ChatGPT Prompts: 100 Vorlagen auf Deutsch für Marketing und Büro

48 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland nutzen KI zumindest gelegentlich bei der Arbeit – aber die meisten schreiben Prompts, die zu kurz und zu vage sind. Google beobachtet im eigenen Workspace-Programm, dass erfolgreiche Prompts im Schnitt bei rund 21 Wörtern liegen, während viele Nutzende mit weniger als neun Wörtern starten. Auf dieser Seite finden Sie 100 kopierfertige ChatGPT-Prompts auf Deutsch für Marketing, Vertrieb und Büro – und davor das, was die Forschung 2026 über gute Prompts weiß.

Was ein Prompt ist – und warum die meisten zu kurz sind

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der Sie einem Sprachmodell einen Auftrag geben. Technisch ist er kein Befehl, sondern Text: Das Modell zerlegt ihn in Tokens – laut OpenAI kann ein Token ein Zeichen, ein Wortteil, ein ganzes Wort oder ein Satzzeichen sein, im Englischen entsprechen rund 100 Tokens etwa 75 Wörtern. Aus diesen Tokens berechnet das Modell die wahrscheinlichste Fortsetzung. Es reagiert also auf Muster im Text, nicht auf Ihre Absicht.

Genau daraus folgt der wichtigste Unterschied im Alltag: Ein Prompt ist kein Suchbegriff, sondern ein Auftragsbriefing. Bei Google tippen Sie drei Wörter und wählen aus zehn Ergebnissen. Bei ChatGPT bekommen Sie genau ein Ergebnis – und dessen Qualität hängt daran, wie vollständig Sie den Auftrag beschrieben haben. Wer „Schreib mir einen LinkedIn-Post" eingibt, bekommt Allerweltstext, weil das Modell Branche, Zielgruppe, Anlass und Tonalität raten muss.

Die Zahlen zeigen, wie verbreitet das Werkzeug inzwischen ist. OpenAI nennt am 27. Februar 2026 über 900 Millionen wöchentlich aktive Nutzende und mehr als 9 Millionen zahlende geschäftliche Nutzer. In Deutschland nutzen laut Bitkom 58 Prozent der Menschen ab 16 Jahren KI beruflich oder privat, 71 Prozent davon ChatGPT. Was das im Betrieb kostet, habe ich in meiner Übersicht zu den ChatGPT-Kosten aufgeschlüsselt.

Die sechs Bausteine eines guten Prompts

OpenAI, Anthropic und Google beschreiben in ihren offiziellen Leitfäden im Kern dasselbe Gerüst. Google fasst es als PTCF zusammen – Persona, Task, Context, Format – mit dem Zusatz, dass man nicht alle vier braucht. Ich arbeite mit sechs Bausteinen, weil zwei weitere im Betriebsalltag den Unterschied machen: Beispiele und Grenzen.

BausteinWas hineingehörtBeispiel
RollePerspektive und Tonfall – ein Satz genügt„Antworte als Vertriebsleiter eines Maschinenbauers an einen technischen Einkäufer."
AufgabeGenau ein Verb, mit messbarem Umfang„Schreibe 5 Betreffzeilen, je maximal 45 Zeichen."
KontextAlles, was das Modell nicht wissen kann – plus das Warum„Der Text wird vorgelesen, verwende daher keine Auslassungspunkte."
FormatLänge, Struktur, Medium, Ausgabeform„Als Tabelle mit den Spalten Keyword, Suchintention, Priorität."
BeispieleEin bis fünf echte Muster aus Ihrem Archiv„Orientiere dich an diesem Text: [Beispiel]."
GrenzenWas nicht passieren darf, Umgang mit Wissenslücken„Erfinde keine Zahlen. Fehlt eine Angabe, schreibe [FEHLT]."

Anthropic nennt dazu eine goldene Regel, die ich jedem Kunden mitgebe: Zeigen Sie Ihren Prompt einer Kollegin, die vom Vorgang nichts weiß. Wenn sie damit nicht arbeiten könnte, kann das Modell es auch nicht. Wie stark der Unterschied ist, sieht man am besten am direkten Vergleich.

Vorher und nachher: derselbe Auftrag, zwei Prompts

Vorher: „Schreib mir eine Mail an einen Kunden, der nicht antwortet."

Nachher: „Rolle: Du schreibst als Projektleiterin eines Handwerksbetriebs. Aufgabe: Formuliere eine Nachfassmail. Kontext: Ich habe am 12. August ein Angebot über eine Dachsanierung an einen Privatkunden geschickt, seitdem keine Reaktion. Der Kunde hatte im Gespräch Sorge wegen der Bauzeit. Format: Betreff maximal 45 Zeichen, Text maximal 80 Wörter, Sie-Anrede, genau eine Handlungsaufforderung. Beispiel für unseren Ton: [eine frühere Mail einfügen]. Grenzen: kein Ich wollte nochmal nachhaken, keine künstliche Frist, kein Rabatt."

Der zweite Prompt ist länger – aber er ist einmal geschrieben und danach als Vorlage beliebig oft nutzbar. Wenn Sie solche Briefings systematisch aufbauen wollen, hilft mein Prompt-Generator.

Prompt-Forschung 2026
Was wirkt – und was ist Prompt-Folklore?
Sechs Techniken im Faktencheck
Auf dem Prüfstand:FormatvorgabeKontextBeispieleRolleSchritt für SchrittTrinkgeld und Co.
Technik 1 von 6
Bereit für den Faktencheck
Was sagen Studien und die Leitfäden von OpenAI, Anthropic und Google wirklich?
Belegte Wirkung–
keinekonsistent
Urteil
Immer nutzen
noch leer
Gezielt einsetzen
noch leer
Weglassen
noch leer
Einordnung nach den Studien und Leitfäden, die in diesem Artikel zitiert werden. Die Wirkungsskala ist eine vereinfachte Zusammenfassung. Klicken Sie auf eine Technik, um den Befund erneut zu sehen.

Was die Forschung 2026 sagt – und was davon überholt ist

Rund um Prompt Engineering kursieren viele Tricks, die aus dem Jahr 2023 stammen und inzwischen widerlegt sind. Die systematische Übersichtsarbeit „The Prompt Report" von Schulhoff und 28 Co-Autoren katalogisiert allein 58 textbasierte Prompting-Techniken – und begründet die Arbeit damit, dass das Feld unter widersprüchlicher Begrifflichkeit leide. Vier Befunde sind für die Praxis entscheidend.

1. „Denke Schritt für Schritt" bringt bei Reasoning-Modellen kaum noch etwas

Das Wharton Generative AI Lab hat den GPQA-Diamond-Datensatz mit 198 Fragen auf Promotionsniveau getestet, jede Frage 25-mal pro Bedingung. Bei Modellen ohne eingebautes Reasoning bringt die Aufforderung deutlich mehr Genauigkeit. Bei Reasoning-Modellen bleibt fast nichts übrig – dafür steigt die Verarbeitungszeit um 20 bis 80 Prozent.

Zusatzgenauigkeit durch „Denke Schritt für Schritt"Gemini Flash 2.0 (ohne Reasoning)+13,5 %Sonnet 3.5 (ohne Reasoning)+11,7 %GPT-4o-mini (ohne Reasoning)+4,4 %o4-mini (Reasoning-Modell)+3,1 %o3-mini (Reasoning-Modell)+2,9 %
Zusatzgenauigkeit durch die Aufforderung „Denke Schritt für Schritt", nach Modelltyp. Quelle: Wharton Generative AI Labs, „The Decreasing Value of Chain of Thought in Prompting", 8. Juni 2025; GPQA Diamond, 198 Fragen, 25 Durchläufe je Frage und Bedingung.

2. Rollen-Personas machen Antworten nicht richtiger

Eine kontrollierte Untersuchung mit 162 Personas über 2.410 MMLU-Fragen und neun Modellen aus vier Familien fand keine Leistungsverbesserung durch Personas im System-Prompt – teils sogar eine Verschlechterung. Selbst fachlich passende Rollen lieferten einen Koeffizienten von 0,004: statistisch signifikant, praktisch bedeutungslos. Eine 2026 aufbereitete Studie misst sogar einen Rückgang der Trefferquote.

Trefferquote auf MMLU je nach Rollenvorgabe0,020,040,060,080,071,6 %ohne Persona68,0 %kurze Persona66,3 %lange Experten-Persona
Genauigkeit auf dem MMLU-Benchmark ohne Persona, mit kurzer und mit langer Experten-Persona. Quelle: Search Engine Journal (2026) zur Studie arXiv:2603.18507; am stärksten betroffen waren Mathematik, Programmierung und Geisteswissenschaften.

Für den Alltag heißt das: „Schreibe als Vertriebsleiter an einen technischen Einkäufer" ist sinnvoll, weil es Ansprache und Blickwinkel steuert. „Du bist ein weltweit führender Experte mit 30 Jahren Erfahrung" ist es nicht.

3. Trinkgeld und Drohungen wirken nicht

Dasselbe Team testete fünf Modelle auf GPQA Diamond und 100 Ingenieurfragen aus MMLU-Pro mit Belohnungsversprechen und Drohungen. Ergebnis: kein bedeutsamer Effekt über die Benchmarks hinweg. Auf einzelnen Fragen schwankten die Werte um bis zu 36 Prozentpunkte nach oben und 35 nach unten – ein guter Grund, keinem einzelnen Selbstversuch zu trauen.

