Google Ads Kosten 2026: Klickpreise, Budget-Rechner und Agenturkosten

Google Ads haben kein Mindestbudget – und genau das macht die Planung schwer. Dieser Beitrag zeigt Ihnen echte Klickpreise aus 30 deutschen Branchen, erklärt, wie sich Ihre Kosten zusammensetzen, und gibt Ihnen einen Rechner an die Hand, der aus Ihrer Wunsch-Anzahl an Anfragen ein realistisches Monatsbudget macht – inklusive der Frage, ab wann sich das Ganze für Sie rechnet.

Google-Ads-Budget-Rechner

Wählen Sie Ihre Branche – Klickpreis und Conversion-Rate werden vorbelegt – und tragen Sie ein, wie viele Anfragen Sie im Monat brauchen. Wenn Sie Umsatz je Kunde, Marge und Abschlussquote ergänzen, zeigt der Rechner zusätzlich Ihre Schmerzgrenze: den Betrag, den eine Anfrage höchstens kosten darf, damit Sie nicht draufzahlen. Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser, es werden keine Daten übertragen.

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Google-Ads-Budget-Rechner

Zwei Wege zum gleichen Ziel: Rechnen Sie von Ihrer Wunsch-Anzahl an Anfragen auf das nötige Budget – oder von einem festen Budget auf das erwartete Ergebnis. Die Klickpreise sind echte deutsche Google-Ads-Werte vom September 2026.

Klickpreis: Google Ads Keyword-Planer für Deutschland, Stand September 2026. Conversion-Rate: Branchen-Richtwert aus den LocaliQ-Benchmarks 2026 (US-Daten) – bitte durch Ihren eigenen Wert ersetzen, sobald Sie ihn kennen.

Umsatz minus variable Kosten, in Prozent

Ihre Planung

Monatsbudget
Tagesbudget
Klicks pro Monat
Anfragen pro Monat
Kosten je Anfrage
Schmerzgrenze je Anfrage
Neukunden pro Monat
Deckungsbeitrag nach Werbekosten

Budget = Ziel-Anfragen ÷ Conversion-Rate × CPC · Kosten je Anfrage = CPC ÷ Conversion-Rate · Schmerzgrenze = Deckungsbeitrag je Kunde × Abschlussquote

Klickpreise 2026 nach Branche: von 0,87 € bis 35 €

Die folgenden Werte stammen aus dem Google-Ads-Keyword-Planer für Deutschland, abgerufen im September 2026. Es sind Durchschnittswerte über alle Anzeigenpositionen – Ihr tatsächlicher Klickpreis hängt von Standort, Anzeigenqualität und Wettbewerb ab.

Durchschnittlicher Klickpreis in Euro (Deutschland)ERP-Software35,01 €SEO-Agentur22,91 €CRM-Software14,65 €Lohnbuchhaltung14,08 €Kredit12,83 €Umzugsunternehmen9,74 €Personalvermittlung8,18 €Photovoltaik6,43 €Marketing-Agentur7,18 €Sanitär-Notdienst6,47 €Anwalt4,64 €Immobilienmakler4,08 €Elektriker2,50 €Fitnessstudio0,87 €
Durchschnittliche Klickpreise in Deutschland, September 2026. Quelle: Google Ads Keyword-Planer über DataForSEO.

Der wichtigste Zusammenhang steckt schon in dieser Grafik: Der Klickpreis folgt dem Auftragswert, nicht der Branche. „erp software" und „fitnessstudio" unterscheiden sich nicht in der Zahl der Wettbewerber, sondern im Wert eines gewonnenen Kunden. Wer eine ERP-Einführung für 80.000 € verkauft, kann 35 € für einen Klick bieten. Ein Fitnessstudio mit 35 € Monatsbeitrag kann das nicht – und muss es auch nicht.

