seite im Antwortkasten über den Suchergebnissen oder im Chat des KI-Modus erschien, sehen Sie nicht.
- Nur verlinkte Nennungen. Erwähnt die KI Ihre Marke oder Ihr Produkt im Text, ohne zu verlinken, taucht das nirgends auf. Gerade für Markenbekanntheit ist das oft der wichtigere Teil.
- Nicht zusätzlich, sondern enthalten. Die KI-Impressionen sind bereits Teil des Suchtyps „Web" im normalen Leistungsbericht. Herausrechnen können Sie sie dort nicht – und addieren dürfen Sie sie nicht.
- Eine Impression pro Website und Antwort. Mehrere Links zu Ihnen in derselben Antwort zählen einmal. Die Tabelle je Seite und die Summe oben passen deshalb nicht immer zusammen.
- Kurze Historie. Die Daten reichen nur wenige Monate zurück. Die Frage, wie sich Ihre KI-Sichtbarkeit seit 2024 entwickelt hat, beantwortet der Bericht nicht.
- Kein Zugriff per API. Nach aktuellem Stand gibt es für die KI-Daten keinen eigenen Suchtyp in der Search Console API. Automatisierte Dashboards, etwa in Looker Studio, bleiben außen vor; Sie müssen manuell exportieren.
- Nur Google Suche. ChatGPT, Perplexity, Microsoft Copilot und die Gemini-App kommen nicht vor. Search-Labs-Experimente ebenfalls nicht.
- Beta mit Schwellen. Kleine Websites sehen oft gar keine Daten, die jüngsten Tage sind vorläufig, und es gilt das übliche Limit von 1.000 Zeilen.
| Ihre Frage | Beantwortet der KI-Bericht sie? | Wo Sie die Antwort finden |
|---|---|---|
| Werde ich in KI-Antworten verlinkt? | Ja, als Impressionen je Seite | KI-Bericht |
| Bei welchen Fragen? | Nein | GEO-Monitoring-Tools, eigene Prompt-Tests |
| Bringt das Besucher? | Nein | Normaler Leistungsbericht und GA4, nur indirekt |
| KI-Übersicht oder KI-Modus? | Nein | Stichproben in der Live-Suche, SERP-Tools |
| Werde ich ohne Link erwähnt? | Nein | GEO-Monitoring-Tools |
| Wie sieht es in ChatGPT aus? | Nein | GEO-Monitoring-Tools, ChatGPT-Tests |
Achtung bei der Klickrate
Weil die KI-Impressionen im normalen Leistungsbericht enthalten sind, drücken sie dort Ihre Klickrate. Eine Seite, die häufig in KI-Übersichten verlinkt wird, aber selten angeklickt, sieht im Leistungsbericht schlechter aus als früher – obwohl ihre klassische Position vielleicht gleich geblieben ist. Wer die Klickrate von 2023 mit der von 2026 vergleicht, vergleicht nicht mehr dieselbe Ergebnisseite. Mehr dazu in meiner Anleitung zur Google Search Console.
So werten Sie den Bericht trotzdem sinnvoll aus
Eine Kennzahl ist wenig. Kombiniert mit dem normalen Leistungsbericht wird sie aber nützlich. Diese fünf Auswertungen lassen sich mit Bordmitteln und einer Tabelle erledigen.
- KI-Anteil je Seite berechnen: Exportieren Sie für denselben Zeitraum den Tab „Seiten" aus dem KI-Bericht und aus dem normalen Leistungsbericht. Teilen Sie pro URL die KI-Impressionen durch die Web-Impressionen. Seiten mit hohem Anteil sind Ihre KI-Kandidaten.
- Klickverluste aufspüren: Legen Sie daneben die Klickrate und die durchschnittliche Position aus dem Leistungsbericht. Hoher KI-Anteil, stabile Position, sinkende Klickrate – das ist das typische Muster, wenn die KI-Antwort den Klick ersetzt.
- Lücken finden: Seiten mit guten Rankings, aber ohne KI-Impressionen, sind die spannendste Liste. Sie haben Autorität, werden in KI-Antworten aber nicht verlinkt. Hier setzt GEO-Optimierung an: klare Antworten am Absatzanfang, belegte Zahlen, saubere Struktur.