4. Formatvorgaben und Beispiele wirken messbar

Der Wharton-Report vom 4. März 2025 wiederholte jede Frage 100-mal. Zwei Befunde: Dasselbe Modell antwortet unter identischen Bedingungen unterschiedlich, Einzelmessungen sind also wertlos. Und Formatierungsvorgaben haben einen konsistenten, messbaren Effekt – ihre Entfernung ließ die Leistung fallen. Höflichkeit gegen Befehlston konnte bei einzelnen Fragen 60 Prozentpunkte ausmachen, nivelliert sich über den Datensatz aber weg. Anthropic nennt Beispiele „eine der verlässlichsten Methoden", Format, Ton und Struktur zu steuern, und empfiehlt drei bis fünf davon.

TechnikBelegte WirkungEmpfehlung
Formatvorgabekonsistenter, messbarer Effekt (Wharton, 100 Wiederholungen je Frage)immer
Beispiele (Few-Shot)steuern Format, Ton und Struktur zuverlässig (Anthropic, OpenAI)bei Wiederholaufgaben
Kontext und Begründunggezieltere Antworten (Anthropic)immer
Rollekein Genauigkeitsgewinn, lange Personas senken sie um bis zu 5,3 Punktenur für Ton und Perspektive
Chain-of-Thought+2,9 bis +3,1 % bei Reasoning-Modellen, +4,4 bis +13,5 % ohnenur bei schnellen Modellen ohne Reasoning
Trinkgeld, Drohung, Höflichkeitkein bedeutsamer Effekt über den Datensatzweglassen

Eine Ergänzung von OpenAI, die selten beachtet wird: Reasoning-Modelle liefern bessere Ergebnisse bei Aufgaben mit nur grober Vorgabe, klassische GPT-Modelle brauchen sehr präzise Anweisungen. Sie können einem Reasoning-Modell also ein Ziel geben und die Details ihm überlassen.

Die 100 Prompts

Alle Vorlagen sind für den deutschen Arbeitsalltag geschrieben. Ersetzen Sie die Angaben in [eckigen Klammern], streichen Sie, was Sie nicht brauchen. Jeder Prompt enthält bewusst eine Grenze, damit das Modell fehlende Angaben zurückmeldet, statt sie zu erfinden.

SEO und Content (1 bis 15)

Vorlagen für Recherche, Briefing, Texterstellung und Pflege bestehender Seiten.

1. Suchintention hinter einem Keyword bestimmen

„Analysiere die Suchintention hinter dem Keyword [Keyword] für den deutschen Markt. Ich verkaufe [Leistung] an [Zielgruppe]. Gib eine Tabelle aus mit Intent-Typ, was der Suchende wirklich wissen will, passendem Content-Format und zuständiger Seite auf meiner Website. Darunter 5 Anschlussfragen. Erfinde keine Suchvolumina."

2. Content-Briefing für einen Ratgeber

„Erstelle ein Briefing für einen Ratgeberartikel zu [Thema]. Zielgruppe [Zielgruppe], Hauptkeyword [Keyword], Ziel [Ziel]. Liefere 3 Titelvarianten, eine H2/H3-Gliederung mit je einem Satz Inhalt, die Zielwortzahl, 5 Pflichtfragen und was ich an eigenen Daten beisteuern muss. Schreibe noch keinen Fließtext."

3. Themencluster aus einem Kernthema

„Baue aus [Kernthema] ein Themencluster für [Unternehmen], das [Leistung] an [Zielgruppe] verkauft. Eine Pillar-Seite und 10 Unterthemen, je mit Arbeitstitel, Suchintention, Funnel-Stufe und Vertriebsziel. Markdown-Tabelle, sortiert nach Kaufnähe. Themen, die internes Fachwissen brauchen, mit [INTERN NÖTIG] markieren."

4. Meta-Title und Meta-Description

„Schreibe 5 Varianten Meta-Title (maximal 60 Zeichen) und Meta-Description (maximal 155 Zeichen) für die Seite [Thema]. Keyword [Keyword], Alleinstellung [USP]. Keyword möglichst weit vorn, jede Description endet mit einer konkreten Handlungsaufforderung, Zeichenzahl in Klammern. Ohne die Wörter innovativ, maßgeschneidert, Lösungen."

5. Bestehenden Text auf Suchintention prüfen

„Hier ist ein Text von meiner Website: [Text]. Er soll für [Keyword] ranken. Prüfe: Beantwortet er die Suchintention in den ersten 150 Wörtern? Welche Fragen bleiben offen? Welche Abschnitte sind Füllmaterial? Welche 3 Ergänzungen bringen am meisten? Konkrete Textvorschläge statt allgemeiner Ratschläge, kein Lob vorweg."

6. FAQ-Block für eine Leistungsseite

„Formuliere 8 FAQ-Fragen samt Antworten für die Leistungsseite [Leistung]. Zielgruppe [Zielgruppe], typische Einwände [Einwand 1 bis 3]. Fragen so formulieren, wie ein Kunde sie tippen würde. Antworten je 40 bis 70 Wörter, die erste Zeile beantwortet die Frage direkt. Keine Preise. Fehlende Angaben als [FEHLT] markieren."

7. Produkttext für einen Onlineshop

„Schreibe einen Produkttext für [Produkt]. Fakten: [Daten, Material, Maße, Lieferumfang]. Zielgruppe [Zielgruppe], wichtigster Kaufgrund [Nutzen]. Aufbau: ein Satz Kernnutzen, 120 Wörter Fließtext, 5 Bulletpoints mit technischen Fakten, ein Satz dazu, für wen das Produkt nicht geeignet ist. Keine Superlative, keine Angaben außerhalb meiner Fakten."

8. Kategorietext ohne Keyword-Stopfen

„Schreibe einen Kategorietext für [Kategorie] mit 180 bis 220 Wörtern. Sortiment [Inhalt], Zielgruppe [Zielgruppe], kaufentscheidende Kriterien [Kriterium 1 bis 3]. Der Text soll bei der Auswahl helfen, nicht das Keyword wiederholen: [Keyword] höchstens zweimal verwenden. Schließe mit drei Auswahlkriterien als Liste ab."

9. Content-Lücken gegen einen Wettbewerber

„Hier meine Gliederung: [Text]. Hier die eines Wettbewerbers zum selben Thema: [Text]. Welche Aspekte deckt er ab, die mir fehlen? Welche davon sind für [Zielgruppe] wirklich relevant, welche nur Füllstoff? Wo bin ich stärker? Am Ende maximal 5 priorisierte Ergänzungen mit je einer Zeile Inhalt."

10. Text kürzen ohne Substanzverlust

„Kürze diesen Text auf maximal [Zahl] Wörter, ohne eine einzige Sachinformation zu streichen: [Text]. Streiche zuerst Füllwörter, doppelte Aussagen, Selbstlob und inhaltsleere Einleitungssätze. Behalte alle Zahlen, Namen und Fachbegriffe. Nenne danach in zwei Zeilen, was du entfernt hast und warum."

11. Blogartikel-Entwurf aus Stichpunkten

„Mach aus diesen Stichpunkten einen Blogartikel: [Stichpunkte]. Zielgruppe [Zielgruppe], Anrede Sie, [Zahl] Wörter, Zwischenüberschrift alle 150 bis 200 Wörter, Einstieg ohne rhetorische Frage, Abschluss mit einem konkreten nächsten Schritt. Reicht ein Stichpunkt für eine Aussage nicht, markiere die Stelle mit [BELEG NÖTIG], statt etwas zu erfinden."

12. Text auf Verständlichkeit prüfen

„Prüfe diesen Text auf Verständlichkeit für [Zielgruppe]: [Text]. Markiere Sätze über 20 Wörter, Fachbegriffe ohne Erklärung, Nominalstil und Passivkonstruktionen, die aktiv besser wären. Ergebnis als Tabelle mit den Spalten Original, Problem, Vorschlag – zu jedem Fund eine konkrete Umformulierung."

13. Interne Verlinkung planen

„Hier meine Website-Seiten mit Thema und URL: [Liste]. Neuer Artikel: [Thema, Kernaussage]. Nenne 5 bestehende Seiten, die auf den neuen Artikel verlinken sollten, und 5 Seiten, auf die er verlinken sollte – jeweils mit passendem Ankertext. Ankertexte müssen beschreiben, was den Nutzer erwartet, keine Hier-klicken-Formulierungen."

14. Landingpage-Struktur entwerfen

„Entwirf die Struktur einer Landingpage für [Angebot]. Zielgruppe [Zielgruppe], Ziel [Aktion], wichtigster Einwand [Einwand], vorhandene Belege [Referenzen, Zahlen, Zertifikate]. Gib je Abschnitt Überschrift, Zweck, benötigte Inhalte und das Element aus, das den Einwand entkräftet. Maximal 8 Abschnitte, nur Struktur, keine fertigen Texte."

15. Redaktionsplan für ein Quartal

„Erstelle einen Redaktionsplan für [Quartal] für [Unternehmen]. Kapazität [Artikel pro Monat], saisonale Themen [Themen], Vertriebsziele im Zeitraum [Ziele]. Tabelle mit Kalenderwoche, Thema, Format, Funnel-Stufe, Ziel-Keyword und interner Zuarbeit. Halte 20 Prozent der Slots als [PUFFER] für aktuelle Themen frei."

Google Ads und Paid (16 bis 27)

Von Anzeigentexten über Keyword-Struktur bis zur Auswertung für die Geschäftsführung.