BereichSuchbegriffSuchvolumen/MonatØ Klickpreis
Recht & Steuernanwalt33.1004,64 €
Recht & Steuernsteuerberater74.0004,64 €
Recht & Steuernsteuerberater kosten5.4002,91 €
Recht & Steuernlohnbuchhaltung2.90014,08 €
Handwerk & Bauhandwerker18.1002,42 €
Handwerk & Bauelektriker60.5002,50 €
Handwerk & Baudachdecker40.5002,70 €
Handwerk & Bauschlüsseldienst74.0003,76 €
Handwerk & Bausanitär notdienst2.4006,47 €
Handwerk & Bauheizung60.5001,93 €
Energie & Sanierungphotovoltaik110.0006,43 €
Energie & Sanierungwärmepumpe201.0006,33 €
Energie & Sanierungpv anlage kaufen1.3008,15 €
Lokale Diensteumzugsunternehmen14.8009,74 €
Lokale Dienstepflegedienst33.1003,38 €
Lokale Diensteautowerkstatt74.0001,16 €
Lokale Dienstefitnessstudio201.0000,87 €
Lokale Dienstehotel buchen22.2002,52 €
Finanzen & Immobilienkredit74.00012,83 €
Finanzen & Immobilienversicherung vergleich14.8003,85 €
Finanzen & Immobilienimmobilienmakler40.5004,08 €
Finanzen & Immobilienhausverwaltung60.5003,77 €
B2B & Softwareerp software2.90035,01 €
B2B & Softwarecrm software8.10014,65 €
B2B & Softwareseo agentur4.40022,91 €
B2B & Softwaremarketing agentur3.6007,18 €
B2B & Softwarepersonalvermittlung4.4008,18 €
B2B & Softwareunternehmensberatung14.8005,25 €
B2B & Softwarewebdesign6.6005,06 €
B2B & Softwaremaschinenbau27.1001,94 €

Drei Dinge, die man aus dieser Tabelle lernen kann

1. Wettbewerbsdichte ist nicht Klickpreis. „crm software" hat laut Google einen niedrigen Wettbewerbsindex und kostet trotzdem 14,65 €. „hotel buchen" hat hohen Wettbewerb und kostet 2,52 €. Der Index zählt, wie viele Werbetreibende bieten – der Klickpreis misst, wie viel sie zahlen können.

2. Der günstige Klick ist selten der bessere. „handwerker" kostet 2,42 €, „sanitär notdienst" 6,47 €. Das teurere Keyword ist das wertvollere: Es signalisiert akuten Bedarf. Wer auf den günstigen Klick optimiert statt auf die günstige Anfrage, kauft Aufmerksamkeit ohne Absicht.

3. Saisonalität schlägt Jahresplanung. „heizung" wurde im Januar 2026 rund 135.000-mal gesucht, im Juli nur 27.100-mal. Bei „wärmepumpe" und „photovoltaik" ist es ähnlich. Wer sein Jahresbudget durch zwölf teilt, plant an der Nachfrage vorbei.

Für den Gesundheitsbereich – Zahnärzte, Physiotherapie, Fachärzte – liefert der Keyword-Planer über die genutzte Schnittstelle derzeit keine Klickpreise. Wer hier plant, ruft die Prognose direkt im eigenen Google-Ads-Konto ab.

Wie Google Ads abrechnet – und warum Sie selten Ihr Maximalgebot zahlen

Google Ads hat keine Preisliste. Jedes Mal, wenn jemand sucht, läuft eine Auktion. Ihre Position ergibt sich aus dem Anzeigenrang: Gebot mal Anzeigenqualität, plus erwartete Wirkung von Anzeigenerweiterungen und Kontext. Deshalb kann eine Anzeige mit niedrigerem Gebot über einer teureren stehen.

  • Sie zahlen nicht Ihr Maximalgebot. Abgerechnet wird der Betrag, der gerade nötig ist, um den nächstplatzierten Wettbewerber zu schlagen. In der Praxis liegt der tatsächliche Klickpreis oft deutlich unter dem Maximum.
  • Der Qualitätsfaktor ist ein Rabatt. Er bewertet erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung auf der Zielseite. Wer hier gut ist, zahlt für dieselbe Position weniger. Das ist der einzige Hebel, mit dem Sie Ihren Klickpreis senken können, ohne auf Reichweite zu verzichten.
  • Das Tagesbudget ist eine Richtgröße. Google darf an einzelnen Tagen bis zum Doppelten Ihres Tagesbudgets ausgeben, gleicht das aber über den Abrechnungszeitraum aus: Mehr als Tagesbudget × 30,4 zahlen Sie im Monat nicht.
  • Gebotsstrategien verschieben das Risiko. „Conversions maximieren" ohne Ziel-CPA gibt das Budget vollständig aus – unabhängig davon, was eine Conversion kostet. Mit Ziel-CPA oder Ziel-ROAS steuern Sie die Wirtschaftlichkeit, verlieren aber Volumen, wenn das Ziel zu ambitioniert ist.
  • Kampagnentyp verändert den Preis massiv. Klicks im Suchnetzwerk sind am teuersten, weil die Absicht am höchsten ist. Display und YouTube kosten oft nur Bruchteile davon – liefern aber selten direkte Anfragen. Performance Max mischt alle Kanäle und ist ohne sauberes Conversion-Tracking kaum steuerbar.