- Änderungen messen: Überarbeiten Sie eine Seite, filtern Sie den KI-Bericht auf diese URL und nutzen Sie den Vergleichsmodus (vier Wochen vorher gegen vier Wochen nachher). Wegen der starken Schwankungen lieber Wochen- als Tageswerte vergleichen.
- Regelmäßig sichern: Weil es keine API gibt und die Historie kurz ist, exportieren Sie monatlich nach Google Sheets. So bauen Sie sich Ihre eigene Zeitreihe auf, bevor ältere Daten aus dem Fenster fallen.
Die neue Einstellung „Generative KI in der Google Suche"
Zeitgleich mit dem Bericht hat Google eine Steuerung ausgerollt. Sie finden sie unter Einstellungen › AI controls › Generative KI in der Google Suche. Dort legen Sie fest, ob Links und Inhalte Ihrer Website in KI-Übersichten, im KI-Modus und in den KI-Funktionen von Discover berücksichtigt werden. Standard ist „Einschließen".
| Das bewirkt das Ausschließen | Das bewirkt es nicht |
|---|---|
| Ihre Seiten werden in KI-Übersichten, KI-Modus und Discover-KI-Funktionen nicht mehr verlinkt | Keine Auswirkung auf Rankings und Indexierung in der normalen Suche – laut Google kein Ranking-Signal |
| Ihre Inhalte werden nicht mehr genutzt, um KI-Antworten zu fundieren | Kein Schutz vor KI-Training – dafür ist Google-Extended zuständig |
| Keine KI-Impressionen und keine Zugriffe mehr über diese Funktionen | Normale Suchergebnisse und Snippets bleiben erhalten |
| Wirkt nach einem bis wenigen Tagen | Kein Einfluss auf Merchant Center oder Google Ads |
Noch gilt die Einstellung für die ganze Property. In Großbritannien verlangt die Wettbewerbsbehörde CMA von Google zusätzlich eine Steuerung auf Seitenebene bis März 2027 – ob und wann das in Deutschland ankommt, ist offen.
Meine Empfehlung
Für die meisten Unternehmen: eingeschlossen lassen. Wer sich ausschließt, verschwindet aus einer Oberfläche, die gerade bei informierenden Fragen immer häufiger ganz oben steht – und bekommt dafür im normalen Ranking nichts zurück. Ein Ausschluss kann sinnvoll sein, wenn Ihr Geschäftsmodell davon lebt, dass Menschen den Inhalt auf Ihrer Seite lesen, etwa bei Verlagen mit Paywall. Dann entscheiden Sie auf Basis der Zahlen aus diesem Bericht, nicht aus dem Bauch heraus.
Was Sie ergänzend brauchen
Der KI-Bericht ist ein guter Anfang, aber kein vollständiges Bild Ihrer KI-Sichtbarkeit. Drei Ergänzungen schließen die wichtigsten Lücken.
- Google Analytics 4: Klicks aus KI-Übersichten und KI-Modus kommen als normaler organischer Google-Traffic an. Einen eigenen Kanal dafür gibt es nicht. Schauen Sie sich aber das Verhalten auf den Seiten mit hohem KI-Anteil an: Wer aus einer KI-Antwort kommt, hat oft schon Vorwissen und fragt gezielter an.
- GEO-Monitoring-Tools: Werkzeuge wie Rankscale, der AI Search Watcher von Mangools oder die LLM-Mentions-Daten von DataForSEO messen, bei welchen Fragen Sie in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Mode erwähnt werden – auch ohne Link. Genau das, was die Search Console nicht liefert.
- Eigene Stichproben: Stellen Sie die zehn wichtigsten Fragen Ihrer Zielgruppe regelmäßig selbst im KI-Modus und in ChatGPT. Das ersetzt keine Messung, zeigt Ihnen aber, wer statt Ihnen zitiert wird. Wie der KI-Modus funktioniert, erkläre ich im Beitrag Google KI-Modus erklärt, wie Sie dort zitiert werden, in Google AI Mode und AI Overviews.
Häufige Fragen
Wo finde ich den KI-Bericht in der Search Console?