16. Responsive Search Ad entwickeln

„Entwickle Assets für eine Responsive Search Ad. Leistung [Beschreibung], Zielgruppe [Zielgruppe], Keywords der Anzeigengruppe [Keywords], Alleinstellung [USP]. Liefere 15 Anzeigentitel à maximal 30 Zeichen und 4 Beschreibungen à maximal 90 Zeichen, Zeichenzahl in Klammern. Verteilung: 5 Titel mit Keyword, 4 mit Nutzenversprechen, 3 mit Beleg, 3 mit Handlungsaufforderung. Keine unbelegbaren Superlative."

17. Keywords gruppieren und Match Types zuordnen

„Hier meine Keyword-Ideen für [Leistung]: [Liste]. Gruppiere sie in eng gefasste Anzeigengruppen mit gleicher Suchintention, maximal 8 Keywords je Gruppe. Gib je Keyword einen empfohlenen Match Type mit einer Begründung in einem Halbsatz. Auszuschließende Begriffe mit [NEGATIV] markieren. Format: Tabelle."

18. Negative Keywords aus Suchbegriffen ableiten

„Hier mein Suchbegriffsbericht: [Daten]. Ich verkaufe [Leistung] an [Zielgruppe], nicht relevant sind [Ausschlusskriterien]. Sortiere die Begriffe in klar auszuschließen, prüfen und behalten und schlage passende Ausschlusskeywords vor – möglichst Wortgruppen statt Einzelbegriffe, damit ich nicht überblocke. Gib nur Begriffe zurück, die in meiner Liste stehen."

19. Anzeigenerweiterungen texten

„Schreibe Assets für das Google-Ads-Konto von [Unternehmen], Leistung [Leistung]: 8 Sitelinks (Titel maximal 25 Zeichen plus zwei Beschreibungszeilen à maximal 35 Zeichen), 10 Snippets und 6 Zusatznutzen à maximal 25 Zeichen. Zeichenzahl in Klammern, je Sitelink die Zielseite benennen, fehlende Angaben als [FEHLT] markieren."

20. Anzeige gegen Landingpage prüfen

„Anzeige: [Titel und Beschreibungen]. Landingpage: [Text]. Findet der Klickende oben auf der Seite wieder, was die Anzeige verspricht? Welche Begriffe aus der Anzeige fehlen? Welcher Erwartungsbruch führt zum Absprung? Nenne 5 konkrete Änderungen an der Landingpage, nach erwarteter Wirkung sortiert. Keine allgemeinen Optimierungstipps."

21. Anzeigentexte für einen A/B-Test

„Aktuelle Botschaft für [Angebot]: [Text]. Entwirf 3 Testvarianten, die jeweils genau einen Hebel verändern: anderes Nutzenversprechen, andere Zielgruppenansprache, anderer Beweis. Gib je Variante an, was verändert wird, welche Hypothese getestet wird und woran ich Erfolg erkenne. Alle übrigen Elemente konstant halten."

22. Performance-Max-Asset-Gruppe briefen

„Erstelle ein Asset-Briefing für eine Performance-Max-Asset-Gruppe. Angebot [Angebot], Zielgruppe [Zielgruppe], Zielaktion [Conversion], Markenregeln [Tonalität, Verbote]. Liefere 5 kurze Titel (30 Zeichen), 5 lange Titel und 5 Beschreibungen (90 Zeichen), einen langen Text (200 Zeichen) sowie 8 Bildmotive mit je einem Satz Bildbeschreibung. Keine erfundenen Auszeichnungen oder Kundenstimmen."

23. Kampagnenstruktur planen

„Plane eine Google-Ads-Kontostruktur für [Unternehmen]. Leistungen [Liste], Regionen [Regionen], Monatsbudget [Betrag], wichtigste Conversion [Aktion]. Gib Kampagnen mit Typ und Budgetanteil in Prozent, Anzeigengruppen je Kampagne, die jeweils optimierte Conversion und die drei Kampagnen aus, die zuerst starten sollten. Budgetverteilung je in einem Satz begründen."

24. Kampagnen-Auswertung in Klartext

„Hier meine Google-Ads-Zahlen für [Zeitraum]: [Kampagne, Impressionen, Klicks, Kosten, Conversions, Wert]. Welche Kampagne verdient mehr Budget, welche weniger – mit Zahl als Begründung? Wo stimmt das Verhältnis von Klicks zu Conversions nicht? Welche 3 Maßnahmen bringen im nächsten Monat am meisten? Rechne nur mit meinen Zahlen und schreibe für eine Geschäftsführung ohne Ads-Kenntnisse."

25. Meta-Ads-Anzeigentexte

„Schreibe 6 Anzeigentexte für Meta und Instagram für [Angebot]. Zielgruppe [Zielgruppe], Bewusstseinsstufe [problembewusst, lösungsbewusst oder markenbewusst], Landingpage [Ziel]. Je Variante Primärtext 60 bis 100 Wörter, Überschrift maximal 40 Zeichen, Beschreibung maximal 30 Zeichen. Der erste Satz muss ohne Bild funktionieren. Keine Emojis, keine unbelegten Erfolgsversprechen."

26. LinkedIn-Ads-Kampagne für B2B

„Entwirf eine LinkedIn-Ads-Kampagne für [B2B-Angebot]. Zielpersonen [Jobtitel, Branche, Unternehmensgröße, Region], was diese Person gerade beschäftigt [Problem], Budget [Betrag pro Monat]. Liefere die Zielgruppendefinition als Kriterienliste, 3 Anzeigenvarianten (Einleitungstext 150, Überschrift 70 Zeichen) und ein passendes Angebotsformat mit Begründung zur Kaufphase. Kein Duzen, keine Beraterfloskeln."

27. Testdauer vor dem Kampagnenstart klären

„Ich starte eine Kampagne für [Angebot] mit [Budget] pro Monat und erwarte [Zahl] Conversions pro Monat. Rechne mir vor, wie viele Conversions pro Woche nötig sind, damit ein Vergleich von Variante A und B belastbar ist, ab welcher Laufzeit ich frühestens optimieren sollte und welche Frühindikatoren vorher taugen. Zeige den Rechenweg. Reicht die Datenlage nicht, sag das deutlich."

Social Media und LinkedIn (28 bis 39)

Posts, Serien, Kommentare und der Ernstfall der Krisenkommunikation.

28. LinkedIn-Post aus einem Fachthema

„Schreibe einen LinkedIn-Post zu [Thema]. Ich bin [Rolle] bei [Unternehmen], Zielgruppe im Netzwerk [Zielgruppe], Kernaussage [ein Satz], eigenes Beispiel [Erfahrung]. 120 bis 180 Wörter, die ersten zwei Zeilen müssen ohne Aufklappen neugierig machen, kurze Absätze, letzter Satz ist eine echte Frage. Keine Emojis, maximal 3 Hashtags."

29. Aus einem Blogartikel fünf Posts machen

„Hier mein Blogartikel: [Text]. Leite fünf eigenständige LinkedIn-Posts ab, die sich nicht wiederholen: eine überraschende Zahl, ein häufiger Irrtum, eine Anleitung in vier Schritten, eine Gegenposition zur gängigen Meinung, ein Praxisbeispiel. Je 100 bis 150 Wörter, ohne den Artikel verständlich, Hinweis auf den Artikel am Ende in einer Zeile."

30. Social-Media-Redaktionsplan für einen Monat

„Erstelle einen Redaktionsplan für [Monat] für [Unternehmen] auf [Kanäle]. Anstehende Themen [Liste], Kapazität [Posts pro Woche], Ziel [Reichweite, Bewerbungen oder Anfragen]. Tabelle mit Datum, Kanal, Format, Thema, Kernaussage, benötigtem Material und verantwortlicher Person. Nicht mehr als zwei gleichartige Posts hintereinander. Zulieferungen mit [MATERIAL NÖTIG] markieren."

31. Employer-Branding-Post ohne Floskeln

„Schreibe einen LinkedIn-Post zur offenen Stelle [Stelle] bei [Unternehmen] in [Ort]. Was die Stelle ausmacht [3 konkrete Punkte], was wir nicht bieten [Punkt], Team [Größe, Arbeitsweise], Bewerbungsweg [Weg]. 130 bis 170 Wörter, mindestens zwei überprüfbare Details aus dem Arbeitsalltag. Verboten: spannende Herausforderung, dynamisches Team, flache Hierarchien."

32. Kommentare auf einen Post beantworten

„Mein Post: [Text]. Kommentare darauf: [Liste]. Entwirf je eine Antwort: bei Zustimmung eine, die das Gespräch weiterführt, bei Kritik eine sachliche, die den Punkt anerkennt, bei Fragen eine konkrete. Maximal 40 Wörter je Antwort, Tonfall [sachlich], Anrede [Sie]. Sag mir, welcher Kommentar besser unbeantwortet bleibt, und warum."

33. Karussell-Post strukturieren

„Entwirf ein LinkedIn-Karussell mit [Zahl] Folien zu [Thema] für [Zielgruppe]. Was der Leser danach wissen soll: [Lernziel]. Je Folie Überschrift (maximal 8 Wörter), Text (maximal 25 Wörter) und ein Gestaltungshinweis. Folie 1 ist der Aufhänger, die letzte nennt den nächsten Schritt. Keine Folie ohne eigenen Informationswert. Dazu der Begleittext mit 80 bis 120 Wörtern."