Wie viel Budget Sie wirklich brauchen

Die Frage „Was kosten Google Ads?" ist falsch gestellt. Die richtige Frage lautet: Was darf mich eine Anfrage kosten – und wie viele brauche ich? Aus diesen beiden Werten fällt das Budget von allein heraus.

Die fünf Formeln, die Sie brauchen

  • Budget = Ziel-Anfragen ÷ Conversion-Rate × Klickpreis
  • Erwartete Klicks = Budget ÷ Klickpreis
  • Erwartete Anfragen = Klicks × Conversion-Rate
  • Kosten je Anfrage = Klickpreis ÷ Conversion-Rate
  • Schmerzgrenze je Anfrage = Deckungsbeitrag je Kunde × Abschlussquote

Die vierte Formel ist die wichtigste – und die am häufigsten übersehene: Eine Verdopplung der Conversion-Rate halbiert Ihre Kosten pro Anfrage. Das wirkt genauso stark wie eine Halbierung des Klickpreises, ist aber sehr viel leichter zu erreichen. Der Klickpreis wird vom Markt bestimmt, die Conversion-Rate von Ihrer Landingpage.

Beispiel 1: Steuerkanzlei, die Lohnbuchhaltungs-Mandate sucht

Klickpreis „lohnbuchhaltung": 14,08 €. Conversion-Rate: 4,85 %. Ziel: 10 Anfragen im Monat. Daraus folgt ein Bedarf von rund 206 Klicks und ein Monatsbudget von etwa 2.900 €, also 95 € am Tag. Eine Anfrage kostet damit rund 290 €. Rechnet sich das? Bei 4.800 € Jahresumsatz je Mandat, 60 % Deckungsbeitrag und 25 % Abschlussquote liegt die Schmerzgrenze bei 720 € je Anfrage. Der Abstand ist komfortabel – hier lohnt es sich, das Budget zu erhöhen.

Beispiel 2: Elektrobetrieb in einer Mittelstadt

Klickpreis „elektriker": 2,50 €. Conversion-Rate: 8 %. Ziel: 25 Anfragen im Monat. Das ergibt rund 313 Klicks und ein Monatsbudget von etwa 780 €. Eine Anfrage kostet gut 31 €. Bei 1.500 € durchschnittlichem Auftragswert, 35 % Deckungsbeitrag und 40 % Abschlussquote liegt die Schmerzgrenze bei 210 € – auch hier ist reichlich Luft.

Wichtig bei beiden Beispielen: Die Conversion-Raten stammen aus internationalen Benchmarks und sind nur Startwerte. Sobald Sie eigene Zahlen aus dem Conversion-Tracking haben, ersetzen Sie sie – dann wird aus der Schätzung eine Planung.

Benchmarks: Was andere für Klick, Anfrage und Lead zahlen

Für Conversion-Raten und Lead-Kosten gibt es in Deutschland keine öffentliche Branchenerhebung. Die verlässlichste Quelle sind die jährlichen Search-Advertising-Benchmarks von LocaliQ, die auf nordamerikanischen Konten beruhen. Die Werte sind in US-Dollar und nicht auf Deutschland übertragbar – als Größenordnung für das Verhältnis von CTR, Conversion-Rate und Lead-Kosten sind sie trotzdem nützlich.

BrancheØ CPC (USD)Ø CTRØ Conv.-RateØ Kosten/Lead (USD)
Anwälte & Rechtsdienstleistungen9,875,87 %5,55 %131,63
Haus, Bau & Sanierung8,336,47 %8,05 %90,92
Zahnärzte8,005,66 %10,67 %72,97
Persönliche Dienstleistungen7,177,16 %12,34 %54,60
Gesundheit & Fitness6,175,81 %6,94 %67,36
B2B-Dienstleistungen5,876,10 %4,85 %93,69
Industrie & Gewerbe5,876,57 %8,20 %75,19
Personal & Karriere5,815,88 %3,05 %67,36
Bildung & Weiterbildung4,817,56 %13,14 %77,48
Kfz-Werkstatt & Service4,355,56 %15,51 %29,96
Finanzen & Versicherung3,399,83 %2,64 %74,44
Immobilien3,227,61 %3,70 %102,51
Reise2,149,32 %5,83 %44,70
Gastronomie2,056,83 %8,05 %30,57
Alle Branchen5,426,64 %8,18 %66,69
Google Ads wird teurer (US-Benchmark, in US-Dollar)0,0018,6737,3556,0274,693,53 $Ø Klickpreis 20215,42 $Ø Klickpreis 202641,40 $Ø Kosten je Lead 202166,69 $Ø Kosten je Lead 2026
Fünf-Jahres-Vergleich der US-Benchmarks: Klickpreise und Lead-Kosten steigen schneller als die Conversion-Raten. Quelle: WordStream 2021, LocaliQ 2026.