In der linken Navigation unter „Leistung". Klappen Sie den Punkt auf und klicken Sie auf „Generative KI". Der Bericht heißt „Auf generativer KI basierende Funktion" und ist als Beta gekennzeichnet. Sichtbarkeit in Discover hat einen eigenen KI-Bericht im Bereich Discover.
Warum sehe ich den KI-Bericht nicht?
Meist hat die Website zu wenige KI-Impressionen, dann blendet Google den Bericht aus. Weitere Gründe: Die Website wurde über die Einstellung „Generative KI in der Google Suche" ausgeschlossen, oder Sie schauen in eine Property ohne ausreichende Daten. Seit dem 31. August 2026 ist der Bericht laut Google für alle Websites weltweit ausgerollt.
Zeigt der KI-Bericht Klicks aus KI-Übersichten?
Nein. Der Bericht enthält nur Impressionen. Klicks, Klickrate und Position fehlen. Klicks aus KI-Übersichten und KI-Modus sind zwar im normalen Leistungsbericht enthalten, lassen sich dort aber nicht von den übrigen Klicks trennen.
Sehe ich, bei welchen Suchanfragen meine Seite in KI-Antworten erscheint?
Nein. Der Bericht lässt sich nur nach Seite, Land, Gerät und Datum aufschlüsseln. Welche Fragen die KI-Antwort ausgelöst haben, zeigt die Search Console nicht. Hinweise liefern die Suchanfragen der betroffenen Seite im normalen Leistungsbericht und GEO-Monitoring-Tools.
Muss ich KI-Impressionen zu den normalen Impressionen addieren?
Nein, auf keinen Fall. Die KI-Impressionen sind bereits im Suchtyp „Web" des normalen Leistungsberichts enthalten. Wer beide Zahlen addiert, zählt doppelt. Sinnvoll ist dagegen, den Anteil der KI-Impressionen an den Web-Impressionen je Seite zu berechnen.
Kann ich KI-Übersichten und KI-Modus getrennt auswerten?
Nein. Beide Funktionen werden im Bericht zusammengefasst, einen Filter für die Art der KI-Funktion gibt es nicht. Welche Oberfläche Ihre Seite zeigt, finden Sie nur über Stichproben in der Live-Suche oder mit SERP-Tools heraus.
Schadet es meinem Ranking, wenn ich meine Website von generativer KI ausschließe?
Laut Google nicht. Die Einstellung wird nicht als Ranking- oder Indexierungssignal für andere Bereiche der Suche verwendet. Ihre Seiten erscheinen weiter in den normalen Suchergebnissen, aber nicht mehr in KI-Übersichten, KI-Modus und den KI-Funktionen von Discover. Vor KI-Training schützt die Einstellung nicht; dafür gibt es Google-Extended.
Zeigt der Bericht auch ChatGPT, Gemini oder Perplexity?
Nein. Er deckt nur die KI-Funktionen der Google Suche ab. Für ChatGPT, Perplexity, Copilot oder die Gemini-App brauchen Sie GEO-Monitoring-Tools wie Rankscale oder den AI Search Watcher von Mangools.
Kann ich die KI-Daten per API abrufen?
Nach aktuellem Stand nicht. Die Search Console API bietet für die KI-Daten keinen eigenen Suchtyp. Sie können den Bericht aber manuell nach Google Sheets, Excel oder CSV exportieren. Tun Sie das regelmäßig, weil die Historie kurz ist.
Fazit: endlich Zahlen – aber lesen Sie sie richtig
Der KI-Bericht ist der erste offizielle Blick darauf, wie oft Google Ihre Website in KI-Antworten verlinkt. Das ist wertvoll, weil es Seiten sichtbar macht, die in der KI-Suche funktionieren, und solche, die trotz guter Rankings außen vor bleiben. Für Umsatzfragen reicht er allein nicht: keine Klicks, keine Suchanfragen, keine Trennung der Oberflächen, keine anderen KI-Systeme.
Ich werte das für Sie aus: KI-Anteil je Seite, Klickverluste, die Seiten mit dem größten GEO-Potenzial und ein Monitoring für ChatGPT und Google AI Mode. Sie bekommen eine priorisierte Liste mit konkreten Maßnahmen.
Stand: 23. September 2026. Der Bericht ist als Beta gekennzeichnet; ich aktualisiere den Beitrag, sobald Google neue Messwerte ergänzt.