34. Instagram-Beitrag für ein lokales Unternehmen

„Schreibe einen Instagram-Beitragstext für [Unternehmen] in [Ort]. Anlass [Anlass], Bild zeigt [Motiv], Zielgruppe [Zielgruppe], Ziel [Aktion]. 60 bis 100 Wörter, der erste Satz funktioniert als Vorschauzeile, Anrede [Du oder Sie], maximal 3 Emojis, 8 bis 12 Hashtags getrennt am Ende, gemischt aus lokal, thematisch und branchenspezifisch."

35. Fachlicher Standpunkt-Post

„Meine These: [These]. Begründung und Erfahrung [Argumente], bekanntes Gegenargument [Gegenargument]. Schreibe daraus einen LinkedIn-Post mit 150 bis 200 Wörtern, der die These vertritt, das Gegenargument fair benennt und trotzdem Position bezieht. Kein Rundum-Wohlfühl-Fazit, nicht polemisch. Schließe mit der Frage, unter welchen Umständen die These nicht gilt."

36. Themenideen aus Kundenfragen ableiten

„Das fragen uns Kunden im Alltag: [Liste]. Leite daraus 15 Social-Media-Themen ab, je mit Arbeitstitel, passendem Format, Kernaussage in einem Satz und Kanal. Priorisiere danach, wie nah die Frage an einer Kaufentscheidung liegt, und begründe die Top 3 kurz. Fasse Fragen zusammen, die im Kern dasselbe meinen."

37. Bestehenden Post überarbeiten

„Mein Entwurf: [Text]. Überarbeite ihn: Die ersten zwei Zeilen müssen ohne Aufklappen Interesse wecken, jede Aussage ohne Beleg oder Beispiel wird konkretisiert oder gestrichen, Füllwörter und Marketingfloskeln raus, maximal [Zahl] Wörter. Gib zuerst die überarbeitete Fassung aus, danach maximal 5 Punkte, was du warum geändert hast."

38. Content-Serie über mehrere Wochen planen

„Plane eine LinkedIn-Serie über [Anzahl] Wochen zu [Thema] für [Rolle] bei [Unternehmen]. Ziel [Wahrnehmung], Zielgruppe [Zielgruppe], ein Post pro [Rhythmus]. Je Folge Titel, Kernaussage, welches konkrete Detail aus meinem Arbeitsalltag hineingehört und der Anschluss an die Vorfolge. Die Serie muss auch für einen Quereinsteiger ab Folge 4 funktionieren. Nenne die Folge für den Start."

39. Krisenkommunikation vorbereiten

„Situation: [was ist passiert, seit wann, was ist gesichert, was ungeklärt]. Kanal [Kanal], bisherige öffentliche Reaktionen [Zusammenfassung]. Entwirf eine öffentliche Stellungnahme mit maximal 100 Wörtern, drei Antwortbausteine für verärgerte, sachlich fragende und unsachliche Kommentare sowie eine Liste der Aussagen, die wir nicht treffen dürfen, solange [Punkt] ungeklärt ist. Keine Zusagen ohne Deckung."

E-Mail und Vertrieb (40 bis 51)

Erstansprache, Nachfassen, Angebote, Einwände – und ein Trainingspartner für Verkaufsgespräche.

40. Kaltakquise-E-Mail im B2B

„Schreibe eine Erstansprache per E-Mail an [Rolle] bei [Unternehmen], Größe [Angabe]. Anlass [konkreter Anlass wie Stellenausschreibung oder Messeauftritt], unser Angebot [Angebot], belegbares Ergebnis [Zahl, falls vorhanden], Ziel [15-Minuten-Gespräch]. Betreff maximal 45 Zeichen, Text maximal 120 Wörter, der erste Satz handelt vom Empfänger, genau eine Handlungsaufforderung. Verboten: Ich hoffe es geht Ihnen gut, führender Anbieter. Erfinde keine Ergebnisse."

41. Nachfass-E-Mail ohne Betteln

„Am [Datum] habe ich diese Mail geschickt und keine Antwort erhalten: [Text]. Schreibe eine Nachfassmail, die einen neuen Grund für den Kontakt liefert – etwa ein Fallbeispiel, eine Branchenentwicklung oder eine Terminalternative – statt nur zu erinnern. Maximal 80 Wörter, kein Vorwurf, keine künstliche Frist. Ergänze eine zweite Variante, die einen einfachen Ausstieg anbietet."

42. Anschreiben zu einem Angebot

„Schreibe das Anschreiben zu einem Angebot für [Kunde]. Besprochen wurde [Inhalt], wir bieten [Leistung, Umfang], wichtigster Grund für uns [Grund], geäußerter Zweifel [Zweifel]. Aufbau: Bezug auf das Gespräch, Bedarf in seinen Worten, was wir liefern, wie der Zweifel adressiert wird, nächster Schritt mit Datum. Maximal 200 Wörter, Sie-Anrede, keine Wiederholung der Angebotspositionen."

43. Einwandbehandlung vorbereiten

„Unser Angebot [Angebot], Preis [Preisrahmen], Zielkunde [Beschreibung]. Liste die 8 häufigsten Einwände dieser Zielgruppe. Gib je Einwand aus: was wirklich dahintersteckt, eine präzisierende Rückfrage statt sofortiger Argumentation, eine sachliche Antwort in zwei bis drei Sätzen und welcher Beleg ihn entkräften würde. Keine Verkaufsrhetorik, keine Manipulationstechniken. Ist ein Einwand berechtigt, sag das."

44. Bestandskunden reaktivieren

„Schreibe eine Reaktivierungsmail an Kunden, die seit [Zeitraum] nichts mehr gekauft haben. Damals gekauft [Produkt], seitdem geändert [Änderung], unser Angebot [Angebot]. Maximal 100 Wörter, der Anlass muss aus Kundensicht relevant sein, eine Handlungsaufforderung, kein Rabatt. Dazu drei Betreffzeilen à maximal 45 Zeichen und eine Zeile, welche du warum bevorzugst."

45. Gesprächsleitfaden für ein Erstgespräch

„Erstelle einen Leitfaden für ein [Dauer] langes Erstgespräch mit [Zielperson] über [Angebot]. Ziel: Bedarf qualifizieren, nicht verkaufen. Liefere einen Einstieg in zwei Sätzen, 8 offene Fragen in sinnvoller Reihenfolge zu Situation, Problem, Auswirkung, Zeitrahmen und Entscheidungsweg, je Frage was ich aus der Antwort ableiten kann, drei Abbruchkriterien und einen Abschluss mit klarer Vereinbarung. Keine Suggestivfragen."

46. Gesprächsnotiz weiterverarbeiten

„Meine Stichpunkte aus einem Kundengespräch: [Notizen]. Erstelle daraus eine CRM-Zusammenfassung mit maximal 120 Wörtern ohne Bewertung, eine Aufgabenliste mit Verantwortlichem und Frist sowie eine kurze Follow-up-Mail mit Bestätigung des Besprochenen. Trenne klar, was der Kunde gesagt hat, von meiner Einschätzung. Fehlende Verantwortliche oder Fristen als [OFFEN] markieren."

47. Preiserhöhung ankündigen

„Schreibe eine E-Mail zur Preisanpassung an [Segment]. Erhöhung [Prozent] ab [Datum], Gründe [tatsächliche Gründe], was gleich bleibt [Punkte], was Kunden jetzt tun können [Option]. Maximal 180 Wörter, sachlich, die neue Zahl steht klar und früh, keine Entschuldigungsschleife. Ergänze drei Antwortbausteine für Kündigungsdrohung, Nachverhandlung und Wettbewerbsvergleich."

48. E-Mail-Sequenz aufsetzen

„Entwirf eine Sequenz aus [Anzahl] Mails für [Zielgruppe] zum Angebot [Angebot]. Ausgangspunkt [Auslöser], Ziel [Termin], Zeitraum [Wochen]. Je Mail Versandtag, Betreff (maximal 45 Zeichen), Zweck, Kernaussage, Länge, Handlungsaufforderung und Abbruchbedingung, also wann diese Mail nicht gesendet wird. Jede Mail muss eigenständigen Nutzen haben. Keine künstliche Verknappung."

49. Nach einer Absage nachfassen

„Ein Interessent hat unser Angebot abgelehnt, Begründung: [Zitat]. Kontext [Angebot, Preis, Gesprächsverlauf, Wettbewerb]. Schreibe eine Antwort mit maximal 80 Wörtern, die die Absage professionell annimmt und die Tür offen lässt, dazu eine interne Einschätzung, was vermutlich der wahre Grund war und welche Frage ich früher hätte stellen müssen, plus einen Wiedervorlagezeitpunkt mit Anlass. Rede mir nichts schön."

50. Referenz beim Kunden anfragen

„Schreibe eine E-Mail, mit der ich [Kunde] um eine Referenz bitte. Zusammenarbeit [Projekt, Zeitraum, Ergebnis], gewünschtes Format [drei Sätze für die Website]. Maximal 120 Wörter. Mach es dem Kunden leicht: biete einen Entwurf an, den er ändern kann, und nenne den Zeitaufwand ehrlich. Ergänze einen Textvorschlag für die Referenz, der nur meine Fakten verwendet."

51. Vertriebsgespräch üben

„Übernimm die Rolle von [Position, Branche, Unternehmensgröße]. Du hast [Problem], aber auch [Vorbehalt gegenüber unserer Lösung] und wenig Zeit. Ich führe ein Verkaufsgespräch über [Angebot]. Antworte realistisch, auch abweisend, wenn meine Fragen schwach sind, und stelle Rückfragen, die eine Person in dieser Rolle stellen würde. Nach 10 Runden brichst du die Rolle ab und sagst mir, wo ich zu früh präsentiert habe und welche Frage gefehlt hat."