Die Botschaft dieser Grafik ist unbequem: Der Klick hat sich in fünf Jahren um gut die Hälfte verteuert, die Kosten pro Lead sind um über 60 % gestiegen – während die Conversion-Rate leicht gefallen ist. Wer 2026 dieselbe Zahl an Anfragen will wie 2021, zahlt deutlich mehr. Es sei denn, er verbessert Angebot und Landingpage.

Was Agentur oder Freelancer kosten

Neben dem Werbebudget steht die Betreuung. In Deutschland haben sich fünf Modelle etabliert; die folgenden Spannen stammen aus veröffentlichten Preislisten und Branchenbefragungen 2026.

ModellÜbliche SpannePasst zuWorauf Sie achten sollten
Prozent vom Werbebudget7–20 %, mit steigendem Budget fallendab etwa 3.000 € WerbebudgetDie Agentur verdient mehr, wenn Sie mehr ausgeben – Zielkonflikt
Monatspauschale klein250–600 €lokale Betriebe, 500–1.500 € WerbebudgetUnter 300 € ist echte Betreuung kaum darstellbar
Monatspauschale Mittelstand800–2.000 €mehrere Kampagnentypen, Shops, B2BWie viele Stunden sind enthalten?
Monatspauschale groß2.000–8.000 €ab etwa 12.000 € Werbebudget
Stundensatz Freelancer80–130 €Audits, Schulung, punktuelle AufgabenOhne festes Kontingent nicht kalkulierbar
Stundensatz Agentur120–160 €Projektarbeit, Beratung
Einmaliges Setup479–3.000 €jeder NeustartIst das Conversion-Tracking enthalten?

Meine Faustregeln aus der Praxis: Die Betreuung sollte grob 15 bis 25 % des Werbebudgets ausmachen. Deutlich darunter heißt in der Regel, dass niemand ernsthaft optimiert. Deutlich darüber heißt, dass das Budget für externe Betreuung noch zu klein ist – dann sind ein sauberes Setup, eine Schulung und ein Check-up pro Quartal die bessere Investition.

Und unabhängig vom Modell: Das Google-Ads-Konto muss Ihnen gehören. Nicht der Agentur. Sonst verlieren Sie beim Wechsel die gesamte Kontohistorie – und die zählt in der Auktion mit.

Sechs Fehler, die richtig Geld kosten

  1. Ohne Conversion-Tracking starten. Ohne Messung optimiert Google auf Klicks statt auf Anfragen. Das Tracking gehört vor die erste Anzeige, nicht danach.
  2. Auf den Klickpreis optimieren. Der Klickpreis ist eine Zwischengröße. Relevant sind die Kosten pro Anfrage und der Anteil, der zu Kunden wird.
  3. Budget gleichmäßig über das Jahr verteilen. In saisonalen Branchen fällt ein Vielfaches der Nachfrage in wenige Monate. Dort gehört das Budget hin.
  4. Zu breite Keywords buchen. „handwerker" bringt Klicks von Jobsuchenden, Schülern und Wettbewerbern. Spezifische Suchbegriffe kosten mehr und liefern trotzdem günstigere Anfragen.
  5. Auf die Startseite verlinken. Wer für „wärmepumpe förderung" bezahlt und auf die Startseite schickt, verschenkt den größten Teil der Klicks. Jede Anzeigengruppe braucht die passende Zielseite.
  6. Zu früh aufgeben. Google-Ads-Konten brauchen in der Regel sechs bis acht Wochen und eine belastbare Zahl an Conversions, bevor die automatischen Gebotsstrategien zuverlässig arbeiten. Wer nach zwei Wochen abschaltet, hat nur Lehrgeld bezahlt.

Häufige Fragen

Was kosten Google Ads pro Monat?