Analyse und Auswertung (52 bis 63)

Zahlen einordnen, Berichte bauen, Ursachen finden. Wichtig: Lassen Sie immer den Rechenweg zeigen.

52. Zahlenreihe in Klartext übersetzen

„Hier sind Zahlen aus [Quelle] für [Zeitraum]: [Daten]. Beschreibe in maximal 200 Wörtern für [Zielperson]: Was ist die wichtigste Veränderung? Woran könnte sie liegen, gekennzeichnet als Vermutung? Was sollte als Nächstes geprüft werden? Trenne strikt Beobachtung, mögliche Erklärung und Handlungsvorschlag. Rechne ausschließlich mit meinen Zahlen und nenne bei jeder abgeleiteten Kennzahl den Rechenweg."

53. Tabelle prüfen und bereinigen

„Hier ist eine Tabelle: [Daten]. Prüfe sie auf doppelte Einträge, uneinheitliche Schreibweisen derselben Sache, fehlende Werte, unplausible Ausreißer und gemischte Datums- oder Zahlenformate. Gib zuerst eine Fundliste mit Zeile, Problem und Vorschlag aus, danach die bereinigte Tabelle. Ändere keinen Wert ohne Hinweis, Ausreißer nur markieren, nicht löschen."

54. Kennzahlen-Set für ein Ziel definieren

„Unser Ziel für [Zeitraum]: [Ziel mit Zahl]. Messbar sind [Datenquellen]. Schlage eine Leitkennzahl, drei bis vier Steuerungskennzahlen und drei Frühindikatoren vor, je mit Definition, Datenquelle, Messrhythmus, verantwortlicher Rolle und Schwellenwert, ab dem wir handeln. Nenne außerdem zwei Kennzahlen, die häufig gemessen werden, für dieses Ziel aber irreführend sind."

55. Freitextantworten auswerten

„Hier sind [Anzahl] Freitextantworten aus einer Kundenbefragung zur Frage [Frage]: [Antworten]. Clustere sie nach Themen mit Häufigkeit, gib je Cluster ein wörtliches Beispielzitat, benenne Widersprüche und die drei Themen, die wir zuerst angehen sollten. Erfinde keine Antworten und keine Prozentwerte, die sich nicht aus der Anzahl ergeben. Nenne bei jeder Zahl die Grundgesamtheit."

56. Monatsbericht aus Rohdaten

„Erstelle einen Monatsbericht für [Monat] aus diesen Daten: [Kanal 1], [Kanal 2]. Empfänger [Zielperson], maximal eine Seite. Aufbau: Fazit in drei Sätzen, Kennzahlentabelle mit Vormonat, aktuellem Monat und Veränderung in Prozent, drei Dinge die gut liefen mit Zahl, zwei Probleme mit Zahl, drei Maßnahmen mit Verantwortlichem. Keine Kennzahl ohne Vergleichswert, fehlende als [KEIN VERGLEICH]."

57. Kalkulation nachrechnen

„Prüfe diese Kalkulation: [Positionen, Mengen, Einzelpreise, Stundensätze, Zuschläge]. Rechne alle Zwischensummen und die Endsumme nach, zeige den Rechenweg und nenne jede Abweichung zu meinen Angaben. Prüfe zusätzlich, ob Anfahrt, Nacharbeit, Gewährleistung und Zahlungsziel kalkuliert sind und welche Position am empfindlichsten auf Mengenänderungen reagiert. Fehlt eine Angabe, frage nach, statt zu schätzen."

58. Wettbewerbsvergleich strukturieren

„Vergleiche [unser Angebot] mit [Wettbewerber 1] und [Wettbewerber 2]. Meine Informationen: [Preise, Leistungsumfang, Zielgruppe, Positionierung]. Erstelle eine Vergleichstabelle mit den für [Zielgruppe] kaufentscheidenden Kriterien. Verwende ausschließlich meine Angaben, fehlende als [UNBEKANNT], und liste am Ende auf, welche Informationen ich noch beschaffen sollte. Nenne zwei klare Stärken und zwei Schwächen."

59. Ursachensuche bei einem Kennzahleneinbruch

„Die Kennzahl [Kennzahl] ist im Zeitraum [Zeitraum] von [Wert] auf [Wert] gefallen. Sonst bekannt: [Änderungen an Website, Kampagnen, Preisen, Saison, Team]. Erstelle eine nach Wahrscheinlichkeit sortierte Hypothesenliste, je mit den Daten, die sie bestätigen oder widerlegen würden, und wie ich das in unter 30 Minuten prüfe. Beginne mit banalen Ursachen wie Tracking, Feiertagen und Datenlücken."

60. Zwei Zeiträume sauber vergleichen

„Vergleiche Zeitraum A [Datum, Daten] mit Zeitraum B [Datum, Daten]. Gib eine Tabelle mit absoluter und prozentualer Veränderung je Kennzahl aus. Weise ausdrücklich auf Vergleichbarkeitsprobleme hin: unterschiedliche Werktage, Feiertage, Saisoneffekte, Kampagnenlaufzeiten. Sage zum Schluss in einem Satz, welche Veränderung bei dieser Datenmenge aussagekräftig ist und welche im Rauschen liegt."

61. Kundendaten segmentieren

„Hier meine Kundendaten: [Kunde, Branche, Umsatz, Erstkauf, letzter Kauf, Anzahl Bestellungen]. Bilde 3 bis 5 Segmente, die für die Vertriebssteuerung nutzbar sind, je mit nachvollziehbarer Regel, Anzahl Kunden, Umsatzanteil, kennzeichnendem Merkmal und empfohlener Maßnahme. Begründe die Segmentgrenzen mit den Daten. Ist die Datenmenge zu klein, sag das."

62. Protokoll in Entscheidungen und Aufgaben zerlegen

„Hier ist das Protokoll einer Besprechung: [Text]. Extrahiere die getroffenen Entscheidungen, also nur das, was wirklich entschieden wurde, offene Punkte mit der noch zu klärenden Frage, Aufgaben als Tabelle mit Person und Frist sowie genannte Risiken. Interpretiere nichts hinein. Nicht genannte Verantwortlichkeiten oder Fristen als [NICHT FESTGELEGT] eintragen."

63. Vertragsdokument durchsehen

„Hier ist ein Vertragsentwurf: [Text]. Ich bin [Rolle], der Vertrag betrifft [Gegenstand]. Fasse zusammen: Leistungen und Gegenleistungen, Laufzeit, Kündigungsfristen und Verlängerungsautomatik, Zahlungsbedingungen und Verzug, Haftung und Gewährleistung sowie Klauseln, die einseitig zu meinen Lasten gehen – jeweils mit Textstelle. Das ist keine Rechtsberatung: Kennzeichne die Punkte, die zwingend anwaltlich zu prüfen sind."

Kundenservice (64 bis 73)

Beschwerden, Bewertungen, Absagen und Übergaben – die Stellen, an denen Tonfall über Kundenbindung entscheidet.

64. Beschwerde beantworten

„Kundenbeschwerde: [Text]. Sachlage aus unserer Sicht [Fakten], anbieten können wir [Lösung], nicht anbieten können wir [Grenze]. Schreibe eine Antwort: Sachverhalt anerkennen, Ursache benennen soweit bekannt, konkrete Lösung mit Termin, ein Satz zur künftigen Vermeidung. Maximal 150 Wörter, Sie-Anrede, keine Textbausteinsprache, keine Schuldzuweisung an den Kunden."

65. Antwortbausteine für wiederkehrende Anfragen

„Das sind unsere häufigsten Kundenanfragen: [Liste]. Erstelle für jede einen Antwortbaustein mit 40 bis 90 Wörtern, Sie-Anrede und Platzhaltern in eckigen Klammern für individuelle Angaben. Nenne je Baustein die Situation, in der er nicht passt und persönlich geantwortet werden muss. Tonfall [freundlich-sachlich]. Keine Floskelrahmen um jeden Satz."

66. Negative Bewertung öffentlich beantworten

„Bewertung auf [Plattform], [Anzahl] Sterne: [Text]. Unsere Sicht [Sachverhalt], zutreffend ist [Punkte], nicht zutreffend ist [Punkte], unsere Maßnahme [Maßnahme]. Schreibe eine öffentliche Antwort mit maximal 90 Wörtern: berechtigte Kritik klar anerkennen, unzutreffende Behauptungen sachlich richtigstellen, Klärung außerhalb der Plattform anbieten. Keine Kundendaten, keine Ironie, keine Rechtfertigungsschleife."

67. Absage an einen Kundenwunsch

„Der Kunde wünscht [Wunsch]. Wir können das nicht leisten, weil [Grund]. Stattdessen anbieten können wir [Alternative]. Schreibe eine Absage mit maximal 100 Wörtern: Das Nein steht in der ersten Hälfte, der Grund ist nachvollziehbar, die Alternative konkret. Kein zweifaches leider, kein Aufschieben, keine vage Hoffnung, wenn es keine gibt."

68. Kündigung eines Kunden beantworten

„Ein Kunde hat gekündigt. Grund laut Kunde [Grund], Kundenwert bislang [Umsatz, Dauer], möglicher Hebel [Hebel]. Schreibe zwei Varianten mit je maximal 110 Wörtern: eine, die die Kündigung sauber bestätigt und den Ausstieg reibungslos macht, und eine, die zusätzlich ein konkretes Gesprächsangebot enthält. Kein Rückgewinnungsdruck, keine automatischen Rabatte. Sag mir, welche du hier empfiehlst."

69. Support-Anfragen priorisieren

„Hier sind offene Kundenanfragen: [Eingangsdatum, Kunde, Anliegen]. Priorisiere nach Dringlichkeit für den Kunden, Aufwand für uns und geschäftlichem Risiko bei Verzögerung. Ergebnis als Tabelle mit Rang, Anfrage, Begründung in einem Halbsatz, geschätzter Bearbeitungsdauer und zuständiger Rolle. Anfragen, die sich mit einer Standardantwort erledigen lassen, mit [BAUSTEIN] markieren."

70. Technische Frage verständlich beantworten

„Ein Kunde fragt: [Frage]. Technischer Hintergrund [Erklärung in Fachsprache], Kundenwissen [Laie, Anwender oder technisch versiert]. Beantworte die Frage in maximal 120 Wörtern: Der erste Satz ist die direkte Antwort, danach die Begründung, danach der konkrete nächste Schritt. Fachbegriffe nur, wenn sie erklärt werden. Keine bemühten Analogien."

71. Wissensdatenbank-Artikel schreiben

„Schreibe einen Hilfeartikel zu [Thema oder Problem] für [Nutzertyp]. Voraussetzungen [Punkte], Ablauf [Schritte]. Aufbau: ein Satz, was der Artikel löst, Voraussetzungen als Liste, nummerierte Schritte mit je einer Handlung, drei typische Fehler mit Lösung, verwandte Themen. Jeder Schritt beginnt mit einem Verb, keine Schritte zusammenfassen. Wo ein Bild nötig wäre: [SCREENSHOT: was zu sehen ist]."

72. Servicemail auf Tonfall prüfen

„Diese Antwort will ein Kollege an einen Kunden schicken: [Text]. Situation [Kontext, Stimmungslage]. Prüfe: Wirkt der Text belehrend, abweisend oder ausweichend? Wo steht Bürokratensprache statt einer klaren Aussage? Wird die eigentliche Frage beantwortet? Gibt es einen konkreten nächsten Schritt? Erst die überarbeitete Fassung, danach maximal 5 Änderungen. Alle inhaltlichen Aussagen beibehalten."

73. Eskalation intern übergeben

„Kundenvorgang: [Kunde, Anliegen, bisheriger Verlauf, bereits gemachte Zusagen]. Erstelle eine Übergabe an [Rolle]: Sachverhalt in maximal 80 Wörtern, was der Kunde will, was bereits zugesagt wurde und damit bindend ist, Handlungsoptionen mit jeweiliger Konsequenz, meine Empfehlung mit Begründung und was bis wann entschieden werden muss. Sachlich, keine Schuldzuweisung an Kollegen."

Büro und Organisation (74 bis 88)

Der Bereich mit dem größten Zeitgewinn im Mittelstand: Protokolle, Vorlagen, Planung, interne Kommunikation.

74. E-Mail-Flut abarbeiten

„Hier sind Betreffzeilen und Kurzinhalte meiner unbeantworteten E-Mails: [Liste]. Meine Rolle [Rolle], meine Prioritäten diese Woche [Prioritäten]. Sortiere in vier Stapel: heute beantworten, diese Woche, delegieren an welche Rolle, archivieren – je mit Begründung in einem Halbsatz. Formuliere für den Stapel delegieren jeweils eine Weiterleitungsnotiz mit maximal 25 Wörtern."

75. Besprechung vorbereiten

„Bereite eine Besprechung vor. Thema [Thema], Dauer [Minuten], Teilnehmende [Rollen], Ziel [was am Ende entschieden sein muss], Stand [Vorgeschichte]. Liefere eine Agenda mit Zeitangaben, je Punkt die zu beantwortende Frage, was Teilnehmende vorher vorbereiten müssen, drei Fragen, an denen sich die Runde festbeißen könnte, samt Parkvorschlag, und eine Vorlage für die Ergebnisnotiz. Ist das Ziel in der Zeit nicht erreichbar, sag das."

76. Protokoll aus Notizen erstellen

„Meine Mitschrift: [Notizen]. Erstelle ein Ergebnisprotokoll: Teilnehmende, Datum, Thema; nur beschlossene Entscheidungen; Aufgaben als Tabelle mit Aufgabe, Person und Frist; vertagte Punkte mit Grund; nächster Termin. Maximal eine Seite, keine Diskussionswiedergabe, keine Namen bei bloßen Meinungsäußerungen. Fehlende Angaben als [OFFEN] markieren, nicht ergänzen."

77. Aus einer Mail eine Aufgabenliste machen

„Hier ist eine E-Mail: [Text]. Extrahiere alle Aufgaben, die daraus für mich als [Rolle] entstehen, je mit Handlung beginnend mit einem Verb, Frist, benötigten Unterlagen und Zulieferung von wem. Trenne echte Aufgaben von reinen Informationen. Nur angedeutete Fristen als [FRIST KLÄREN] markieren. Formuliere am Ende eine Rückfrage-Mail mit maximal 50 Wörtern für alle unklaren Punkte."

78. Stellenanzeige schreiben

„Schreibe eine Stellenanzeige für [Stelle] bei [Unternehmen] in [Ort]. Aufgaben [Liste], echte Muss-Kriterien [Liste], Nice-to-have [Liste], was wir konkret bieten [Punkte], Arbeitszeitmodell [Angaben], Gehaltsrahmen [Angabe oder nicht nennen]. Einstieg mit dem, was die Person tatsächlich tun wird, Anforderungen getrennt in Muss und Kann, Bewerbungsweg mit Ansprechperson. Verboten: Hands-on-Mentalität, spannendes Umfeld, Wir suchen eine Persönlichkeit die."

79. Arbeitsanweisung dokumentieren

„Dokumentiere diesen Ablauf als Arbeitsanweisung: [Stichpunkte]. Zielgruppe [neue Kollegin ohne Vorkenntnisse], Häufigkeit [Angabe]. Aufbau: Zweck, Geltungsbereich, benötigte Zugänge und Werkzeuge, nummerierte Schritte mit je einer Handlung, Prüfpunkte im Sinne von woran erkenne ich dass der Schritt geklappt hat, typische Fehler, zuständige Rolle, Stand mit Datum. Fehlende Angaben als [KLÄREN] statt raten."

80. Präsentation strukturieren

„Ich halte eine Präsentation zu [Thema] vor [Publikum mit Vorwissen und Erwartung], Dauer [Minuten], Ziel [was das Publikum danach entscheiden soll], Material [Daten, Beispiele]. Entwirf die Foliengliederung: je Folie eine Kernaussage als vollständiger Satz in der Überschrift, Stichpunkte, Visualisierungshinweis und Redezeit. Beginne mit der Kernbotschaft, nicht mit der Agenda, maximal [Zahl] Folien. Ergänze 5 Publikumsfragen mit Antwortstichpunkten."

81. Entscheidungsvorlage erstellen

„Erstelle eine Entscheidungsvorlage. Zu entscheiden [Frage], Optionen [A, B, C], bekannt [Fakten, Zahlen], offen [Unbekannte], Entscheider [Rolle], Frist [Datum]. Aufbau: Entscheidungsfrage in einem Satz, Empfehlung vorweg mit drei Sätzen Begründung, Optionenvergleich als Tabelle mit Aufwand, Kosten, Risiko, Zeitbedarf und Auswirkung, was passiert wenn wir nicht entscheiden, und welche Information die Entscheidung ändern würde. Keine Option beschönigen."

82. Terminvorschlag und Terminabsage

„Schreibe zwei kurze E-Mails. Erstens einen Terminvorschlag: Anlass [Anlass], Teilnehmende [Personen], Dauer [Minuten], meine möglichen Zeiten [Zeiten], Format [vor Ort oder online]. Zweitens die Absage des Termins am [Datum] wegen [Grund] mit Ersatzvorschlag [Zeiten]. Je maximal 60 Wörter, Sie-Anrede, bei der Absage Grund knapp, Ersatz konkret, Entschuldigung genau einmal."

83. Reise oder Veranstaltung planen

„Plane [Geschäftsreise oder Veranstaltung]: Anlass [Anlass], Ort [Ort], Datum [Datum], [Anzahl] Personen, Budget [Betrag]. Erstelle eine Checkliste sortiert nach Zeitpunkt, also 4 Wochen vorher, 1 Woche vorher und am Tag, je Aufgabe verantwortliche Rolle und Frist, Kostenpositionen mit Bandbreite – jede Schätzung als [SCHÄTZUNG] – und drei Dinge, die erfahrungsgemäß schiefgehen, mit Gegenmaßnahme. Erfinde keine Preise."

84. Langes Dokument zusammenfassen

„Fasse dieses Dokument zusammen: [Text]. Ich bin [Rolle] und muss daraus [Zweck] ableiten. Liefere die Kernaussage in zwei Sätzen, die fünf für meinen Zweck wichtigsten Punkte mit Fundstelle, was das Dokument von mir verlangt an Fristen, Pflichten und Kosten, und was auffällig unklar oder auslegungsfähig formuliert ist. Fasse nichts zusammen, was für meinen Zweck irrelevant ist – sag stattdessen, was du weggelassen hast."