Das entscheiden Sie selbst – Google verlangt kein Mindestbudget. Realistisch sind für einen lokalen Handwerksbetrieb 500 bis 1.500 € im Monat, für einen regionalen Dienstleister 1.500 bis 5.000 € und für B2B-Anbieter mit teuren Klicks ab 3.000 €. Entscheidend ist nicht die Summe, sondern das Verhältnis: Ihr Budget muss genug Klicks kaufen, um bei Ihrer Conversion-Rate auf eine belastbare Zahl an Anfragen zu kommen. Unter etwa 20 Anfragen im Monat lässt sich kaum optimieren, weil die Datenbasis fehlt.

Wie viel Budget brauche ich als kleines Unternehmen?

Rechnen Sie rückwärts: Wie viele Anfragen brauchen Sie, wie viele Klicks sind dafür nötig (Anfragen geteilt durch Ihre Conversion-Rate), und was kostet ein Klick in Ihrer Branche? Ein Elektriker mit 2,50 € Klickpreis und 8 % Conversion-Rate zahlt rund 31 € je Anfrage – 20 Anfragen kosten also etwa 625 € im Monat. Bei einer ERP-Software mit 35 € Klickpreis sind es für dieselben 20 Anfragen rund 14.400 €.

Warum sind Google Ads so teuer?

Weil der Klickpreis nicht von Google festgelegt wird, sondern von Ihren Wettbewerbern. Der Preis folgt dem Auftragswert: Wer eine ERP-Einführung für 80.000 € verkauft, kann 35 € pro Klick zahlen. Deshalb kostet „erp software" in Deutschland 35,01 € und „fitnessstudio" 0,87 € – Faktor 40. Hinzu kommt der Qualitätsfaktor: Wer relevantere Anzeigen und bessere Zielseiten hat, zahlt für dieselbe Position weniger als der Wettbewerb.

Lohnen sich Google Ads für kleine Unternehmen?

Sie lohnen sich, wenn drei Dinge stimmen: Es gibt Suchanfragen nach Ihrer Leistung, Ihr Deckungsbeitrag je Kunde trägt die Kosten pro Anfrage, und Sie können Anfragen zügig bearbeiten. Die Rechnung dafür ist einfach: Deckungsbeitrag je Kunde mal Abschlussquote ergibt Ihre Schmerzgrenze pro Anfrage. Liegt Ihr tatsächlicher Preis pro Anfrage darunter, verdienen Sie Geld. Bei Produkten mit sehr kleinen Deckungsbeiträgen oder ohne Suchnachfrage sind Ads dagegen der falsche Kanal.

Was kostet ein Klick in meiner Branche?

Die Spanne in Deutschland reicht von unter einem Euro bis über 35 €. Günstig sind breite lokale Begriffe wie „autowerkstatt" (1,16 €) oder „fitnessstudio" (0,87 €), teuer sind B2B-Software (ERP 35,01 €, CRM 14,65 €), Finanzdienstleistungen (Kredit 12,83 €) und Agenturleistungen (SEO-Agentur 22,91 €). Die Tabelle in diesem Beitrag zeigt 30 Branchen mit echten Werten aus dem Google-Keyword-Planer.

Kann Google mein Tagesbudget überschreiten?

Ja, an einzelnen Tagen. Google darf bis zum Doppelten Ihres Tagesbudgets ausgeben, wenn viel Suchvolumen da ist. Über den Abrechnungszeitraum wird das ausgeglichen: Sie zahlen im Monat nie mehr als Ihr Tagesbudget multipliziert mit 30,4. Der Rechner in diesem Beitrag zeigt Ihnen deshalb beide Werte – das rechnerische Tagesbudget und die mögliche Tagesspitze.

Agentur, Freelancer oder selbst machen?

Als Faustregel gilt: Die Betreuung sollte 15 bis 25 % des Werbebudgets ausmachen. Unter etwa 500 € Werbebudget lohnt sich keine laufende Betreuung – hier sind ein sauberes einmaliges Setup, eine Schulung und ein Check-up pro Quartal wirtschaftlicher. Zwischen 1.500 und 10.000 € Budget ist ein Freelancer meist die effizienteste Lösung, darüber lohnt sich eine Agentur mit mehreren Spezialisten. Wichtig in jedem Fall: Das Google-Ads-Konto muss Ihnen gehören, nicht dem Dienstleister.

Ihr Budget steht, aber die Umsetzung soll sitzen? Ich betreue Google-Ads-Konten für Mittelständler und Selbstständige – vom Aufbau über das Conversion-Tracking bis zur laufenden Optimierung. Wenn Sie wissen wollen, ob sich Ads für Ihr Angebot rechnen, schauen wir gemeinsam auf Ihre Zahlen.

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