85. Interne Ankündigung schreiben

„Schreibe eine interne Ankündigung an [Empfängerkreis]. Thema [Änderung], gilt ab [Datum], konkret ändert sich [Punkte], gleich bleibt [Punkte], Grund [Grund], jeder muss [Handlung], Ansprechperson [Person]. Maximal 200 Wörter, zuerst die Änderung und das Datum, dann die Begründung. Keine Vorrede, kein Managementjargon, keine Beschwichtigung. Ergänze drei Fragen aus dem Team mit ehrlichen Antworten, auch wenn sie unbequem sind."

86. Mitarbeitergespräch vorbereiten

„Bereite ein [Feedbackgespräch] vor. Person [Rolle, Dauer der Zugehörigkeit], meine Beobachtungen [konkrete Situationen, positiv und kritisch], Ziele aus dem letzten Gespräch [Stand], mein Ziel [Ziel]. Liefere eine Gesprächsstruktur mit Zeitanteilen, je kritischem Punkt eine Formulierung nach dem Muster Beobachtung, Wirkung, Erwartung, 6 offene Fragen und drei mögliche Reaktionen samt Umgang. Keine Charakterurteile, keine Bewertungsvokabeln ohne konkrete Situation."

87. Formular oder Vorlage erstellen

„Erstelle eine Vorlage für [Dokumenttyp]. Verwendungszweck [Zweck], ausgefüllt von [Rolle], gelesen von [Rolle]. Liefere die Vorlage mit Feldbezeichnungen, ausgeschriebenen Ausfüllhinweisen in Klammern und Pflichtfeldkennzeichnung. Halte sie so kurz wie möglich: Streiche jedes Feld, dessen Antwort niemand tatsächlich nutzt, und begründe die Streichung darunter."

88. Wochenplanung aus einer Aufgabenliste

„Hier meine Aufgabenliste: [Liste mit Fristen]. Meine Arbeitszeit diese Woche [Stunden pro Tag, feste Termine], zwingend fertig werden muss [Punkte]. Erstelle einen Wochenplan mit Tagesblöcken: mindestens 20 Prozent Puffer, konzentrationsintensive Aufgaben am Vormittag, gleichartige Aufgaben bündeln. Sag mir am Ende ehrlich, welche Aufgaben diese Woche nicht zu schaffen sind und was verschoben oder abgegeben werden sollte."

Bild- und Video-Prompts (89 bis 100)

Diese Vorlagen sind für Bild- und Videogeneratoren gedacht. Prüfen Sie vor jeder Veröffentlichung die Nutzungsbedingungen des Werkzeugs sowie Marken- und Persönlichkeitsrechte, und erzeugen Sie keine Bilder realer Personen ohne deren Einwilligung.

89. Produktfoto vor neutralem Hintergrund

„Produktfoto: [Produkt, Material, Farbe, Maße], freigestellt auf [Hintergrundfarbe]. Licht: weiches Studiolicht von links oben, sanfter Schlagschatten nach rechts unten, keine harten Reflexe. Perspektive [Dreiviertelansicht], das Objekt füllt etwa 70 Prozent der Bildfläche. Stil: fotorealistisch, Produktkatalog, gedeckte Farben, keine Requisiten, kein Text im Bild. Format [Seitenverhältnis]."

90. Anwendungsszene für ein Produkt

„Fotorealistische Anwendungsszene: [Produkt] im Einsatz in [Umgebung]. Hände einer Person bedienen das Produkt, Gesicht nicht im Bild. Licht [Tageslicht durch Fenster von rechts], realistische Schatten. Kamera [35 Millimeter], leichte Unschärfe im Hintergrund, Augenhöhe. Stimmung sachlich und arbeitsnah, keine Stockfoto-Ästhetik, kein Text, keine Logos. Format [Seitenverhältnis]."

91. Titelbild für einen Fachartikel

„Titelbild für einen Fachartikel zu [Thema]. Bildidee [konkrete Szene, nicht abstrakt]. Stil [reduzierte Illustration mit flächigen Formen]. Farben [Primärfarbe], [Sekundärfarbe], neutraler Hintergrund. Komposition: Motiv rechts, linke Bildhälfte ruhig für eine spätere Textüberlagerung. Kein Text, keine Buchstaben, keine Zahlen, keine generischen Roboter- oder Gehirnsymbole. Format 16:9."

92. Bild im Stil der eigenen Marke

„Erzeuge ein Bild passend zu unserem Markendesign. Motiv [Motiv], Farbpalette ausschließlich [Farbwerte], Bildsprache [klar, geometrisch, viel Weißraum], Komposition [Anordnung] mit Blickführung von links nach rechts. Nicht vorkommen dürfen [Elemente], keine Farbverläufe, kein Text. Format [Seitenverhältnis]. Erzeuge [Anzahl] Varianten mit unterschiedlicher Komposition und gleichem Stil."

93. Bildvariante gezielt nachbessern

„Nimm das vorherige Bild und ändere ausschließlich Folgendes: [Änderung 1], [Änderung 2]. Alles andere bleibt unverändert: Bildausschnitt, Lichtführung, Farbstimmung, Perspektive, Materialwirkung. Erzeuge drei Varianten, die sich nur in [genanntem Aspekt] unterscheiden."

94. Grafik für einen Social-Media-Post

„Grafik für einen [Plattform]-Post im Format [Seitenverhältnis]. Visuell transportiert werden soll [Aussage]. Bildidee [Motiv], Stil [Stil], Farben [Farben]. Das untere Drittel ruhig halten, damit dort später eine Überschrift von etwa [Zahl] Zeichen platziert werden kann. Kein generierter Text im Bild, keine Wasserzeichen, keine Rahmen."

95. Symbolbild ohne Klischees

„Symbolbild zu [Thema] für [Verwendung]. Ausdrücklich vermeiden: Händedruck, Puzzleteile, aufsteigende Pfeile, Glühbirne, Zahnräder, blaue Datenströme. Stattdessen [konkrete Bildidee, die den Sachverhalt zeigt]. Stil [Stil], Farben [Farben], Komposition [Beschreibung]. Kein Text, keine Symbole aus dem ausgeschlossenen Set. Format [Seitenverhältnis]."

96. Bildserie mit einheitlichem Look

„Erzeuge [Anzahl] Bilder für [Verwendung] mit gemeinsamem Look: Stil [Stil], Farbpalette [Farben], Lichtführung [Beschreibung], Perspektive [Beschreibung], Bildausschnitt [eng oder weit]. Motive einzeln: [Motiv 1], [Motiv 2], [Motiv 3]. Die Bilder müssen nebeneinander erkennbar zusammengehören: Licht, Farbtemperatur und Perspektive konstant halten, nur das Motiv variieren. Gleiches Format für alle."

97. Kurzes Produktvideo

„Videoclip, [Dauer] Sekunden, Format [Seitenverhältnis]. Motiv [Produkt] auf [Untergrund]. Kamerabewegung: langsame Fahrt von links nach rechts, gleichmäßig, kein Wackeln, kein Zoomsprung. Licht [Beschreibung], die Lichtstimmung ändert sich nicht. Es passiert genau eine Handlung: [Handlung]. Stil fotorealistisch und ruhig, kein Text, keine Übergänge, keine Musik, keine Personen im Bild außer Händen."

98. Erklärvideo-Szene

„Videoszene, [Dauer] Sekunden, Format [Seitenverhältnis], Teil eines Erklärvideos zu [Thema]. Diese Szene zeigt [ein Schritt]. Stil [flächige 2D-Animation], Farben [Farben], gleichbleibender Hintergrund. Bewegung [was sich wie bewegt], langsam und nachvollziehbar, keine schnellen Schnitte. Kein Text und keine Zahlen im Bild, Beschriftungen kommen im Schnitt dazu. Bildaufbau und Farben identisch zu den anderen Szenen der Reihe."

99. Storyboard für einen Kurzclip

„Entwirf ein Storyboard für einen [Dauer] Sekunden langen Clip zu [Thema] für [Plattform]. Zielgruppe [Zielgruppe], Botschaft [eine Aussage], Handlungsaufforderung am Ende [Aktion]. Gib eine Tabelle aus mit Szene, Dauer, Bildinhalt als fertig formuliertem Bild-Prompt, Kamerabewegung, Text im Bild und Sprechertext. Die erste Szene muss in den ersten zwei Sekunden funktionieren. Maximal [Anzahl] Szenen, keine Szene ohne Zweck."

100. Alt-Text und Bildbeschreibung

„Hier ist eine Bildbeschreibung: [Beschreibung]. Verwendungszweck auf der Seite: [Zweck]. Schreibe einen Alt-Text mit maximal 125 Zeichen, der die im Kontext relevante Bildinformation transportiert, eine ausführliche Bildbeschreibung mit 40 bis 80 Wörtern für den Fall, dass das Bild inhaltstragend ist, und einen Dateinamen in Kleinschreibung mit Bindestrichen. Kein Bild von am Anfang, keine Keyword-Anhäufung."

Acht Fehler, die gute Prompts kaputt machen

  1. Ohne Kontext prompten. Mindestangaben sind: Wer sind Sie, für wen ist das Ergebnis, was soll danach passieren.
  2. Mehrere Aufgaben stapeln. „Analysiere, bewerte und schreibe dann" liefert drei halbfertige Ergebnisse. Ketten Sie stattdessen: analysieren, prüfen, weiterarbeiten.
  3. Kein Zielformat angeben. Der am besten belegte Hebel wird am häufigsten weggelassen. Nennen Sie immer Länge, Struktur und Medium.
  4. Auf Persona-Magie setzen. Ein Absatz echter Kontext schlägt jede Expertenrolle – die Studienlage ist hier eindeutig.
  5. „Denke Schritt für Schritt" reflexhaft anhängen. Bei Reasoning-Modellen kostet das vor allem Zeit.
  6. Nach einem Versuch aufgeben. Dasselbe Modell antwortet bei identischem Prompt unterschiedlich. Google empfiehlt ausdrücklich das Gespräch statt des Einzelschusses.
  7. Ergebnisse ungeprüft übernehmen. Modelle erfinden plausible Details. Jede Zahl, jedes Zitat und jede Rechtsaussage gehört gegengeprüft.
  8. Vertrauliche Daten in ein Privatkonto kippen. Dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Was Sie nicht eingeben dürfen

Der beste Prompt nützt nichts, wenn er das Unternehmen in ein Datenschutzproblem führt. Zwei Ebenen sind zu trennen: der Plan, den Sie nutzen, und die Art der Daten.

PlanTraining mit Ihren DatenAV-Vertrag (DPA)Geeignet für
ChatGPT Business, Enterpriselaut OpenAI standardmäßig nicht; nur bei ausdrücklichem Opt-inmöglich, SOC 2 Type 2betriebliche Nutzung
APIlaut OpenAI standardmäßig nicht; Zero Data Retention auf Anfragemöglich, SOC 2 Type 2eigene Anwendungen
Free, Plus, Prosteuerbar über den Schalter „Improve the model for everyone" unter Data Controlsneinprivate Nutzung, unkritische Inhalte

Zum Auslieferungszustand dieses Schalters in Privatkonten macht die OpenAI-FAQ an der zitierten Stelle keine eindeutige Angabe, ebenso wenig dazu, ob eine Abschaltung rückwirkend gilt. Prüfen Sie ihn deshalb im eigenen Konto, statt sich auf Sekundärquellen zu verlassen. Gelöschte Business-Konversationen entfernt OpenAI nach eigenen Angaben binnen 30 Tagen.

Unabhängig vom Plan gilt die deutsche Aufsichtspraxis. Die Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz vom 6. Mai 2024 stellt klar: Um die Eingabe personenbezogener Daten zu vermeiden, reicht es „regelmäßig nicht", Namen und Anschriften zu entfernen – der Kontext stellt den Personenbezug wieder her. Technisch geschlossene Systeme seien vorzugswürdig, Beschäftigte müssten geschult werden, und Ergebnisse mit Personenbezug müssten kritisch hinterfragt werden.

  • Nicht in ein Privatkonto: Bewerbungsunterlagen, Personalakten, Gesundheitsdaten, Kundenverträge, unveröffentlichte Zahlen, Namen von Ansprechpartnern.
  • Betriebsgeheimnisse: Kalkulationen, Rezepturen, Konstruktionsdaten und Quellcode gehören nur in ein Konto mit Auftragsverarbeitungsvertrag – oder gar nicht hinein.
  • Pseudonymisieren hilft: Aus „Angebot für die Müller GmbH über 48.000 Euro" wird „Angebot für [Kunde] über [Betrag]". Das ist der Grund, warum alle Prompts oben mit Platzhaltern arbeiten.

Dazu kommt eine Pflicht, die viele Betriebe noch nicht auf dem Schirm haben: Artikel 4 der EU-KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen seit dem 2. Februar 2025, Maßnahmen für die KI-Kompetenz ihres Personals zu ergreifen – zugeschnitten auf Vorwissen und Einsatzkontext. Wer ChatGPT im Betrieb einsetzt, ist Betreiber. Ein bestimmtes Kompetenzniveau schreibt die Verordnung nicht vor, angemessene Maßnahmen aber schon.

KI-Nutzung in Deutschland 202601835527058 %Bevölkerung ab 16 J.48 %Erwerbstätige im Job41 %Unternehmen nutzen KI23 %Unternehmen mit Regeln
KI-Nutzung und Regelwerk in Deutschland. Bevölkerung ab 16 Jahren und Erwerbstätige: Bitkom-Studienbericht „Künstliche Intelligenz in Deutschland 2026" (n = 1.003, Juni 2026). Unternehmen ab 20 Beschäftigten: Bitkom-Befragungen 2026 (n = 604) bzw. 2025 (n = 604) zu KI-Einsatz und internen Regeln.

Die Lücke im letzten Balken ist das eigentliche Risiko: 41 Prozent der Unternehmen setzen KI ein, aber nur 23 Prozent haben Regeln dafür aufgestellt. In 8 Prozent der Unternehmen ist die Nutzung privater KI-Zugänge im Job laut Bitkom weit verbreitet, in weiteren 17 Prozent gibt es Einzelfälle. Meine Einschätzung aus der Beratung: Eine zweiseitige interne Richtlinie plus eine dokumentierte Einweisung erledigt beides auf einmal – Artikel 4 der KI-Verordnung und die von der Datenschutzkonferenz geforderte Sensibilisierung.

Häufige Fragen

Was ist ein Prompt?

Ein Prompt ist die Eingabe, mit der Sie einem KI-Sprachmodell einen Auftrag geben. Technisch ist es Text, den das Modell in sogenannte Tokens zerlegt – laut OpenAI entsprechen im Englischen rund 100 Tokens etwa 75 Wörtern. Praktisch gedacht ist ein Prompt kein Suchbegriff, sondern ein Auftragsbriefing: Je genauer Sie sagen, wer schreibt, für wen, worüber, in welcher Form und mit welchen Grenzen, desto brauchbarer das Ergebnis.

Wie schreibe ich einen guten ChatGPT-Prompt?

Mit sechs Bausteinen: Rolle, Aufgabe, Kontext, Format, Beispiele und Grenzen. Google fasst dieselbe Logik als PTCF zusammen – Persona, Task, Context, Format. Der am besten belegte Einzelhebel ist die Formatvorgabe: Sagen Sie immer, wie lang die Antwort sein soll, in welcher Struktur und in welchem Medium. Ein Beispiel aus Ihrem eigenen Archiv wirkt stärker als jede Stiladjektivkette.

Wie lang sollte ein Prompt sein?

Google berichtet aus dem eigenen Workspace-Labs-Programm, dass erfolgreiche Prompts im Schnitt bei rund 21 Wörtern liegen, während viele Nutzende mit unter neun Wörtern starten. Für Alltagsfragen reichen ein bis zwei Sätze. Für Arbeitsergebnisse, die Sie tatsächlich verwenden wollen, sind 80 bis 200 Wörter Briefing normal – und lohnen sich, weil Sie den Prompt speichern und wiederverwenden.

Funktionieren englische Prompts besser als deutsche?

Für aktuelle Spitzenmodelle gibt es dafür keinen belastbaren Beleg. Belegt ist nur, dass die Tokenisierung sprachabhängig ist und dass kleine Modelle ein Sprachgefälle zeigen – Llama 3.2 1B erreichte auf Englisch 37,1 Prozent Genauigkeit, auf Hindi 28,8 Prozent. Für Deutsch bei einem aktuellen Frontier-Modell lässt sich daraus nichts ableiten. Meine Empfehlung: in der Sprache prompten, in der auch das Ergebnis erscheinen soll.

Muss ich "Denke Schritt für Schritt" dazuschreiben?

Bei modernen Reasoning-Modellen kaum noch. Der Wharton-Report misst dort nur noch 2,9 Prozent (o3-mini) bzw. 3,1 Prozent (o4-mini) mehr Genauigkeit, bei 20 bis 80 Prozent längerer Verarbeitungszeit. Bei Modellen ohne eingebautes Reasoning lohnt es sich dagegen weiterhin deutlich, mit 4,4 bis 13,5 Prozent Zuwachs.

Bringt es etwas, ChatGPT eine Expertenrolle zuzuweisen?

Für Tonfall und Perspektive ja, für Richtigkeit nein. Eine Untersuchung mit 162 Personas über 2.410 MMLU-Fragen und neun Modellen fand keine Leistungsverbesserung durch Personas im System-Prompt. Eine 2026 aufbereitete Studie misst sogar einen Rückgang der Trefferquote von 71,6 auf 66,3 Prozent bei langen Experten-Personas. "Schreibe als Vertriebsleiter an einen technischen Einkäufer" ist sinnvoll, "Du bist der weltbeste Experte" nicht.

Darf ich Firmendaten in ChatGPT eingeben?

Das hängt am Plan und an der Datenart. Für ChatGPT Business, Enterprise und die API erklärt OpenAI, standardmäßig nicht mit Ihren Daten zu trainieren, und bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag an. In Privatkonten steuert der Schalter "Improve the model for everyone" unter Data Controls die Trainingsnutzung – prüfen Sie ihn im eigenen Konto. Unabhängig davon gilt die DSK-Vorgabe: Namen und Anschriften zu entfernen reicht regelmäßig nicht, weil der Kontext den Personenbezug wiederherstellt.

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Prompts sind Handwerk – und lernbar

Die Vorlagen auf dieser Seite sind der Anfang. Wirklich Zeit spart Ihr Team, wenn es die eigenen wiederkehrenden Aufgaben in feste Prompt-Vorlagen übersetzt und weiß, welche Daten dabei nichts zu suchen haben.

Ich halte KI-Schulungen und Prompt-Workshops im Unternehmen: einen halben oder ganzen Tag, mit Ihren echten Aufgaben aus Marketing, Vertrieb und Büro, am Ende mit einer Sammlung erprobter Prompts und einer kurzen KI-Richtlinie, die Artikel 4 der KI-Verordnung erfüllt.

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